Fotografin findet «Gletschergold»

tali

19.6.2019 - 00:00

Gold? Bernstein? Weit gefehlt. Dennoch ist für das spektakuläre Leuchten auf den Bildern einer amerikanischen Fotografin kein Instagram-Filter, sondern allein die Natur verantwortlich.

Ist das etwa ein riesiger Klumpen Gold, mitten in einer Berghöhle? Oder etwa Bernstein? Nein, aber angesichts der spektakulären Bilder, die Reisefotografin Sarah Bethea in Island geschossen hat, könnte man es glatt vermuten: Viel grösser als die junge Frau selbst ist das golden schimmernde Gebilde, nachdem sie vorsichtig die Hand ausstreckt – und das vermutlich sehr, sehr kalt ist. Denn die Aufnahmen entstanden nicht in einer Goldmine, sondern in einer Eishöhle an Islands Südküste.

Für den märchenhaften Glanz des Eisblocks sorgte kein künstlicher Filter, sondern das Licht der untergehenden Sonne: «Die goldenen Strahlen des Sonnenuntergangs fielen genau im richtigen Winkel in die Höhle ein, um diesen Bereich des Eises wie Bernstein leuchten zu lassen», erinnert sich die Amerikanerin bei Instagram. Die Fotografin hatte Glück, das Naturschauspiel dauerte nur wenige Minuten.

«Ich hatte erwartet, dass diese Eishöhlen wunderschön sein würden, aber das war wirklich eine Überraschung. Die Natur versetzt mich immer wieder in Staunen.»

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