Diese drei Apps machen Ihren Alltag nachhaltiger

Marius Schlegel

2.9.2020 - 06:40

Den Energieverbrauch zu Hause und unterwegs im Griff zu haben, ist nicht ganz einfach. Zum Glück gibt es Apps, die Sie dabei unterstützen.
Bild: unsplash

Velo fahren, saisonal einkaufen, Strom sparen: Wo soll man anfangen mit dem nachhaltigen Lebensstil? Diese Apps helfen.

Manche entscheiden sich für eine vegane Ernährung, andere verzichten aufs Fliegen oder schalten zu Hause konsequent alle elektronischen Geräte aus. Was tun Sie, um die Umwelt und das Klima zu schützen?

Immer die umweltfreundlichste Variante zu wählen, ist nicht ganz einfach und manchmal mit Aufwand verbunden. Deshalb gibt es praktische Apps, die Ihnen im Alltag zur Seite stehen und einen nachhaltigen Lebensstil zum Kinderspiel machen.

Wir stellen Ihnen drei davon vor, die Sie bei der Ernährung, der Mobilität und dem Stromverbrauch unterstützen.

1. Klimaschutz geht durch den Magen: WWF-Ratgeber-App

Saisonal einkaufen schont die Umwelt. Manche importierte Lebensmittel – oft Früchte oder Gemüse – werden per Schiff und Flugzeug um die halbe Welt transportiert, was viel CO2 verursacht. Das gilt auch für aussersaisonale Lebensmittel, die in fossil betriebenen Treibhäusern lokal wachsen.

Bei der grossen Auswahl in unseren Supermärkten ist es aber schwierig, direkt zu erkennen, was Saison hat und was nicht. Die WWF-Ratgeber-App hilft Ihnen dabei. Nebst Tipps zu saisonalem Einkaufen klärt sie über Bio- und Umweltlabels auf und liefert erst noch Rezeptideen für eine saisongerechte Küche.

Die WWF-Ratgeber-App führt Sie unkompliziert durch die saisonale Küche und hält Sie punkto Klima und Umwelt auf dem Laufenden.
Bild: WWF

2. Unterwegs im Einklang mit der Umwelt: Swiss Climate Challenge

Die Mobilität ist für rund 50 Prozent der CO2-Emissionen der Schweizer Bevölkerung verantwortlich. Die Hälfte davon entsteht alleine durch Flugreisen und sonstige Reisen ins Ausland. Doch wie viel CO2 stossen Sie persönlich durch Ihr Mobilitätsverhalten aus? Reicht es, zweimal die Woche mit dem Velo zur Arbeit zu fahren, um das Klima zu schützen?

Das sagt Ihnen der CO2-Tracker der Swiss Climate Challenge ganz genau. Die App misst laufend, wie Sie sich fortbewegen. Am Ende des Tages zeigt sie auf, wie viele Kilometer Sie insgesamt und mit welchen Fortbewegungsmitteln zurückgelegt haben. Dabei wird zwischen Muskelkraft, elektrischer und fossiler Energie unterschieden. So sehen Sie, wie viel CO2 Sie ausgestossen haben und wie sich das auf die Erwärmung der Atmosphäre auswirkt.

Doch alleine damit haben Sie noch nichts gespart. Deswegen macht Ihnen die App auch konkrete Vorschläge, wo Sie auf ein anderes Gefährt umsteigen könnten, um das Klima zu schonen. Oder wo es einen direkteren Weg gäbe, um Ihr Ziel zu erreichen. Laden Sie zum Teilnehmen die «Bluewin»-App herunter, aktivieren Sie im Menü die Funktion «Swiss Climate Challenge» und registrieren Sie sich.

Die Swiss Climate Challenge ist eine Initiative von Swisscom, Engagement Migros sowie South Pole und wird von Energie Schweiz unterstützt.
Bild: Lukas Beer

3. Energieeffizient mit der Swisscom Home App

Dass der Stand-by-Modus ein Stromfresser ist, wissen wir eigentlich. Aber mal ehrlich: Ziehen Sie tagtäglich jedes elektronische Gerät nach Gebrauch wieder vom Stecker? Fernseher, Musikanlage, Mikrowelle oder gar das WLAN? Vermutlich nicht. Dabei würden Sie so viel Strom und Kosten sparen – und dazu die Umwelt schonen.

Auch hier gibt es ein praktisches Hilfsmittel, das Ihnen Aufwand erspart: die Swisscom Home App. Die Fernbedienung fürs ganze Zuhause macht Stromsparen zu einer bequemen Angelegenheit.

Stecken Sie das Netzteil von Lampen, anderen Geräten oder Mehrfachstecker in einen WiFi Switch von myStrom ein und steuern Sie diese live über die Home App. Entscheiden Sie beispielsweise, zwei Tage wegzufahren, schalten Sie die verbundenen Geräte von unterwegs ab.  

Die Swisscom Home App zeigt den Energieverbrauch der Geräte an, die mit dem WiFi Switch von myStrom verbunden sind. Auch das Ein- und Ausschalten von unterwegs sowie das Programmieren bestimmter Regeln sind möglich.
Bild: AdobeStock

Gerade im Alltag ist das Programmieren bestimmter Einstellungen sehr praktisch. Bestimmen Sie zum Beispiel via App, dass das WLAN oder andere Geräte nach 22:00 Uhr automatisch abschalten. Richten Sie ausserdem einen Kinderschutz für die Internetnutzung ein oder nehmen Sie Anrufe aufs Festnetztelefon zu Hause bequem mit dem Smartphone ab.

Sie sehen: Mit diesen praktischen Helfern gestalten Sie Ihren Alltag im Nu ein Stück nachhaltiger. Darüber freut sich nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Portemonnaie.

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Marius Schlegel ist im CR-Team von Swisscom Experte für klimafreundliche Services, Mobile Aid sowie Energie- und Klimapolitik.
Bild: Swisscom
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