Advent, Advent, der Magen brennt

dpa/rre

2.12.2019 - 15:04

Weniger ist mehr – dessen sollte man sich vor und während der Festtage gewiss sein. 
Source: iStock

Guetzlis, Glühwein und Fondue: In der Adventszeit muten wir dem Verdauungstrakt einiges zu. Kein Wunder, dass sich der Körper wehrt. Wir sagen, was gegen Magenbrennen und Bauchkrämpfe hilft.

Klar, in der Adventszeit gibt es viele Schlemmereien, die wir gerne geniessen. Doch wer ständig Süsses, Fettes oder einfach zu viel isst, überfordert seinen Magen-Darm-Trakt.

Grundsätzlich sollte man auch jetzt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten. Das klappt während der Vorweihnachtszeit nicht immer. Deshalb ist nicht nur entscheidend, was, sondern auch, wie oft man isst.

Immer mit der Ruhe

Wer Verdauungsbeschwerden vorsorgen möchte, sollte sich für jede Mahlzeit viel Zeit nehmen. Dazu gehört auch, jeden Bissen gründlich zu kauen, denn der Verdauungsprozess beginnt bereits im Mund.

Beschwerden wie Sodbrennen und Magendruck entstehen häufig, wenn man dem Verdauungstrakt zu wenige oder zu kurze Pausen gönnt. Das ständige «Zwischendurch-Snacken» sollte man sich also – nach Möglichkeit – abgewöhnen.



Auch die Menge ist von Bedeutung: Gerade nach einem sehr üppigen Mahl – etwa einem Gänsebraten mit Rotkraut und Knödeln – kann sich im Magen Unwohlsein ausbreiten. Dann können ein Völlegefühl oder Blähungen die Folgen sein. Also besser kleinere Portionen wählen.

Chicorée statt Schnaps

Manch einer denkt dann vielleicht, dass ein Schnaps den Magen aufräumt. Die Experten raten stattdessen: Besser zum Kaffee zu greifen, denn er regt die Verdauung an. Noch besser ist es, nach einem ausgiebig genossenen Mahl herzhaft in einen Chicorée zu beissen. Das Gemüse ist nicht nur reich an Folsäure, Kalium und Zink, sondern enthält auch verdauungsfördernde Bitterstoffe. 

Darf es nach der Hauptspeise noch ein Dessert sein? Lieber nicht, denn nach dem Verzehr von Süssem ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass man schneller wieder hunger bekommt. Die Süssspeise sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel zunächst nach oben schnellt, um dann wieder rapide abzufallen, sobald der Körper vermehrt Insulin ausschüttet.

Bilder des Tages

Zurück zur Startseite