«Einstein» beleuchtet gefährliche Dürre in der Schweiz

6.12.2018 - 07:28, tsch

Der Lac des Brenets war im Sommer 2018 komplett ausgetrocknet, und die Schifffahrt musste eingestellt werden.
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Die Dürre stellte die Landwirte vor eine grosse Herausforderung: Die Ernteeinbussen waren für manche Betriebe sogar existenzbedrohend.
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Neue Technologien sollen in Zukunft bei Trockenheit und Dürre zum Einsatz kommen. Das Kompetenzzentrum der Schweiz für landwirtschaftliche Forschung, Agroscope, beschäftigt sich damit und Moderatorin Monika Schärer schaut hinter die Kulissen.
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Bei den eisigen Temperaturen ist der heisse Sommer schnell vergessen. Doch die Dürre, die dieses Jahr die Schweiz heimsuchte, hat viele Spuren hinterlassen ...

Im Jahr 2003 wurde in Grono die bisher höchste Temperatur der Schweiz gemessen: 41,5 Grad hatte es dort. Diesen Rekord konnte der Sommer 2018 nicht brechen, doch er war ebenfalls extrem lang, heiss und trocken. So war der Vergleich zum Dürre-Sommer 1949 nicht weit, in den Medien kursierte das Wort «Hitzesommer». Die lang anhaltende Dürre und die hohen Temperaturen beeinflussten das tägliche Leben, die Landwirtschaft und die Natur. Flüsse trockneten aus, den Bauern fehlte die Ernte, und die Angst vor Waldbränden stieg. «Einstein» blickt im SRF-Spätabendprogramm nicht nur auf den vergangenen Sommer zurück, sondern stellt auch die Frage, wie man in der Zukunft mit extremen Wetterbedingungen umgehen sollte.



Wenn die Trockenheit zum Überlebenskampf wird

Die monatelange Trockenheit führte zu niedrigen Wasserständen in Flüssen und Seen, kleinere Gewässer liefen Gefahr, komplett auszutrocknen. Für Pflanzen und Tiere, die auf das Wasser in der Natur angewiesen sind, wurde die Trockenheit zu einem Überlebenskampf. Manche Fische wurden umgesiedelt, doch nicht überall konnten solche Massnahmen betrieben werden. Der ausbleibende Regen wurde für manche Bauern zu einer existenziellen Bedrohung, denn sie verzeichneten Ernteeinbussen. Doch auch die Trockenheit in den Wäldern stellte eine Gefahr da: Waldbrände entfachen sich schnell und können eine zerstörerische Kraft entwickeln.

«Einstein» schaut in der kalten Jahreszeit auf den Sommer zurück und macht klar, welche Schäden eine solche extreme Wetterlage auf verschiedenen Ebenen anrichten kann. Gleichzeitig werden neue Technologien vorgestellt, wie zum Beispiel eine Sonde, die den Bauern in Zukunft bei der Bewässerung helfen soll. Wichtig sei es daher, sich auf alles, was kommen wird, intensiv vorzubereiten: Extreme Wetterlagen werden immer wahrscheinlicher. Die Sendung simuliert in einem Experiment daher noch trockenere Sommer und deren Folgen.

«Einstein» läuft am Donnerstag, 6. Dezember, um 22.25 Uhr auf SRF 1. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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