Tim Cook hält vier Jahre Studium für unnötig

dj

13.5.2019

Kinder sollen nach dem Schulabschluss nicht studieren, sondern lieber Apps für iPhones entwicklen, findet Tim Cook.
Keystone

Studieren wird laut Tim Cook überbewertet, günstige 5G-Handys sollen Ende 2020 kommen und ein Software-Update legt elektronische Fussfesseln lahm. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Um gut programmieren zu können und Apps zu entwicklen braucht man laut Apple-Chef Tim Cook kein klassisches, vierjähriges Studium. Gegenüber techcrunch.com sagte er, das sei eine «alte, traditionelle Ansicht».

Stattdessen sollten Kindern bereits in der Schule die Grundlagen des Programmieren beigebracht werden. Wenn man dort im Laufe der Schuljahre die Schwierigkeit erhöhe, könnten Jugendliche bereits nach Schulabschluss Apps entwickeln, die es in den App Store schaffen würden.

Influencern Pass geklaut statt Gratis-Urlaub

Statt eines Gratis-Urlaub wurden zwanzig deutschen Social Media-Influencern um ihre Reisepässe betrogen. Nachdem sie in der Türkei angekommen waren, nahm ihnen die vermeintliche Reiseleitung die Pässe ab und verschwand. Eine Buchung in einem versprochenen Luxushotel gab es nicht, stattdessen mussten sich die Influencer Ersatzpässe und Heimflüge beschaffen, wie «Der Standard» berichtet. Westliche Pässe erzielen auf dem Schwarzmarkt Preise von bis zu 8000 Franken.

Frisches Geld für Musks Hirn-Startup

Ein von Tesla-Chef Elon Musk gegründetes Startup hat 39 Millionen Dollar an frischem Kapital eingesammelt, wie «Bloomberg» berichtet. Neuralink hat vor allem für Aufregung gesorgt, weil es an Technologien arbeitet, mit denen sich Gehirne direkt mit Computern verbinden lassen. In Experimenten hat das Unternehmen schon erfolgreich Elektroden in Rattengehirnen implantiert.

Günstige 5G-Handys Ende 2020.

Bis Ende 2020 sollen günstige 5G-Smartphones zu Preisen von um die 150 Franken erhältlich sein. Das sagte der Huawei-Manager Yang Chaobin voraus. Die zuerst erhältlichen Smartphones für den neuen Mobilfunkstandard, etwa das OPPO Reno 5G, sind erwartungsgemäss relativ teuer und kosten meist ab 1000 Franken aufwärts.

Sonos versteht Google Assistant

Auch Sonos-Lautsprecher werden bald mit dem Google Assistant funktionieren. Wie CEO Patrick Spence in einem Brief an Aktionäre schreibt, soll das Feature diese Woche live gehen. Zunächst wird der Google Assistant allerdings nur auf Sonos-Geräten in den USA verfügbar sein.

109 US-Babys heissen «Tesla»

109 Kinder bekamen 2018 in den USA den Namen «Tesla», so mashable.com. Doch damit führt der Elektroautopionier noch nicht mal die Liste der Fahrzeughersteller an. Denn 419 Babys wurden «Ford» genannt, 3393 wurden gar «Bentley» getauft.

Software-Update legt Fussfesseln lahm

Ein misslungenes Software-Update hat dafür gesorgt, dass elektronische Fussfesseln in den Niederlanden ausfielen. Die Standortdaten aus den Fussfesseln erreichten nicht mehr das Justizministerium und Verdächtigte und Verurteile konnte nicht mehr überwacht werden. Einige von ihnen wurden vorsorglich festgenommen, bevor der Fehler behoben werden konnte.

Netflix veröffentlicht Top 10-Liste

Netflix hat erstmals eine Liste mit dem meistgesehenden Inhalten veröffentlicht. In Grossbritannien wurde im April die Doku-Serie «Our Planet» am häufigsten gestreamt, gefolgt von dem Romantik-Film «The Perfect Date». Laut variety.com dient das Land zunächst als Test für diese Art von Liste — bisher hat Netflix seine Zuschauerzahlen immer als streng bewachtes Geschäftsgeheimnis behandelt.

Kein iOS 13 für iPhone SE?

Aus einer dem französischen Portal iphonesoft.fr zugespielten vermeintlich internen Apple-Liste geht hervor, dass das iPhone SE nicht mehr das bevorstehende iOS 13 unterstützen würde. Das Mini-iPhone wäre bei der Lancierung von iOS 13 im Herbst knapp dreieinhalb Jahre alt — normalerweise bekommen Apple-Geräte mindestens vier Jahre lang Updates. Das von der internen Technik her identische iPhone 6s würde laut der Liste aber noch unterstützt, so dass das die Logik dieses vermeintlichen Schrittes nicht ganz nachvollziehbar wäre.

Facebook klagt wegen Nutzerdaten

Facebook hat eine südkoreanische Datenanalyse-Firma verklagt. Rankwave habe 30 Facebook-Apps genutzt, um rechtswidrig Daten von Facebook-Nutzern zu sammeln, heisst es in der Klageschrift vor einem US-Bundesgericht in San Francisco. Die betroffenen Apps wurden inzwischen von Facebook entfernt.

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