Nach Panne beim HinflugParmelin trifft japanischen Premierminister
sda/toko
24.7.2021 - 09:57
Bundespräsident Guy Parmelin hat in Japan den japanischen Premierminister Yoshihide Suga getroffen.
Keystone
Bundespräsident Guy Parmelin hat in Tokio den japanischen Premierminister Yoshihide Suga getroffen. Suga sei bereit, Möglichkeiten zur Verbesserung des aktuellen Freihandelsabkommens auszuloten, sagte Parmelin am Samstagmorgen in einer Video-Schaltung.
Keystone-SDA, sda/toko
24.07.2021, 09:57
24.07.2021, 10:00
sda/toko
Die Volkswirtschaften der beiden Länder seien stark miteinander verbunden. Es war das erste offizielle Treffen Parmelins anlässlich seines Aufenthalts in Japan. Die am Freitag geplanten Treffen mit Japans Kaiser Naruhito und Aussenminister Toshimitsu Motegi hatte der Bundespräsident wegen einer Panne des Bundesratsjets verpasst.
Lors de ce séjour au Japon 🇯🇵, j‘ai eu l‘honneur de m’entretenir avec le premier ministre Yoshihide Suga @sugawitter. Nos économies sont très liées. Il est disposé à étudier les opportunités d‘améliorer l‘accord de libre-échange en vigueur. pic.twitter.com/tlyaOqWAkT
Parmelin bezeichnete die Reise in einer Medienkonferenz denn auch als schwierig. Er unterstrich die Bedeutung Japans als zweitwichtigsten Handelspartner der Schweiz in Asien. Premierminister Suga habe sich bereit erklärt, bereits seit langem diskutierte Verbesserungen im seit 2009 bestehenden Freihandelsabkommen zu prüfen.
Wegen der Covid-19-Pandemie sei dies etwas ins Hintertreffen geraten. Nun würden technische Gespräche aufgenommen. Der Zugang zum Markt müsse nach dem Freihandelsabkommen Japans mit der EU für die Schweiz verbessert werden.
Die Schweizer Delegation hatte beim Flug nach Tokio etliche Probleme. Die Überwachungssysteme des Bundesratsjets hatten über der lettischen Hauptstadt Riga ein technisches Problem an einem der Triebwerke angezeigt. Die Crew habe dann in Absprache mit Parmelin entschieden, in die Schweiz zurückzukehren, sagte Parmelins Sprecher Urs Wiedmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Mit viel Glück ergatterte die Schweizer Delegation noch Plätze in einem Linienflug und erreichte 20 Stunden später und gerade rechtzeitig zur Eröffnung der Olympischen Spiele die japanische Hauptstadt.