Anatole Taubman: «In Amerika hätte man Daniel Kochs Stil schon längst kopiert»

Fabian Tschamper

6.8.2020 - 10:18

LFF-Interview mit Anatole Taubman

LFF-Interview mit Anatole Taubman

27.07.2020

Magische Momente, berührende Filme und nostalgische Erinnerungen an die Piazza Grande: Zur morgigen Eröffnung des Locarno Film Festivals erzählen Schweizer Persönlichkeiten ihre cineastischen Highlights. Heute: Schauspieler Anatole Taubman.

Als Schüler der darstellerischen Künste setzt man sich natürlich vertieft mit den Werken anderer Schauspieler auseinander. Anatole Taubman kennt viele Werke seiner Zeitgenossen – aber auch jene der schauspielerischen Vorfahren.

Er erzählt, wie ihm sein allererster Kinofilm «Dornröschen» Albträume gab und warum er den alten Schinken «Arsenic and Old Lace» (1944) mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Auch zeigt Taubman unglaublich viel Liebe für Bong Joon-hos «Parasite» als Gesellschaftsstudie. «Obwohl uns die asiatische Kultur fern ist, haben wir doch dieselben Probleme», schwärmt der Schauspieler.

Sein persönliches Highlight war ein Film, in welchem er selbst mitspielte und der Premiere feierte am Locarno Film Festival: «Mein Name ist Bach» erzählt die Geschichte der ersten Begegnung zwischen Friedrich II. und Johann Sebastian Bach.

Zudem stellt Taubman klar, wie wichtig das Locarno Film Festival ist – nicht nur für die Schweiz, sondern auch für die Welt des Films. Taubman lässt auch durchblicken, dass er unbedingt mal mit Daniel Koch sprechen möchte: «Ich glaube, ihm ist gar nicht bewusst, wie rhetorisch gut er ist.»

Swisscom – dazu gehört auch «Bluewin» – ist Medienpartner des LFF.

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