LuftfahrtEmirates untersagt Mitführen von Pagern und Walkie-Talkies
SDA
6.10.2024 - 03:30
Ein Flugzeug von Emirates am Flughafen von Dubai. (Archivbild)
Keystone
Die Fluglinie des Emirats Dubai, Emirates, hat ihren Passagieren die Mitnahme von Funkgeräten wie Pagern und Walkie-Talkies untersagt. Allen Passagieren von und nach Dubai sei es «verboten, Pager und Walkie-Talkies in ihrem Gepäck oder in der Kabine mitzuführen.»
Keystone-SDA
06.10.2024, 03:30
SDA
Dies hiess es in einer Erklärung der grössten Fluglinie des Nahen Ostens mit Sitz in Dubai. Das Schreiben stammte vom Freitag.
Angesichts der angespannten Lage in der Region verlängerte die Fluglinie Emirates zudem die Aussetzung ihrer Flüge in den Iran und den Irak bis zum 8. Oktober und in den Libanon bis zum 15. Oktober. Am Donnerstag hatte die Fluggesellschaft all ihre Flüge in den Iran, den Irak und nach Jordanien zunächst bis zum 5. Oktober gestrichen.
Im Libanon waren am 17. September hunderte Walkie-Talkie-Funksprechgeräte von Hisbollah-Kämpfern explodiert, nachdem bereits am Tag zuvor zeitgleich hunderte Funkempfänger, sogenannte Pager, von Hisbollah-Mitgliedern explodiert waren. Pager und Walkie-Talkies nutzen eine eigene Funkfrequenz und gelten daher als zuverlässiger als Mobiltelefone. Anders als bei Handys kann die Kommunikation mit diesen Geräten nicht zurückverfolgt, abgehört oder blockiert werden. Deshalb hatte die pro-iranische Hisbollah-Miliz die Funkgeräte eigens bestellt.
Mit Sprengstoff präparierte Pager
Israel äusserte sich nicht zur Urheberschaft der Explosionen, bei denen 39 Menschen getötet und fast 3000 weitere verletzt wurden. Experten gehen davon aus, dass die explodierten Pager und Walkie-Talkies von Israel abgefangen und präpariert wurden, bevor sie an die Hisbollah geliefert wurden.
In den vergangenen Wochen hat sich der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah deutlich verschärft. Der Iran griff Israel am Dienstagabend zum zweiten Mal binnen sechs Monaten direkt mit Raketen an. Teheran reagierte damit nach eigenen Angaben auf die israelische Militäroffensive im Südlibanon gegen die Hisbollah-Miliz und die Tötung von deren Anführer Hassan Nasrallah. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigte danach Vergeltung an. Seither laufen international Bemühungen, eine weitere Eskalation zu verhindern.
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Vorschlag an Trump: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron schlägt dem US-Präsidenten ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vor. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilt. Der Élysée-Palast bestätigt deren Echtheit.
20.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist
Warum ist Donald Trump so besessen von Grönland? Die einen sagen, es sind die Rohstoffe. Die anderen verweisen auf die Sicherheitspolitik. Beides sind keine guten Begründungen, wie du im One-Take-Video siehst.
19.01.2026
Macron schlägt Trump vor: G7-Treffen mit Russland und Dänemark
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
One-Take: Warum die Sache mit Grönland so wahnsinnig unlogisch ist