Dieses Ergebnis hätte niemand erwartet

Von Res Witschi

5.7.2021

Am 27. Mai war der nationale Klimatag und die Swiss Climate Challenge wurde mit Swisscom CEO Urs Schaeppi gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Stress und Corinne Suter eröffnet. Da ahnte man noch nicht, dass man das Ziel weit übertreffen würde.
Bild: Swisscom

Die Schweiz ist gemeinsam bereit für mehr Klimaschutz: Die App der Swiss Climate Challenge hatte im Juni fast gleich viele Downloads wie Tinder. Swisscom forderte mit der App zum Wettbewerb für klimaschonende Mobilität heraus. Das Ergebnis übertrifft alle Erwartungen.

Von Res Witschi

5.7.2021

Einen Monat lang war die Schweiz mit vereinten Kräften klimafreundlich unterwegs – mit Velo, ÖV oder zu Fuss. Mit der Swiss Climate Challenge hat Swisscom die Bevölkerung im Juni zum Wettbewerb für klimaschonende Mobilität herausgefordert. Gemeinsam haben wir alle Erwartungen übertroffen.

Die App der Swiss Climate Challenge wurde in dieser Zeit fast 12'000 Mal heruntergeladen. Im Ranking des App-Stores lag sie auf Platz drei – kurz nach Tinder. Das Ziel war, gemeinsam 100'000 Green Points zu sammeln. Das Ergebnis sind unglaubliche 176’732 Green Points.

Was war nochmal ein Green Point? Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, darf jede Person maximal rund zwei Kilogramm CO2 am Tag ausstossen. So beschränken wir die Erderwärmung auf unter zwei Grad.

Klimaschutz ist Schweizerinnen und Schweizern fast so wichtig wie Daten: Die App der Swiss Climate Challenge lag in den Top Charts der Lifestyle-Apps auf Platz drei – direkt hinter Tinder.
Bild: Swisscom

Die App der Swiss Climate Challenge misst deinen persönlichen CO2-Ausstoss pro Tag ganz exakt. Hältst du die aufgrund deines Verhaltens auf alle Menschen hochgerechnete Erderwärmung unter zwei Grad, bekommst du am Ende des Tages drei Green Points. In weiteren Challenges wie etwa dem Pendeln mit Muskelkraft und ÖV, kannst du weitere Green Points gewinnen.

App und Challenge zeigen Wirkung

Die Challenge im Juni hat gezeigt, dass die App wirkt und Nutzerinnen und Nutzer tatsächlich motiviert wurden, ihr Mobilitätsverhalten zu ändern.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoss aller Userinnen und User sank während der Dauer der Challenge kontinuierlich.
Bild: Swisscom

Während zu Beginn der Challenge der durchschnittliche Ausstoss noch bei über drei Kilogramm pro Tag lag, erreichte die Community bereits in der Halbzeit der Challenge das Zwei-Kilo-Ziel.

Das zeigt: Eine klimafreundliche Mobilität ist absolut machbar.

100'000 Franken für den Klimaschutz – dank dir

Swisscom hat versprochen, 100'000 Franken an zertifizierte Klimaschutzprojekte zu spenden, wenn das Ziel erreicht wird. Gesagt, getan – das Waldschutzprojekt Oberallmig im Kanton Schwyz und das Insangi Projekt im Kongo freuen sich über die Spende.

Beide Organisationen sind in der Aufforstung und CO2-bindenden Bewirtschaftung von Wäldern aktiv. Das ist wichtig, weil Bäume CO2 aus der Luft filtern und wir sie deshalb unbedingt brauchen, um die Klimaerwärmung zu bremsen.

Erhalte Geld für dein klimafreundliches Verhalten

Nach der Challenge ist vor der Challenge: Jetzt geht’s erst richtig los. Bald gibt es zu den Green Points neu auch noch Green Coins. Das heisst, wenn du die App nützt und weniger als zwei Kilogramm CO2 am Tag ausstösst, erhältst du einen Green Coin.

Mit der grünen Währung kannst du dann auf dem ökosysteminternen Marktplatz nachhaltige Produkte kaufen. Zum Beispiel gibt es Rabatte auf Elektrofahrzeuge oder Gutscheine für ein Gratis-Vegi-Essen. Die Green Coins lassen sich aber auch spenden für ökologische oder soziale Projekte.

Ab Ende August sind die Green Coins in einer Testphase für die Mitarbeitenden von Swisscom und PostFinance verfügbar, in Zukunft sollen dann auch private Nutzerinnen und Nutzer Green Coins sammeln und ausgeben.

Lade auch du jetzt die App herunter und werde Teil der Bewegung.


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Res Witschi ist Delegierter für nachhaltige Digitalisierung bei Swisscom.
Bild: Swisscom