Twitter will härter gegen Missbrauch vorgehen

dj

17.4.2019

Twitter behaupt, man sei effizienter beim Kampf gegen Missbrauch geworden.
Keystone

Twitter behauptet, strenger gegen Missbrauch vorzugehen, Intel gibt bei 5G auf und Indien verbietet TikTok. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Twitter sagt, man würde nun entschiedener gegen missbräuchliche Inhalte auf der Plattform vorgehen. So würde das Unternehmen nun auch selbständig gegen Tweets vorgehen und nicht mehr ausschliesslich auf Beschwerden von Nutzern warten.

Ausserdem sei man schneller beim Sperren von missbräuchlich verwendeten Accounts geworden. In den nächsten Wochen will Twitter zudem die Nutzungsrichtlinien vereinfachen. In der Praxis scheint Twitter seine Regeln aber nicht wirklich konsequent anzuwenden:

Intel gibt 5G-Chips auf

Intel gibt die Entwicklung eigener 5G-Chips für Smartphones auf, wie das Unternehmen mitteilte. Der Schritt folgt einer Einigung zwischen 5G-Marktführer Qualcomm und Apple, die ihren erbitterten, weltweiten Rechtsstreit um Patente und Lizenzgebühren mit einem Vergleich beilegten. Apple kann nun 5G-Chips von Qualcomm beziehen und ist nicht mehr auf Intel angewiesen, das mit der Entwicklung bisher eh kaum voran kam. Damit steigt auch die Chance auf ein 5G-iPhone in 2020.

Indien verbietet TikTok

Die indische Regierung hat die Social Media-App TikTok verboten. Das zuständige Informationsministerium hat eine Anordnung an Google und Apple geschickt, die verlangt, dass TikTok aus den entsprechenden App Stores entfernt wird, schreibt die «India Times».  Die App würde Kinder gefährden, so der Vorwurf.

AMP-Seiten verschleiern Herkunft

Accelerated Mobile Pages (AMP) werden nun die Original-Adresse der aufgerufenen Website in der Adresszeile anzeigen, auch wenn die Seite von Google-Servern ausgespielt werden. Das AMP-Format soll für schnellere Ladezeiten sorgen, in dem eine mobiloptimierte Version einer Seite von Google an die Nutzer gesendet wird. Bisher wurde das auch durch eine Google-URL in der Adresszeile deutlich.

Sony will kein Sex auf PlayStation

Sony hat eigene Richtlinien in Bezug auf sexuelle Inhalte für PlayStation-Spiele eingeführt, wie das «Wall Street Journal» berichtet. Diese sind unabhängig von Altersfreigaben, die Bewertungsstellen in einzelnen Ländern vergeben. Sony befürchtet offenbar eine mögliche Rufschädigung, falls sexuell explizite Inhalte auf seinen Konsolen verfügbar sind.

iPad als Mac-Monitor

Ein iPad soll sich bald als externes Display für einen Mac nutzen können. Wie 9to5Mac.com meldet, arbeitet Apple unter dem Codenamen Sidecar an einem entsprechenden Feature für macOS 10.15. Drittanbieter bieten diese Funktion bereits seit einer Weile an.

Sicherheitslücke in EA Origin

Eine Sicherheitslücke in Origin, der Spiele-Plattform von Electronic Arts (EA), ermöglichte es Hackern, beliebige Programme auf den Rechner der Nutzer auszuführen. Auch Zugangsdaten konnten über die Lücke gestohlen werden, wie techcrunch.com berichtet. EA hat den Fehler inzwischen über ein Softwareupdate behoben.

MacBook Air wird heller

Der Bildschirm des 2018er MacBook Air wird durch ein macOS-Update heller. Nun kann das Display des Laptop mit 400 statt bisher 300 Nits strahlen. Die Verbesserung wurde auch in die technischen Spezifikationen des Geräts aufgenommen.

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