Umstyling durch Hofdame: Bauer, haarig, leidet...

tsch

23.8.2018

«Es bitzeli Schmerz muss sein.» Für Bauer Christian hatte Hofdame Michaela eine (un)schöne Überraschung vorbereitet. Und Georg führte vor, wie sich aus Unstimmigkeiten mit ein bisschen Humor eine Flirtgelegenheit schaffen lässt.

«Ich bin nicht so der Fleischesser.» Normalerweise sind es bei «Bauer, ledig, sucht...» die Hofdamen, die ihre Bauern mit tendenziell vegetarischen Ernährungsgewohnheiten verstören. Nun war es endlich einmal umgekehrt: Bauer Christian isst nämlich am liebsten Käse und Schokoladen-Joghurt. Hofdame Michaela, die sich vorzugsweise von Cordon Bleu ernährt, brauchte eine Weile, um über diese Information hinwegzukommen («Er als Bauer...»). Doch auch sie hatte noch eine etwas andere Überraschung für ihren Bauern parat, die ihm sogar Schmerzenslaute entlocken sollte...

Hofdame mit To-do-Liste und Ausdauer

Bereits an Tag eins überraschte Michaela ihren Christian mit einem Besuch bei der Coiffeuse, um zu testen, «ob er bereit ist für Veränderung». Sie bat die Friseurin: «Hol raus, was du kannst!» Christian machte den Spass mit, liess sich einen neuen Haarschnitt verpassen und die schmerzhafte Prozedur des Augenbrauen-Zupfens über sich ergehen. Und das war erst der Anfang der Hofwoche in St. Gallen! Die tatkräftige Michaela hat für die Zeit eine lange To-do-Liste erstellt und ausserdem die Devise: «Wenn ich was angefangen habe, dann mache ich das auch fertig!» Was da wohl noch auf den 35-jährigen Bauern zukommt?

Hofdame von Welt

Auch bei Bettina und Georg im Bündnerland waren Ernährungsgewohnheiten Thema. Die Küche ist merklich nicht die Sache des 60-jährigen Bergbauern. Von weiteren diesbezüglichen Nachfragen lenkte er aber seine Hofdame geschickt mit einem Scherz ab: «Salat hat mir der Doktor verboten.» Bettina fand das sehr lustig. Und wer eine Frau zum Lachen bringen kann, der hat bekanntlich schon halb gewonnen.

Dennoch blieb Flirt-Profi Georg («Ich kann nicht leben ohne Frau») skeptisch. Bettina ist nicht nur «so eine hübsche Frau», sie hat auch schon viel von der Welt gesehen und viel erlebt. Will sie den Rest ihres bewegten Lebens etwa wirklich einem abgeschiedenen Berghof wie dem seinen im Bündnerland verbringen? Anscheinend ja: «Jetzt will ich eigentlich gern mit einem lieben Bauern alt werden.» Georg kann sein Glück kaum fassen: «Wenn ich jetzt der Glückliche sein darf, ist das fast wie ein Sechser im Lotto!»

Hofherr sanft integriert

Wie die Glückspilze fühlen sich im Kanton Bern auch Pia, Markus und vielleicht sogar Kuh Elvira. Laut der Expertin für Tier-Kommunikation, die Pia in der letzten Folge konsultiert hatte, komme sich die Kuh ja angeblich auch ein bisschen wie die Partnerin von Markus vor. So wie sie sich bei der Abschiedsumarmung von Pia und Markus ebenfalls an diesen kuschelte, könnte da tatsächlich was dran sein... Jedenfalls ist Markus akzeptiert in Pias Idyll: «Alle sind sanft integriert worden: der Stier und der Markus», findet Pia. «Ich habe das Gefühl, dass er mich versteht. Und wenn er mich nicht versteht, dann versucht er es wenigstens. Das ist toll.» Die Therapiebäuerin und der Forstwart haben nun vorgenommen, gemeinsam «eine möglichst schöne Zukunft» zu gestalten.

Hofdame mit schmerzendem Winzerinnen-Herzen

«Ich war voll verknallt», gestand Mendi einer Mitarbeiterin kurz vor der Ankunft seiner Hofdame. Sie hatte ihn nach seinem ersten Eindruck von Karin bei der Stubete gefragt. Tatsächlich hatten der 41-jährige Pferdebesitzer und die 36-jährige Winzerin sich damals nur angestrahlt. Genauso ging es nun bei der neuerlichen Begrüssung im Engadin weiter... Eine innige Umarmung reichte Mendi gar nicht, um seine Freude über Karins Ankunft kundzutun. Hand in Hand ritten sie vom Treffpunkt zu seiner Ranch.

Dort angekommen, schmerzte jedoch gleich ihr Winzerinnen-Herz: Der Rancher lagert seinen Wein ihrer Meinung nach völlig falsch. Und dann sah sie noch etwas, das ihr Herz vielleicht ein bisschen in die Hose rutschen liess: Auf ihrem Gästebett hatte Mendi einen Bilderrahmen platziert mit der Ankündigung, den wolle er nun mit ganz vielen Fotos füllen von der gemeinsamen Zukunft mit Karin und ihrem Sohn... «Einerseits ist es sehr herzig, andererseits ist es ... ui! Setzt mich ein bisschen unter Druck...» Trifft hier auf der Pferde-Ranch ein Romantiker auf eine Realistin?

Hofdame mit eigenem Tempo

Selbst die gefühlt längste Hofwoche der bisherigen Staffel ging zu Ende, erwartungsgemäss ereignislos. Sara und Michael beteuerten sich zwar ein ums andere Mal gegenseitig, was für eine super Woche sie zusammen gehabt hatten - für den Zuschauer haben sich diese Berner Episoden gezogen wie Kaugummi.

Auch zum Abschied bekam Sara nicht etwa endlich ein schüchternes Küsschen von Michael, sondern einen liebevoll verpackten Eier-Karton. Aber letztendlich haben die beiden ja nicht fürs Publikum geflirtet, sondern für sich, in ihrem eigenen Tempo. «Ich bin ein Mensch, der Zeit braucht», erklärte Sara. Vielleicht ist der vorsichtige Michael genau der Richtige für sie. Und vielleicht fällt den beiden das Turteln ohne Kameras vor der Nase ein bisschen leichter.

Bauer im Glück - und das ganz ohne Hofdame

Dann war da noch der Bruno aus dem Emmental. Der 55-Jährige hatte bei der Stubete keinen «Wow-Effekt» verspürt und folglich keine seiner zwei Favoritinnen zur Hofwoche eingeladen. Damit hatte er eine der beiden extrem empört. «Ich fühle mich verarscht», klagte sie damals. «Ich fühle mich blendend», sagt der Bauer heute. Denn kurz nach der Stubete sei ihm zufällig beim Tanzen eine Wow-Frau begegnet... Moderator Marco Fritsche hatte ihm eigentlich neue Liebespost bringen wollen, wurde jedoch freundlich, aber bestimmt abgewiesen: «Die darfst du wieder mitnehmen...»

Die neuste Ausgabe von «Bauer, ledig, sucht...» lief am Donnerstag, 23. August, um 20.15 Uhr auf 3+. Mit Swisscom TV Replay können Sie die Sendung bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen.

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