Werbespots für Games – Von verstörend bis herzerwärmend

Fabian Gilgen

14.2.2020 - 13:57

Die Herzen schlagen für Playstation 4.
Bild: Youtube

Werbung buhlt stets um die Aufmerksamkeit von Konsumenten. Viele Werbespots holen sich diese, indem sie einfach nur schräg oder verstörend sind. Dass Werbespots für Games nicht anders sind, beweist die neuste Werbung für die Playstation zum Valentinstag. Aber es geht noch schräger.

Romantisches Geschwärme, Blumen und Herzen überall. So geht Valentinstag. Wenn man nun aber das Geschwärme und die Blumen durch eine militärische Spezialeinheit austauscht und das mit den Herzen ein bisschen zu wörtlich nimmt, kommt dabei der neueste Playstation-Werbespot zum Valentinstag heraus.

Der Wersbespot für Playstation zum Valentinstag.

Video: Youtube

In diesem Werbespot infiltriert eine Spezialeinheit ein dunkles Gewölbe und findet eine Halle, wo unzählige Menschenherzen von Playstation-Konsolen angezapft werden. Schliesslich endet diese leicht verstörende Szenerie mit einer Nahaufnahme eines Herzens, dessen Venen die ikonischen vier Symbole des Playstation-Controllers bilden.

Werbespot für Playstation 3 von 2006

Der nicht so schnell vergessene Werbespot für die Playstation 3.

Video: Youtube

Die Vergangenheit zeigt aber, dass Sony weitaus absurdere Werbung machen kann, wie ein Spot zur Playstation 3 zeigt. Wie genau ein verstörendes Android-Baby effektiv für eine Spielkonsole werben soll, scheint unerklärlich, aber für Aufmerksamkeit sorgt es allemal. Nur gut, dass dieses Baby kein Werbemaskottchen geblieben ist.

Werbespot für «Pokémon Rot und Blau» von 1998

Dieser Werbespot zeigt, wie man Pokémon nicht fangen sollte.

Video: Youtube

Selbst der sonst so kindgerechte Spiele-Gigant Nintendo kann sich nicht davon freisprechen, einmal makabre Werbung gemacht zu haben. Wenn im Werbespot ein Busfahrer die süssen Pokémon zuerst in seinen Bus lockt, um sie dann in einer Schrottpresse zu fangen und zu zerquetschen, müssen dann doch ein paar Abstriche in Sachen kindgerechter Unterhaltung gemacht werden.

Werbespot für «The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D» von 2011

Nicht nur für die Werbung: Robin Williams hat seine Tochter Zelda tatsächlich nach der Prinzessin aus dem Videospiel benannt.

Video: Youtube

Dass aber Nintendo auch das andere Ende des Spektrums beherrscht, zeigt dieser herzerwärmende Werbespot mit Schauspieler-Legende Robin Williams. Niemand entgeht seinem Charme, wenn er von Zelda schwärmt und auf die Frage seiner Tochter, ob er sie schon wieder mit der Prinzessin aus dem Spiel verwechsle, antwortet: «Ich bin mir nicht sicher. Ihr beide seid ziemlich zauberhaft».

Werbespot für «The Legend of Zelda» von 1986

Ein Musikvideo als Werbespot für «The Legend of Zelda».

Video: Youtube

Japan orientiert sich immer wieder an westlicher Kultur. In den Achtzigern war das nicht anders. Dies bezeugt auch dieser Werbespot zum originalen «The Legend of Zelda», der sich die Tanz-Choreografie aus Michael Jacksons Thriller zum Vorbild nimmt.

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