«Rocket Arena» bietet Shooter-Action für Raketen-Enthusiasten

Fabian Gilgen

14.7.2020 - 09:26

Jayto ist einer der zehn Helden in «Rocket Arena».
Bild: EA

Wer sich ein Spiel wünscht, das Rocket-Jumping wieder salonfähig macht, ist bei «Rocket Arena» genau richtig. Doch ist der neue Titel aus dem Hause Electronic Arts auch ein Versprechen für alle E-Sport-Fans?

In «Rocket Arena» geht es in den Drei-gegen-Drei-Gefechten nicht wie in anderen Shootern darum, den Gegner zu töten, sondern ihn lediglich wie in «Smash Bros.» von der Karte zu katapultieren. Wie man sich denken kann, reicht dazu normale Munition nicht aus. Stattdessen hat jeder der zur Veröffentlichung verfügbaren zehn Helden eine besondere Art von Raketenwerfer.

«Rocket Arena» stellt seine Helden vor.

Video: Youtube

So besitzt beispielsweise der Megadon-Jäger Boone einen Raketenwerfer, den er abwechslungsweise als Scharfschützengewehr oder Schrotflinte benutzen kann. Auch die Raketen-Munition unterscheidet sich bei jedem Helden, was Geschwindigkeit und Schaden angeht. Ausserdem kann jeder Held die Raketen auch dazu nutzen, seinen Sprüngen mehr Kraft zu verleihen, um so hohe Wände zu erklimmen.



Fertigkeiten und Artefakte

Neben dem normalen Verschiessen von Raketen hat jeder Held ausserdem zusätzlich zu seinem Ausweichmanöver zwei Fertigkeiten, die ihn entweder mobiler machen oder helfen, besonderen Schaden anzurichten. Zudem kann man seinen Helden mit jeweils drei Artefakten ausrüsten und so seinem Spielstil anpassen. Diese verleihen ihm passive Boni wie Geschwindigkeits-Boost oder geringere Abklingzeiten der Fertigkeiten.

Insgesamt bringen die Fertigkeiten und Artefakte viel Tiefe in das Gameplay, das zwar einfach zu beherrschen, aber schwierig zu meistern ist. So braucht es beispielsweise am Anfang sehr viel Geschick, den richtigen Zeitpunkt für seine Ausweichmanöver zu finden. Dafür fühlt es sich umso belohnender an, wenn man es effektiv schafft, einer Rakete auszuweichen.



Zukunftspläne

Wenn man die Zukunftspläne der Entwickler genauer unter die Lupe nimmt, wird schnell klar, dass «Rocket Arena» einiges an Potenzial mitbringt. In einem Season-System sollen Spieler alle zwei bis drei Monate neue Inhalte wie Karten, Helden, Spiele-Modi und Skins geboten bekommen. So steht zum Beispiel die Katzenliebhaberin Flux bereits als erste neue Heldin für den Start der ersten Season am 28. Juli in den Startlöchern.

Fazit

Der Look von «Rocket Arena», der ein bisschen an «Fortnite» erinnert, hat mich vorerst abgeschreckt. Umso mehr überrascht es aber mit Gameplay-Tiefe, die durchaus Potenzial hat. Vermisst habe ich bisher die Einbettung in eine Story. Denn als ich die bunte Spielwelt und ihre Helden gesehen habe, wollte ich doch gerne wissen, was denn für eine Geschichte dahintersteckt.

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