«Kurz vor dem Nervenzusammenbruch» SRF-Korrespondent bricht Live-Schaltung mitten in der Sendung ab

Dominik Müller

3.1.2026

SRF-Korrespondent Roger Aebli muss Live-Schalte abbrechen

SRF-Korrespondent Roger Aebli muss Live-Schalte abbrechen

03.01.2026

Während einer SRF-News-Spezialsendung zur Brandtragödie in Crans-Montana kam es am Samstag zu einem abrupten Abbruch einer Live-Schaltung. Das Schweizer Radio und Fernsehen nennt gesundheitliche Gründe.

Dominik Müller

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Bei einer SRF-News-Spezialsendung wurde eine Live-Schaltung vorzeitig beendet.
  • Betroffen war US-Korrespondent Roger Aebli aus New York.
  • SRF spricht von einem Migräne-Anfall kurz vor der Sendung.

Am Samstagmittag hat das Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine News-Spezialsendung zur Brandtragödie in Crans-Montana ausgestrahlt. Weil am frühen Morgen aber das US-Militär einen grossangelegten Angriff gegen Venezuela fuhr und dabei Präsident Nicolás Maduro verhaftete, widmete SRF die ersten Minuten der Sendung dem aktuellen Anlass.

Dabei hätten US-Korrespondent Roger Aebli aus New York sowie Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf Einschätzungen aus den betroffenen Ländern liefern sollen. Konjunktiv: Denn Aebli musste die Schalte nach wenigen Minuten abbrechen.

Auf die Frage von Moderator Florian Inhauser nach den neusten Informationen aus New York erwidert Aebli zunächst, er höre Kollegin Naundorf zu laut via Kopfhörer. Nachdem Inhauser die Frage wiederholte, sagte Aebli: «Flo, ich bin kurz vor dem Nervenzusammenbruch, ich habe keine Minute ... ich habs dir geschrieben. I weiss nid, was grad passiert.»

Migränenanfall kurz vor der Sendung

«Da ist jemand ganz offensichtlich überarbeitet», reagierte Inhauser und brach die Live-Schaltung ab, bevor er die Konversation mit Naundorf fortsetzte.

Die Sendung war später nicht mehr aufrufbar.

Auf Anfrage von blue News teilt SRF mit, Aebli habe kurz vor der Liveschaltung «einen Migräne-Anfall erlitten, weshalb er sich während der Live-Schaltung nicht ausreichend konzentrieren konnte und diese in der Folge abbrach. Wir sind mit ihm im Kontakt. Es geht Roger Aebli bereits wieder etwas besser. Er ruht sich nun aus und wird heute nicht mehr vor die Kamera treten.»

Die Live-Schaltung zu Roger Aebli werde aus der Sendung geschnitten, da sie «keinen Zusammenhang mit der journalistischen Einordnung der Geschehnisse in Venezuela hat. Danach wird der Beitrag wieder online gestellt.»