Adé Adventshektik – meine Auszeit im Weihnachtszimmer  

Sulamith Ehrensperger

7.12.2019 - 14:00

Wie jedes Jahr wurde «Bluewin»-Redaktorin Sulamith Ehrensperger von der Adventszeit überrumpelt. Nun hat sie sich in einem echten Weihnachtszimmer eingestimmt. Ein Erlebnisbericht.

Alle Jahre wieder – es fällt mir schwer, mich auf die Adventszeit einzulassen. Dieses Jahr habe ich es bewusst getan: mit einer Übernachtung im Weihnachtszimmer.

Der Adventskranz an der Zimmertüre kündigt das Weihnachtszimmer schon von Weitem an. «Da ist es», ruft meine kleine Tochter. Schon beim Öffnen der Türe duftet es nach Weihnachten.

Es ist eines der Zimmer des Sorell Tamina Hotel in Bad Ragaz, das so festlich dekoriert ist.



Weihnachten in jeder Ecke

Das grosszügige Zimmer hält für uns allerlei Überraschungen bereit: Weihnachtskugeln, verschneite Tannenzapfen und Tannenbäumchen, Weihnachtsmänner und -Guetzli, Erdnüsse, Trockenfrüchte und Mandarinen. Ins Auge fällt vor allem der Hirsch in der Ecke, denn er ist mit Glühlämpchen dekoriert.

Wir haben sogleich jedes Figürchen und jeden Winkel des Weihnachtszimmers erkundet. Ich bin wie ein «Häftlimacher» hinter meinem Töchterlein her, damit auch ja nichts zu Bruch geht.

«Wir wollen unseren Gästen in der Vorweihnachtszeit etwas Besonderes bieten», sagt Christine Abel, Gastgeberin des Tamina Sorell Hotels.



Zum ersten Mal bieten die insgesamt 18 Sorell Hotels ihren Gästen die speziell eingerichteten Weihnachtszimmer. Eine Idee, die laut Abel nicht nur bei Gästen gut ankommt: «Wir sind alle ‹Weihnachtsfanatiker› und finden die Idee toll.»

Ein kleiner Spiessrutenlauf

Das Wohnkonzept wurde gemeinsam mit den Interior Designern von Harrison Spirit und Produkten der Coop-Einrichtungsmarke Livique umgesetzt. Vor allem beim Eindunkeln kommen all die glitzernden Dekorationen besonders gut zur Geltung. Vor allem der Glühlämpchen-Hirsch, den wir die ganze Adventsnacht leuchten liessen.

Die Weihnachtszimmer sind für Kinder ein Erlebnis, für die Eltern zuweilen ein kleiner Spiessrutenlauf. Dennoch bin auch ich als Nicht-Weihnachtsfan auf meine Kosten gekommen. «Die Idee begeistert eher junge Pärchen», erzählt Abel.

Auszeit in der hektischen Adventszeit

Die Übernachtung kostet 370 Franken. Laut Abel würde fürs Zimmer ein kleiner Aufpreis berechnet, dafür überrasche man die Gäste oftmals mit einem Upgrading. Auf Wunsch gibt es auch einen Willkommensglühwein oder Weihnachtstipps der Gastgeber. Wer es gern gemütlich mag, der profitiert von einem Late-Check-out bis 14 Uhr.



Das Weihnachtszimmer ist ein Ort, um sich eine Auszeit von der hektischen Adventszeit zu nehmen oder auch um einfach einmal in Ruhe in Weihnachtsstimmung zu kommen. Vor allem meiner Tochter hat es gefallen, sie will nun nur noch in Weihnachtszimmern übernachten.

Die Reise wurde unterstützt von den Sorell Hotels. Die Weihnachtszimmer bieten diese noch bis am 6. Januar an.

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