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Rainer Maria Salzgeber (Teil 1) Rainer Maria Salzgeber: «Ich habe auch mehr Kleider als meine Frau»
Von Carlotta Henggeler
30.12.2019
1997: Am 1. November 1994 startete Rainer Maria Salzgeber beim Schweizer Fernsehen. Das Foto entstand 1997.
Bild: SRF
1998
Bild: SRF
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1998
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2000
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2001
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2002
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2003
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2004
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2004
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2005
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2006
Bild: SRF
2006: Torwart in der Promi-Doku-Soap «Der Match».
Bild: SRF
2006: Im Studio mit Jörg Stiel und Gilbert Gress.
Bild: SRF
2006
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2008
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2008
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2008
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2008
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2008
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2009
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2009
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2010: «Glanz und Gloria»-Rubrik «Ich oder du» mit Gilbert Gress.
Bild: SRF
2010
Bild: SRF
2010: Swiss Sports Awards mit Sandra Studer.
Bild: SRF
2012 mit Alain Sutter.
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2012
Bild: SRF
2014 mit Matthias Hüppi.
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2016
Bild: SRF
1997: Am 1. November 1994 startete Rainer Maria Salzgeber beim Schweizer Fernsehen. Das Foto entstand 1997.
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2006: Torwart in der Promi-Doku-Soap «Der Match».
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2006: Im Studio mit Jörg Stiel und Gilbert Gress.
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2008
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2008
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2008
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2009
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2010: «Glanz und Gloria»-Rubrik «Ich oder du» mit Gilbert Gress.
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2010
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2010: Swiss Sports Awards mit Sandra Studer.
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2012 mit Alain Sutter.
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2012
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2014 mit Matthias Hüppi.
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2016
Bild: SRF
2019 ist ein besonderes Jahr für den Walliser: Im August feierte er seinen 50. Geburtstag, 25 Jahre ist er schon bei SF, 20 Jahre verheiratet und im Juli moderierte er seine erste Unterhaltungssendung. In Teil Eins des Interviews erinnert er sich an seinen schlimmsten Look, seine TV-Anfänge und erzählt, wie er Silvester feiert. Teil Zwei gibt es am 3. Januar zu lesen.
Nur zwei, drei Personen sitzen noch in der Cafeteria des Schweizer Fernsehens. Rainer Maria Salzgeber ist schon von weitem zu erblicken, sein himbeerfarbener Merino-Pullover fällt auf, wo sonst viele im dunklen Anzug herumlaufen.
Am Wochenende hat er die «Sports Awards» ko-moderiert, die Sendung war ein Erfolg: «Ich bin morgens um zwei total happy nach Haus gefahren», erzählt er und setzt an zu seiner Retrospektive über 25 Jahre beim Schweizer Fernsehen.
Herr Salzgeber, Sie fallen seit Jahren durch einen extravaganten Stil auf. Wir haben im Archiv Fotos von Ihren TV-Anfängen ausgegraben. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie die Bilder sehen?
Judhihui, das ist lange her! Ich erinnere mich noch haargenau an dieses karierte Hemd, das war auf meiner ersten Autogrammkarte. Das Bild wurde, glaube ich, an der EM 1996 aufgenommen. Damals war ich sehr stolz auf die Autogrammkarte, jeder wollte eine. Heute wollen die Leute alle Selfies mit mir. Wenn ich das anschaue, bin ich definitiv weiser geworden. Das geht wohl allen so, wenn man alte Föteli anschaut.
Zur Person
Wirtschaftsmatura in Brig (1990), Einstieg bei Radio Rottu (1992–1994). Fünf Semester an der Uni Bern (Geschichte, Politologie und Medien) ohne Abschluss. Volontariat bei SF DRS-Volontariat. Redaktor und Moderator «sportaktuell», sowie Moderation diverser Livesendungen (America's Cup, Champions League, Eishockey). 2008 gewann er den Schweizer Fernsehpreis in der Kategorie National.
Mode interessierte Sie schon immer?
Ja, schon. Das war schon vor dem TV-Zeitalter so, als ich noch in Brig wohnte. Dort ging ich in einen Laden einkaufen, der «Tutto Uomo» hiess. Da kaufte ich grüne Hosen, komische Tschopä und spezielle Schuhe. Natürlich meinem damaligen Budget entsprechend.
