Auswanderer Stefano: «No risk, no fun. Ich lebe nur einmal!»

tsch

18.1.2019 - 21:50

«Kaufen, bauen, verkaufen» – Stefano Navarretta ergreift seine Business-Chance in Mexiko. Dabei ist er beachtlich schnell. War nur die Frage: Wo ist eigentlich sein Freund und Geschäftspartner?

«Arriba, arriba! Andale, andale!» – «Auf, auf! Los, los!», wusste schon Speedy Gonzalez keine Zeit zu verlieren. An die schnellste Maus von Mexiko fühlt man sich beim Tempo erinnert, das Auswanderer Stefano Navarretta bei der Verwirklichung seiner karibischen Geschäftsträume vorlegt. 

Schon in Folge drei der zehnten «Auf und davon»-Staffel hat er sich ins Business des Onkels eingearbeitet, ein Bauprojekt in Playa del Carmen quasi abgeschlossen, das nächste in Angriff genommen – und nebenbei auch noch durch Vermietungen erstes Geld verdient. Zum Glück hatte sein ebenfalls geschäftstüchtiger Onkel Fernando Verständnis dafür, dass dabei auch seine eigene Wochenend-Bleibe vorübergehend dranglauben musste. «Du bist schnell, das ist gut.»

Der eine Stefano hier, der andere Stefano da

«Kaufen, bauen, verkaufen», lautet der Business-Plan von Stefano Navarretta und Compagnon Stefano Lotti im Ferienort am Karibikstrand. «No risk, no fun. Ich lebe nur einmal», findet Stefano Navarretta. Nun, da auch noch seine Aufenthaltsbewilligung durch ist, kann er noch besser Sonne, Strand und Meer geniessen und nebenbei Geschäfte machen. Nur eins fehlt ihm momentan: der andere Stefano. Wahrend Stefano N. mit der mexikanischen Sonne um die Wette strahlt, steht Stefano L. etwas blass im Zweifamilienhaus im Baselbiet, das Teil ihrer gemeinsamen Schweizer Firma war und das sie gerne bald verkaufen würden. Seit Wochen ist er zurück in der Schweiz, um diesen zähflüssigen Job zu erledigen: «Das Herz ist schon in Mexiko.»

Jubel in Südafrika – der Davoser Schlitten ist da!

Familie Tokay ist derweil in Südafrika noch immer auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie, die sie an Feriengäste vermieten könnte. Sind Doris und Tibor bei einem Doppelhaus mit Apartments am Meer endlich fündig geworden? Inzwischen gab es auch mal Grund zum Jubeln: Der Container mit 75 Kubikmeter Hausrat aus der Schweiz ist angekommen! «Das ist ein Stück Heimat, das hier gerade eingetroffen ist!» (inklusive Davoser Schlitten – «aus Nostalgie»). Leider muss alles vorerst verpackt bleiben und zwischengelagert werden. Die Villa in Stanford haben Tokays nur vorübergehend gemietet.

Trotzdem ist wieder ein Stück Alltag eingezogen: Die Kinder Annikki, 11, und Miika, 7, brachten tapfer ihren ersten Tag an einer neuen Schule, in einem anderen Land und in einer fremden Sprache hinter sich. Ein gewaltiger Schritt. Die Eltern fühlten mit ihnen – und so mancher Zuschauer bestimmt auch. Doch Mama Doris wusste zu trösten: «Step by step», «Schritt für Schritt».

Im Land, «in dem alles so schön auf Holzbasis ist»

Bei der Renovierung der Gästehäuschen auf ihrem Hof in Südschweden (teilweise schon für den Sommer vermietet!) ist Schreiner Markus Buob gerade weitgehend auf sich gestellt, weil Frau Sylvia im siebten Monat schwanger ist. Doch er hat einen Plan: Acht Wochen lang zwei der Ferienhäuser auf Vordermann bringen, danach will er sich einen Job auf dem Bau suchen. «Das ist nicht das Schlimmste in einem Land, in dem alles so schön auf Holzbasis ist und Handwerk noch eine gewisse Wertschätzung erfährt.»

Schweden-Auswanderer Markus wirkt immer noch rundum zufrieden in der neuen Heimat. Und er bekam sogar noch mehr Grund zur Freude: Es gibt endlich einen Termin für die Neuvermessung ihres Grundstücks. Damit kann der Kauf dann offiziell abgeschlossen werden. Auch Ehefrau Sylvia hat eine weitere Hürde gemeistert: Sie hat eine Hebamme gefunden, die sie bis zur Geburt des Babys betreuen wird. Schliesslich ist es bald so weit!

Die neuste Folge von «Auf und davon» lief am Freitag, 18. Januar, um 21 Uhr auf SRF 1. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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