Bärlauch sammeln – Vorsicht vor giftigen Doppelgängern

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24.4.2021

Von März bis Mai breitet sich in Mischwäldern und entlang feuchter Bachränder der typisch würzige «Bärlauchduft» aus.
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24.4.2021

Ob als Pesto, Suppe oder Kräuterbutter – mit Bärlauch lassen sich leckere Gerichte zaubern. Wer die Pflanze selbst pflückt, sollte sie nicht mit Herbstzeitlosen und Maiglöckchen verwechseln. Denn das kann lebensgefährlich sein.

Bärlauch sieht den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. Daher sollten sich Sammler die Stängel genau ansehen, bevor sie diese nach Hause mitnehmen.

Herbstzeitlose und Maiglöckchen speichern in ihren Blättern Stoffe, die lebensgefährliche Vergiftungen auslösen können. Symptome sind Erbrechen, Krämpfe, akute Kreislaufbeschwerden und blutiger Durchfall, die zwei bis sechs Stunden nach dem Essen auftreten.

Die Blätter von Bärlauch (Allium ursinum) sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. Hinweise darauf, um welche Pflanze es sich handelt, gibt ihre Art zu wachsen.
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Aber auch wilder Bärlauch kann für die Gesundheit riskant sein: An den Blättern könnten Eier des kleinen Fuchsbandwurms haften. Beachten Sie jedoch diese Tipps vom Parasitologen, lässt sich das Risiko deutlich mindern.

Bärlauch zuverlässig erkennen

Ein Bärlauchblatt wächst an einem einzelnen Stängel aus dem Boden, die Pflanzen stehen meist in Gruppen dicht beieinander.

Bei Maiglöckchen wachsen hingegen immer zwei Blätter an einem Stängel. Bei Herbstzeitlosen wiederum liegen mehrere Blätter zunächst eng am Stängel an und öffnen sich dann.

Ein weiteres, und das wohl zuverlässigste, Unterscheidungsmerkmal ist, dass beim Zerreiben von Bärlauchblättern der typische Knoblauchgeruch entsteht.

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