Das Feuer ist aus, Irina Beller hat genug von Wladimir Putin

Bruno Bötschi

5.3.2021

«Mein Gott, ich war jung und brauchte das Geld»: Irina Beller.
Bild: zVg

«Blue News» publiziert bereits zum zweiten Mal exklusiv Auszüge aus dem fiktiven Tagebuch 2020/21 von Society-Lady und Millionärswitwe Irina Beller.

Bruno Bötschi

5.3.2021

1. November 2020: Liebes Tagebuch, es tut mir leid, dass ich mich monatelang nicht um dich gekümmert habe. Sorry! Aber du hast es ja sicher auch mitbekommen: Es war ein ziemlich beschissenes Jahr für mich.

2. November: Nach dem Tod von Walter, meinem Schatzi, im vergangenen Mai brauchte ich Ruhe, ganz viel Ruhe. Ich habe mir zudem ernsthaft überlegt, mich total aus dem Rampenlicht zurückzuziehen und nie mehr Nacktbilder von mir zu publizieren.

3. November: Nachdem ich gesehen habe, wie viele Menschen mich vermissen, habe ich es mir nun nochmals alles ganz genau überlegt. Sogar der Alex Baur von der «Weltwoche» trauerte: «Man wird das schräge Paar vemissen.»

4. November: Okay, liebes Tagebuch, lass mir bitte noch etwas Zeit, dann bin ich zurück – hüllenlos, aber im Rampenlicht.

17. November: Seit einer Woche scheint die coronageschädigte Welt total durchzudrehen. Das deutsche Pharmaunternehmen Biontech verkündete vergangenen Montag, mit dem US-Pharmariesen Pfizer einen Corona-Impfstoff gefunden zu haben. Mir doch egal. Ich vertraue sowieso nur den Russen. Ich lasse mich im Januar 2021 impfen – mit dem russischen Impfstoff Sputnik V.

27: November: Was tun Shawne Fielding und ihr Ex Patrick Schöpf wegen ihrer Trennung nur so scheinheilig? Patrick macht mich seit Jahren an. Shawne war für ihn nie eine Traumfrau.

10. Dezember: Ach, so ein bisschen hüllenlos vor dem Spiegel zu stehen, macht halt schon ganz viel Spass.

27. Dezember: Habe mir heute Morgen überlegt, was ich sagen würde, wenn ich plötzlich vor Gott stehen würde.

28. Dezember: Jetzt weiss ich die Antwort auf meine gestrige Frage: Hallo Gott! Treffe ich Walter irgendwo irgendwann noch einmal?



2. Januar 2021: Obwohl sie Weihnachten schon seit fast zwei Wochen überstanden haben, sollen sich zwei Fünftel der Betroffenen immer noch müde und erschöpft fühlen. Ich kann nur sagen: Ich habe meine Lebensfreude wiedergefunden. Mein Motto in diesem Jahr: An apple a day keeps the doctor away.

5. Januar: Was soll das? Jetzt zeigt dieser lackierte DJ Antoine ein paar Pelzmäntel und schon behaupten die Medien, er würde mir Konkurrenz machen. Muss sich ja keiner wundern, dass der Shitstorm prompt folgte. Komiker Mike Müller kommentierte gar auf Twitter: «Schämpis macht blöd.»

6. Januar: Habe mir grad ein paar Bildli von diesem Mike Müller angesehen. Ich mag den Kerl irgendwie. Hat ja eine ganz ähnliche Postur wie mein Walter. Ein bisschen Bauch und schon mache ich halt: Wow! Vielleicht sollte ich diesen Müller einmal anrufen und fragen, ob wir uns treffen könnten und, und …

15. Januar: Jesses, dem «Blick» scheinen die Themen auszugehen. Heute titelten die «Irina Beller wird von ihrer Porno-Vergangenheit eingeholt». Mein Gott, ich war jung und brauchte das Geld.

12. Februar (morgens): Schon wieder unterste Schublade im «Blick»: Behaupten die doch allen Ernstes, ich hätte immer Lust auf Sex. Haben die eigentlich eine versteckte Kamera in meinem Schlafzimmer eingebaut oder woher wissen die immer alles?

12. Februar (abends): Seit dem tragischen Tod von meinem Walter lebe ich allein, nur Cara, meine Hündin, ist an meiner Seite. Für einen einzigen Mann würde ich jedoch eine Ausnahme machen und alle meine Prinzipien über Bord werfen: Wladimir Wladimirowitsch Putin. Der russische Präsident ist der attraktivste Mann der Welt – in jeder Beziehung.

25. Februar: Entschuldigung, langsam, aber sicher nervt mich dieser Wladimir Wladimirowitsch Putin. Jetzt habe ich doch schon im vergangenen November für den russischen Corona-Impfstoff Werbung gemacht und allen erzählt, dass ich mich nur damit impfen lassen will, und jetzt meldet sich dieser Herr einfach nicht bei mir. Geht's noch?

27. Februar: Wladimir Wladimirowitsch Putin lässt mich im Stich. Immer noch.

1. März: Wladimir, hol mich hier raus! Bitte melde dich!

3. März: Ich habe die Männer alle so was von satt.

4. März: Ab sofort geniesse ich mein Single-Leben. Es ist alles so harmonisch bei mir und dabei soll es auch bleiben. Für immer und ewig. Ich war dreimal nonstop verheiratet, damit ist jetzt Schluss. Fix und fertig. Zwar kann man nie genug Geld haben. Einen Finanzmeister brauche ich aber nicht mehr. Tschau Wladimir!

Regelmässig gibt es werktags um 11:30 Uhr und manchmal auch erst um 12 Uhr bei «blue News» die Kolumne am Mittag – es dreht sich um bekannte Persönlichkeiten, mitunter auch um unbekannte – und manchmal wird sich auch ein Sternchen finden.