Tipps zum richtigen Eincremen So brennt die Sonnencreme nicht in den Augen

dpa/red.

13.7.2020

Sonne, Sommer, Sonnencreme – doch welche?

Sonne, Sommer, Sonnencreme – doch welche?

Es ist gar nicht so einfach, die richtige Sonnencreme zu finden – erst recht, wenn sie natürlich und nachhaltig sein soll. Wir haben uns auf schwieriges Terrain gewagt und einige Tipps parat.

13.06.2020

Auch beim Tennis, Fussball oder Laufen im Freien muss man sich vor der Sonne schützen. Das Problem: Mit dem Schweiss läuft die Creme. Auch im Gesicht. Was hilft?

Ganz vorbildlich hat man sich vor dem Sport in der Sonne ordentlich eingecremt, doch nun rinnt der Schweiss – und mit ihm die Sonnencreme in die Augen. Es brennt, und statt auf den Sport konzentriert man sich nur auf dieses unangenehme Ziepen in den Augen.

Damit genau das nicht passiert, gibt es spezielle Sonnenschutzmittel für das Gesicht, wie der Hautarzt Christoph Liebich sagt: «Die brennen nicht, wenn sie ins Auge fliessen.»

Nach zwei bis drei Stunden nachlegen

Doch brennende Augen sind nicht das einzige Problem beim Thema Sonnenschutz und Sport. Wenn der Schweiss fliesst, bei einem langen Tennismatch zum Beispiel, spült das die Sonnencreme irgendwann von der Haut.

«Selbst bei als wasserfest deklarierten Cremes sollte man nach zwei bis drei Stunden einmal nachlegen», empfiehlt Liebich. Das bedeutet: Kurz hinsetzen, sich trocken rubbeln, nachcremen und das Mittel einige Minuten einziehen lassen.

Die erste Ladung Sonnencreme vor dem Sport sollte man mit genug Vorlauf auftragen, damit diese schön in die Haut einziehen kann.
Die erste Ladung Sonnencreme vor dem Sport sollte man mit genug Vorlauf auftragen, damit diese schön in die Haut einziehen kann.
Bild: Getty Images

Während des Sports bleibt in der Regel nicht allzu viel Zeit zum Abwarten. Die erste Ladung Sonnencreme vor dem Sport sollte man aber mit genug Vorlauf auftragen, damit diese schön in die Haut einziehen kann. «Mindestens 20 Minuten vorher», rät der Dermatologe.

Sonnenschutz sollte zum Hauttyp passen

Generell greifen Sportlerinnen und Sportler lieber zu Mitteln mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor von 50. Ausserdem sollte der Schutz zur Haut passen – so sollten Menschen mit fettiger Haut eher zu wasserhaltigen Gelen greifen zum Beispiel. Für welchen Hauttyp ein Mittel ausgelegt ist, steht Liebich zufolge in der Regel auf der Verpackung.

Beim Eincremen sollte man ausserdem die sogenannten Sonnenterrassen im Gesicht besonders berücksichtigen: Das sind die Nase, der Bereich über der Oberlippe und die Ohren. Die Lippen schützt man mit einem Pflegestift mit hohem Lichtschutzfaktor. Und auf den Kopf kommt idealerweise eine Mütze oder Kappe. 

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