GrossbritannienHuthi-Miliz: Haben israelische, britische und US-Schiffe angegriffen
SDA
7.4.2024 - 19:27
ARCHIV - Anhänger der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz nehmen an einer Demonstration gegen die USA und Israel und für die Solidarität mit den Palästinensern im Gazastreifen teil. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa
Keystone
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat aus dem Jemen nach eigener Darstellung Schiffe mit Bezug zu Israel, den USA und Grossbritannien angegriffen. In den letzten 72 Stunden habe die Miliz fünf solcher «Militäreinsätze» durchgeführt, sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari in einer im Fernsehen übertragenen Botschaft am Sonntag. Darunter sollen zwei Raketenangriffe auf israelische Handelsschiffe sowie Drohnenangriffe auf mehrere US-Fregatten im Roten Meer gewesen sein.
Keystone-SDA
07.04.2024, 19:27
SDA
Das zuständige US-Zentralkommando zerstörte am Samstag nach eigenen Angaben unter anderem ein System zum Abschuss von Boden-Luft-Raketen im Jemen sowie eine Drohne über dem Roten Meer. Diese hätten eine Bedrohung dargestellt für Handelsschiffe der USA und ihrer Verbündeten in der Region. Auch die zur britischen Marine gehörende Behörde UKMTO berichtete am Sonntag, dass ein Schiff vor der jemenitischen Küste einen Angriff mit einer Rakete gemeldet habe. Das Schiff sei aber nicht getroffen worden.
Die Huthi greifen nach eigener Darstellung aus Solidarität mit der islamistischen Hamas unter anderem Frachter im Roten Meer mit angeblicher Verbindung zu Israel an. Am Jemen führt eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den Welthandel entlang, durch die Frachter vom Indischen Ozean über den Suezkanal in Ägypten das Mittelmeer erreichen. Die USA und Grossbritannien hatten als Reaktion mehrmals Stellungen der Huthi im Jemen angegriffen. Die EU hat einen Militäreinsatz zum Schutz der Handelsschifffahrt im Roten Meer gestartet, an dem sich Deutschland mit der Fregatte «Hessen» beteiligt.
Seit Beginn der Huthi-Attacken auf Handelsschiffe nach Beginn des Gaza-Kriegs ist die Zahl der Vorfälle im Roten Meer und dem Golf von Aden nach britischen Angaben um 475 Prozent gestiegen.
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Belfast/London, 10.06.2026: Nach gewaltsamen Ausschreitungen: Der britische Premierminister Keir Starmer verurteilt die rassistische Krawalle in Belfast aufs Schärfste.
Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
Randalierer zogen teils vermummt durch die Strassen und setzten mehrere Fahrzeuge in Brand. Auch Wohnhäuser wurden angezündet, aus ihnen mussten Bewohner gerettet werden.
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Am 13. Januar 2026 ziehen Beamte der Einwanderungspolizei ICE eine Frau in Minneapolis, Minnesota, aus ihrem Wagen und verhaften Aliya Rahman.
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Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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