So viel Umwelt verbraucht ein Smartphone – sieben wichtige Zahlen

Marius Schlegel

7.10.2020 - 06:44

Ein gebrauchtes Handy ist ökologischer als ein neues. Warum eigentlich? Wir erklären anhand von sieben Zahlen, wie sehr sich Kreislaufwirtschaft beim Smartphone lohnt und was Sie tun können.

Das Handy begleitet uns durchs Leben wie eine Brille, ohne die wir nichts sehen. Obwohl die Digitalisierung und das Internet manche Prozesse umweltschonender machen, haben elektronische Geräte wie das Smartphone einen Einfluss auf Umwelt und Klima.

Die Produktion neuer Geräte verbraucht wertvolle Ressourcen und verursacht CO2-Emissionen, Smartphones werden sehr schnell ersetzt und alte Handys nicht richtig entsorgt.

Doch wo entstehen welche Emissionen und in welchem Verhältnis stehen Sie zu anderen Umweltfaktoren? In der Gallery haben wir die wichtigsten Zahlen für Sie zusammengestellt.

Das können Sie tun

Einige der Zahlen in der Gallery lassen Sie vielleicht leer schlucken. Die Umweltbelastung ist teils beträchtlich. Dabei liegt so vieles in unseren Händen.

Darum drei Tipps:

Tipp 1: Smartphones lange nutzen

Obwohl das Bewusstsein für Klima- und Umweltthemen zunimmt, ersetzen wir das Smartphone immer noch sehr oft. Ein zersplitterter Bildschirm reicht manchmal schon, um das ganze Smartphone zu entsorgen. Dabei halten die Geräte viel länger, als wir denken. Deshalb: Nutzen Sie ihr jetziges Smartphone so lange wie möglich!

Tipp 2: Gebraucht, statt neu kaufen

Überlegen Sie sich beim nächsten Handykauf genau, ob es ein neues Gerät sein muss oder ob Sie nicht mal ein Gebrauchtes ausprobieren wollen. Professionelle Anbieter, bei denen Sie eine Garantie bekommen, gibt es inzwischen genug. Zum Beispiel die refreshed Smartphones von Swisscom.

Tipp 3: Alte Geräte wiederverwenden oder richtig entsorgen

Wenn Ihr Handy tatsächlich kaputt ist oder Sie sich sonst für einen Ersatz entscheiden, lassen Sie es nicht einfach in der Schublade zu Hause verstauben. Funktionstüchtige Geräte können zum Beispiel über das Programm Buyback an Swisscom verkauft werden. Über Mobile Aid spenden Sie es für einen guten Zweck.

Mit all diesen Massnahmen helfen Sie mit, einen sinnvollen Kreislauf des Materials sicherzustellen sowie unnötige Abfälle und Produktionskosten zu vermeiden.

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Marius Schlegel ist im CR-Team von Swisscom Experte für klimafreundliche Services, Mobile Aid sowie Energie- und Klimapolitik.
Bild: Swisscom
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