Sie waren also schon immer ein Paradiesvogel.
Ja, völlig, schon vor meiner Zeit beim Fernsehen. Ich habe zum Beispiel grüne Hosen getragen oder himmelblaue, da haben mich die Leute komisch angeschaut. Das hat mir noch nie etwas ausgemacht. Ich wollte damit nicht bewusst auffallen, es hat mir gefallen und Mode hat mich schon immer interessiert. Ich habe auch mehr Kleider als meine Frau.
Misten Sie auch mal aus?
Ja, aber es fällt mir schwer.
Ihr schlimmstes Mode-Faul?
Ein knallweisser Smoking, den ich vor einigen Jahren bei den «Sports Awards» trug. Wenn man sich modisch an der Grenze bewegt, schiesst man halt auch mal drüber.
Zurück zu den Fotos. Zwischen dem Rainer von damals und heute liegen 25 Jahre. Was für einen Tipp würden Sie heute dem jungen Rainer geben?
Heute ist es schon anders, wenn du in den Medien starten willst. Der Weg, den ich gegangen bin, der ist heute selten geworden. Im Wallis ein bisschen Lokalradio machen, aus eigener Initiative schreiben, den Fernsehleuten auf den Wecker gehen, 15 mal anzurufen, bis sie sagen: Lasst ihn mal nach Zürich kommen, dann haben wir Ruhe.
Aha. Sie sind ein hartnäckiger ...
Ja, ist so. Heute wird alles mögliche an Diplomen und Vor-Wissen verlangt. Das ist auch alles richtig, aber ab und zu wünschte ich mir, dass bei uns wieder einmal ein «querer Kehrli» wie ich auftauchen könnte.
Aus dem «queren Kerli» ist ein erfolgreicher TV-Moderator geworden. Ein Tipp an Anfänger, die gerne in Ihre Fussstapfen treten würden?
Unbedingt früh anfangen mit der Praxis und die nötigen Diplome machen. Studieren, entweder an der Uni, der Journalistenschule oder der ZHAW. Allerdings fehlt dann die Erfahrung aus der Praxis, die richtige Story zu finden, das lernst du nicht im Studio, das lernst du in der freien Wildbahn. Da bin ich überzeugt davon.
Apropos Karriere: Dieses Jahr ist Ihnen der Sprung in die Champions League der Unterhaltung gelungen. Im Juli moderierten Sie erstmals den «Donnschtig-Jass», mit Ko-Moderator Stefan Büsser und Schiedsrichterin Sonia Kälin. 2019 scheint Ihr Jahr zu sein.
Wenn ich zurückblicke, stimmt das schon wegen meiner privaten Rahmenbedingungen. Ich bin 50 geworden, bin seit 20 Jahren verheiratet und seit 25 Jahren beim Fernsehen. Es ist schon mein Jahr, in meiner Wahrnehmung zumindest. Nicht in der der Leute, die sagen nicht: Salzgeber ist der Judihui des Jahres.
Der Judhihui des Jahres, eine lustige Bezeichnung.
Für mich war es das Jahr, an das ich mich noch lange zurückerinnern werde. Natürlich auch wegen der neuen Sendung, die ich moderieren durfte, den «Donnschtig-Jass». Ich finde es toll, dass ich das in der Blüte meines Schaffens moderieren darf. Heute passt es besser, wie wenn ich es mit 30 oder 35 Jahren hätte moderieren dürfen.
Wegen der Erfahrung?
Die Erfahrungen, die ich in 25 Jahren TV gemacht habe, haben mir geholfen, mit den jetzigen Rahmenbedingungen umgehen zu können.
Gewollt hätten Sie es schon vorher …
Ja, aber die TV-Landschaft hat sich auch verändert. Früher war eine Unterhaltungssendung das Grösste aller Dinge, das hat jeder angestrebt, von jedem, der vor der Kamera stand. Damals durfte ich ein paar Probesendungen machen, aber das hat sich nie ergeben.
Waren Sie genervt?
