Öffentlicher VerkehrBahnreisende müssen E-Tickets weiterhin vor der Abfahrt kaufen
misc, sda
21.5.2024 - 14:44
Immer mehr Billetts in der Schweiz werden mit dem Handy gekauft. (Symbolbild)
Keystone
Wer in der Schweiz den öffentlichen Verkehr benutzt, muss weiterhin vor der Abfahrt von Bahn oder Bus ein gültiges Billett lösen. Darauf haben sich die Branchenorganisation Alliance Swisspass und der Bund geeinigt.
Keystone-SDA, misc, sda
21.05.2024, 14:44
SDA
Die Regelung gilt auch dann, wenn es um ein elektronisches Ticket geht, das über eine Handy-App gelöst wird.
Es brauche eine in der ganzen Schweiz einheitliche, einfache und verständliche Regelung, begründete Alliance Swisspass am Dienstag in einer Mitteilung das Festhalten an der bisherigen Praxis. Ein Vorteil sei auch, das das bewährte Prinzip auch in Fällen anwendbar sei, in denen die Fahrzeit zwischen zwei Haltestellen sehr kurz sei, oder wenn sehr viele Leute unterwegs seien.
Hintergrund ist, dass elektronische Tickets in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen haben. 2023 wurden den Angaben zufolge 68 Prozent aller Billetts im öffentlichen Verkehr via mobile und digitale Kanäle gekauft. Damit nahm auch die Zahl der Fälle zu, in denen Reisende bei Abfahrt des Verkehrsmittels noch kein Ticket vorweisen konnten, weil sie dieses nach eigener Aussage erst noch herunterladen wollten.
Alliance Swisspass und das Bundesamt für Verkehr sehen aber auch Verbesserungspotential und haben daher Massnahmen vereinbart, wie es im Communiqué heisst. Unter anderem soll in Ticket-Apps künftig leichter ersichtlich sein, ob ein bestimmtes Billett ab sofort gilt oder erst später. Zudem ist eine Informationskampagne zum Thema geplant.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Berlin, 27.04.2026: Krisendiplomatie in New York: Aussenminister Johann Wadephul fordert mehr Einsatz vom UN-Sicherheitsrat im Iran-Konflikt.
O-Ton Johann Wadephul, Aussenminister
«Die UN müssen jetzt ihrer Verantwortung gerecht werden, insbesondere der Sicherheitsrat. Kriege und Konflikte schwelen, und wir sehen zum Teil die Unfähigkeit von Staaten, effektive Konfliktlösungsmechanismen in Kraft zu setzen. Insbesondere der Konflikt um den Iran und die blockierte Strasse von Hummus wird ein Thema sein, zu dem ich auch das Wort ergreifen werde im Sicherheitsrat.»
Wadephul fordert, der UN-Sicherheitsrat müsse handlungsfähiger werden: Blockaden, auch durch China und Russland, dürften Lösungen nicht länger verhindern.
Deutschland hofft zudem auf ein UN-Mandat für eine mögliche Mission in der Strasse von Hormus, einer wichtigen Route für die weltweite Energieversorgung.
In New York plant Wadephul Gespräche mit UN-Generalsekretär António Guterres sowie weiteren ranghohen UN-Vertretern und Amtskollegen. Dabei soll es auch um die Zukunft der Vereinten Nationen gehen.
28.04.2026
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt
Das deutsche Minenjagdboot «Fulda» soll schon bald aufbrechen – Verteidigungsminister Boris Pistorius will, dass es schnell geht, sollte demnächst ein Einsatz zur Sicherung der Strasse von Hormus anstehen. Pistorius betont, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnert er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei.
27.04.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Johann Wadephul: UN muss Verantwortung im Iran-Krieg übernehmen
Einsatz im Mittelmeer: Minenjagdboot wird bald wegen Iran-Krieg verlegt