SGB lanciert KampagneFrauen streiken im Juni gegen ungleiche Arbeitsbedingungen
SDA/amo
14.2.2023 - 10:24
Tausende an Frauenstreik-Demo in Bern
Im Rahmen des feministischen Streiktags haben am Mittwochabend Tausende Frauen demonstriert. Auf der abschliessenden Kundgebung füllte sich der Bundesplatz mit gegen 10'000 Personen. Zuvor waren der lautstarke Demozug mit zahlreichen violetten Fahnen durch die Gassen der Berner Altstadt gezogen. Der Aktionstag stand unter dem Motto «Immer no hässig! Still Angry! Fière et en Colère!». Aus Sicht der Organisatorinnen vom Feministischen Streikkollektiv macht die Gleichstellung Rück- statt Fortschritte.
14.06.2022
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat die Arbeitswelt als Hauptthema für den feministischen Streik am 14. Juni 2023 gesetzt. Gestreikt werden soll unter anderem gegen Diskriminierung.
Keystone-SDA, SDA/amo
14.02.2023, 10:24
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Der feministische Streik im Juni steht im Zeichen von ungleichen Arbeitsbedingungen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat die Arbeitswelt als Hauptthema für den feministischen Streik am 14. Juni 2023 gesetzt. Gestreikt werden soll unter anderem für eine Aufwertung von Branchen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, und gegen Diskriminierung.
«Die grössten Ungleichheiten der Geschlechter haben ihren Ursprung am Arbeitsplatz», schreibt der SGB zur Lancierung der Kampagne für den feministischen Streik am Dienstag. So halte sich etwa die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen hartnäckig.
Hauptgrund dafür ist laut SGB die schlechte Entlöhnung von Berufen mit hohem Frauenanteil, wie etwa in der Betreuung und im Verkauf. Der SGB fordert unter anderem, eine bessere Abdeckung des Gesamtarbeitsvertrags in sogenannten Frauenbranchen sowie «massive» Lohnerhöhungen.
Frauen haben sich am im Juni 2022 am Feministischen Streiktag versammelt. Sie fordern unter anderem keine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und ein Ende tieferer Löhne.
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USA und Iran wollen verhandeln: Für Freitag sind neue Gespräche der beiden Staaten im Oman geplant. Für die USA sollen der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilnehmen. Unklar bleibt die Tagesordnung.
Der Iran möchte laut Aussenminister Abbas Araghtschi nur über sein Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen sprechen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch Irans Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten Themen sein müssten.
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