Damals sollten Sportmoderatoren bei uns ausschliesslich Sportsendungen moderieren. Das hat mich damals ein wenig frustriert, hat mich aber nicht davon abgehalten, Vollgas zu geben. Mit den Jahren hat sich auch der Sport ein wenig in diese Richtung entwickelt. Wenn du die «Sports Awards»-Sendung anschaust oder die Champions League, der Sport geht weg von einer resultatbasierten Berichterstattung, hin zu einer Show. Vor 25 Jahren wurde der Sport anders inszeniert als heute.
Jetzt haben Sie den Sprung geschafft. Eine erste «Donnschtig Jass»-Staffel hinter sich. Wie sind Sie zufrieden?
Das war eine Riesenerfahrung. Ich habe noch nie eine Sendung erlebt, die so nahe «bi de Lüt», beim Volk, ist. Nicht nur, weil sie draussen stattfindet, die Leute nehmen dich in Beschlag, du gehörst den Zuschauerinnen und Zuschauern. Dass im Zeitalter von Netflix und Co. eine Sendung die Leute so zusammenbringen kann, das ist gigantisch.
Am Anfang hat man Sie mit Argusaugen beobachtet.
Ja, am Anfang schlug mir eine gewisse Skepsis entgegen, das habe ich als Motivation genommen. Ich konnte ja nicht üben, bin aber trotzdem schnell «fürschi cho». Ich habe zwar in der ersten Sendung einen dummen Fehler gemacht. Das ist anderen aber auch schon passiert.
Genau. Sie haben einen Bock geschossen, in dem Sie für den Telefon-Jasser das Schellen-7ni statt dem Schilten-7ni auf den Tisch gelegt haben.
Ich habe gesehen, was ich sofort verbessern muss und habe das auch gleich gemacht. Das Publikum scheint meinen Stil zu mögen, die Rückmeldungen waren gut, die Quoten auch. Das zeigt mir, dass wir auf einem guten Wege sind. Klar will man immer besser werden, aber für die erste Staffel bin ich zufrieden.
Silvester steht vor der Türe. Wie feiern Sie?
Mit der Familie und ein paar Freunden in Zermatt. Ich bin sonst schon viel unterwegs und unter Leuten. Deshalb sind wir an Silvester eher für uns, mit ein paar wenigen Freunden. Wir essen gut, trinken was, gehen Skifahren. Das mag ich sehr.
Schwingen Sie den Kochlöffel?
Nein, früher habe ich gerne gekocht. Aber meine Frau Chantal macht das entschieden besser als ich, das ist ihre Domäne. Sie kocht hervorragend.
Apropos können. Was können Sie gar nicht und hätten gerne die Fähigkeit dazu?
Für eine Wunsch-Sendung mit Fabienne Pfammatter durfte ich das Tonhalle-Orchester dirigieren. Ich war selbst im Militär bei der Musiktruppe und habe Klarinette gespielt. Ein richtiges Orchester in einem schönen Saal wie der Tonhalle dirigieren zu dürfen, das wäre schon ein Traum.
Lesen Sie am 3. Januar Teil Zwei des Interviews mit Rainer Maria Salzgeber. Darin erzählt er, welches sein Sport-Highlight 2019 war und worauf er sich im neuen Jahr freut.
Tödliches Gift: Der Wunderbaum (Ricinus communis) gilt mit seinen Früchten als giftigste Pflanze auf der Erde. Das Endosperm der Samen ist stark giftig, da es das toxische Eiweiss Rizin enthält. Rizin ist eines der potentesten natürlich vorkommenden Gifte überhaupt. Der Tod tritt unbehandelt durch Kreislaufversagen etwa 48 Stunden nach der Vergiftung ein. Der Wunderbaum ist in Ost- und Westafrika beheimatet, wird
Bild: iStock
Gross, grösser, am grössten: Der Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) im Westen der USA ist das massivste beziehungsweise voluminöseste bekannte Lebewesen der Welt. Der immergrüne Baum kann bis zu 95 Meter hoch und einen Stammdurchmesser von 17 Meter haben.
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Kletternder Parasit: Mit einem Durchmesser von über einem Meter bildet die Riesenrafflesie (Rafflesia amoldi) die grösste Einzelblüte. Allerdings existiert die gigantische Blüte der Kletterpflanze nur wenige Tage, dann zerfällt das rote, nach Aas riechende Organ. Zurück bleibt ein Haufen schwarzen Schleims.
Bild: iStock
Blüte mit Heizung: Naht die Blütezeit, macht die Titanwurz eine erstaunliche Verwandlung durch: Bis zu zehn Zentimeter am Tag schiesst ihr gigantischer Blütenstand nach oben. Und um Insekten für die Befruchtung anzulocken, verströmt das Fortpflanzungsorgan einen Aasgeruch und heizt sich auf 36 Grad Celsius auf.
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Königin der Anden: Die Riesenbromelie (Puya raimondii) ist die weltweit grösste Bromelie, mit mehr als zehn Metern Höhe. Sie hat auch eine der grössten Blütenstände aller Pflanzen und ist eine vom Aussterben bedrohte Art, die in den Anden in Peru und Bolivien beheimatet ist.
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Ganz schön alt: Der Riesen-Eukalyptus (Eucalyptus regnans) wächst als immergrüner Baum, der ein Alter von etwa 400 Jahren erreichen kann. An bevorzugten Standorten kann er Wuchshöhen von 65 Metern in 50 Jahren erreichen. Er gilt als der höchste Laubbaum der Welt, möglicherweise sogar als der höchste Baum überhaupt. Bei einem 1872 gefällten Exemplar wurden 132 Meter an Höhe gemessen.
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Königlich stark: De Riesenseerose Victoria ist wohl eine der eindrucksvollsten Pflanzen auf dem blauen Planeten überhaupt. Mit bis zu drei Metern hat sie den grössten Blattdurchmesser. 1840 entdeckt vom Botaniker Richard Schomburgh, wurde sie benannt nach Queen Victoria. Viele Botanische Gärten bauten in der Folge eigene Victoria Häuser.
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Gefiederte Blätter: Die Raphia-Palme ist vorwiegend im tropischen Afrika beheimatet. Ihre Blätter gelten mit bis zu 25 Meter Länge als die grössten im Pflanzenreich. Sie sind nicht nur sehr gross, sondern auch gefiedert und bleiben nach dem Absterben an der Pflanze.
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Schweres Früchten: Der Jackfruchtbaum (Artocarpus heterophyllus) ist in Indien beheimatet. Er bekommt, wenn man von Zuchterfolgen wie Riesenkürbisse und dergleichen einmal absieht, die schwersten Früchte. Sie können mehr als 30 Kilogramm wiegen.
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Über 4000 Jahre alt: Im Patriarch Grove in den White Mountains in Kalifornien stehen 17 Exemplare der Langlebigen Kiefer (Pinus longaeva), die über 4000 Jahre alt sind. Ein Baum, dessen Alter von 4700 Jahren durch Auszählung der Jahresringe in einem kleinen Bohrkern bestimmt wurde, trägt den Namen «Methuselah». (Archivbild)
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Fast 10'000 Jahre alt: Über die älteste individuellen Lebewesen wird, je nach Definition, gestritten. Aber eine Pflanze ist es auf jeden Fall: Eine Gemeine Fichte (Picea abies) in Schweden, deren Stamm viel jünger ist, konkurriert mit den Langlebigen Kiefern. Sie geht aus Wurzelwerk hervor, das seit etwa 9600 Jahren existieren soll.
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Affen-Gesicht: Wer die Dracula simia ansieht, wundert sich wahrscheinlich nicht, warum sie den Beinamen Affen-Orchidee trägt. Viel Fantasie um das Gesicht eines Primaten zu erkennen, braucht es nicht. Die Pflanze wächst in 300 bis 600 Meter Höhe in Peru und Ecuador und duftet nach Orange.
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Klein, aber hübsch: Die Wurzellose Zwergwasserlinse (Wolffia arrhiza) gilt als kleinste Blütenpflanze über- überhaupt. Ihre Blüten sind für das menschliche Auge unsichtbar. Der Pflanzenkörper selbst ist maximal 1,5 Millimeter lang. Und übrigens: Sie ist als Aronstabgewächs mit der Titanwurz recht eng verwandt.
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