Grossbritannien meldet höchsten Neuinfektionswert seit Juni – 37 Corona-Fälle in Freiburger Pflegeheim

Agenturen/red

3.9.2020 - 21:30

Der Kanton Zürich hat heute informiert, wie mit den Auflagen für Grossevents verfahren wird. Auch Fragen zur Quarantäne-Pflicht bei einem positiven Fall und zu Alkohol-Auflagen wurden beantwortet. Derweil sorgten 37 neue Corona-Infektionen in einem Freiburger Pflegeheim für Aufsehen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Grossbritannien meldet 1’735 nachgewiesene Neuinfektionen binnen eines Tages.
  • Das BAG meldet 364 neue Ansteckungen bei 14'911 Tests innert 24 Stunden. 
  • Die US-Regierung hat die Bundesstaaten aufgefordert, für die Verteilung eines möglichen Impfstoffes ab dem 1. November bereit zu sein. Das zeigt den Willen der Regierung von Präsident Donald Trump, noch vor der Präsidentschaftswahl am 3. November ein Vakzin zu genehmigen.
  • Die oberste Medizinerin Kanadas empfiehlt zum Schutz gegen das Coronavirus das Tragen einer Maske auch beim Sex.

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innert eines Tages 364 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Mittwoch wurden 370 neue Fälle registriert, am Dienstag 216 und am Montag 163.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 43'127 laborbestätigte Fälle, wie das BAG am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vortag kam es zu 11 weiteren Spitaleinweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4’570 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um 3 auf 1’730.

In einem Pflegeheim im freiburgischen Siviriez sind 37 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden. Wie die Gesundheits- und Sozialdirektion des Kantons Freiburg am Donnerstag mitteilte, sind 31 Heimbewohnerinnen und -Bewohner betroffen sowie sechs Angestellte.

Zwei Primarschulklassen in Versoix GE sind wegen des Coronavirus am Mittwoch geschlossen worden. 39 Kinder wurden in Quarantäne gesteckt, nachdem sie mit einem Stellvertreter in Kontakt gekommen waren, der positiv auf das Virus getestet wurde.

Diese beiden Klassen mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 4 bis 6 Jahren sind die ersten, die im Kanton geschlossen werden mussten. «Der Lehrer war nicht in der Lage, den in den Schulen aufgestellten Gesundheitsplan einzuhalten», bestätigte der Sprecher des Gesundheitsdepartements, Laurent Paoliello, am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA verschiedene Medienberichte.

Erstmals seit Beginn der Pandemie sind in Israel an einem Tag mehr als 3’000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst worden. Das Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, am Vortag seien 3’150 neue Fälle registriert worden. Den dritten Tag in Folge wurde damit ein Rekordwert verzeichnet. Am Dienstag waren es 2’252 Fälle gewesen.

Unterdessen beginnen die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline nach eigenen Angaben mit der Erprobung eines potenziellen Impfstoffs gegen Covid-19 am Menschen. Vorklinische Tests seien zuvor positiv verlaufen, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Impfstoff werde an 440 Erwachsenen an elf Orten in den USA getestet. Erste Ergebnisse würden Anfang Dezember erwartet. Sollten die Tests positiv verlaufen, würden im Lauf des Dezembers grossangelegte Testreihen beginnen. Wenn die Daten es hergäben, wollten die Unternehmen Anfang 2021 bei den zuständigen Behörden die Genehmigung des Impfstoffs beantragen.

22.00 Uhr: Wir beenden unseren heutigen Ticker

21.15 Uhr: Grossbritannien meldet höchsten Neuinfektionswert seit Juni 

Grossbritannien meldet 1’735 nachgewiesene Neuinfektionen binnen eines Tages – so viele wie seit dem 4. Juni nicht mehr. Am Vortag hatte die Regierung die Zahl der neuen Ansteckungsfälle noch mit 1’508 angegeben. 13 Menschen, die positiv auf das Virus getestet waren, seien gestorben.

20.42 Uhr: Mit Corona infizierter Berlusconi hatte Fieber und Schmerzen

Der mit dem Coronavirus infizierte frühere Ministerpräsident von Italien, Silvio Berlusconi, leidet offenbar nicht länger unter Fieber und Gliederschmerzen. Covid-19 sei eine «heimtückische Erkrankung», sagte er am Donnerstag am Telefon mit Spitzenvertretern seiner Partei Forza Italia. Ihm gehe es gut genug, um weiter auf allen möglichen Wegen im Wahlkampf mitzumachen. Am 20. und 21. September finden in mehreren italienischen Regionen Wahlen statt.

Am Mittwoch hatten italienische Medien Berlusconis Ärzte zitiert, nach denen er zwar positiv auf das Virus getestet wurde, aber keine Symptome hatte. Der Ex-Regierungschef wird in diesem Monat 84 Jahre alt. Am Donnerstag wurden in Italien knapp unter 1’400 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages verzeichnet. Das waren 71 Menschen mehr als am Vortag.

Silvio Berlusconi ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. 
Bild: Alessandra Tarantino/AP/dpa

20.32 Uhr: Frankreich kämpft mit 100 Milliarden Euro gegen Wirtschaftskrise

Mit einem neuen Wiederaufbauplan von 100 Milliarden Euro kämpft das von der Coronakrise schwer getroffene Frankreich gegen den dramatischen Wirtschaftseinbruch. Das «France Relance» («Aufschwung Frankreich») genannte Programm habe ein «historisches Ausmass», sagte Premierminister Jean Castex am Donnerstag in Paris.

Etwa ein Drittel der Gelder soll dazu dienen, die Wirtschaft «grüner» zu machen. Dabei geht es unter anderen um umweltfreundliche Mobilität oder die Isolierung von Gebäuden. Mit einem weiteren Drittel der Gelder soll die Wirtschaft wettbewerbsfähiger gemacht werden, so sollen bestimmte Steuern für Unternehmen sinken. Mit dem restlichen Drittel werden Investitionen angeschoben, beispielsweise im Gesundheitsbereich.

Jean Castex (l), Premierminister von Frankreich, spricht bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bruno Le Maire, Wirtschaftsminister von Frankreich. 
Bild: Ludovic Marin/Pool AFP/AP/dpa

20.15 Uhr: Dreharbeiten zu neuem «Batman»-Film leiden unter Coronavirus

Das Coronavirus hat «Batman» schon wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ein Mitglied des Filmteams sei in Grossbritannien positiv getestet worden, woraufhin die Behörden die Dreharbeiten erst einmal unterbrochen hätten, teilte Produzent Warner Bros. am Donnerstag mit. Die infizierte Person sei isoliert worden.

Warner hatte die Aufnahmen erst vor wenigen Tagen wieder begonnen, nachdem sie wegen der Pandemie fast ein halbes Jahr ausgesetzt waren. Der neue Film von Regisseur Matt Reeves mit Robert Pattinson in der Hauptrolle sollte ursprünglich im Juni 2021 in die Kinos kommen. Wegen der Unterbrechung ist der Start inzwischen auf Oktober verschoben worden.

19.34 Uhr: Deutschland meldet mehr als 1’300 Neuinfektionen

Deutschland verzeichnet zum Abend 1’372 Neuinfektionen und einen weiteren Todesfälle mehr als am Vortag. Damit kommt das Land seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 246’893 Infektionen. Davon sind 9’320 Menschen gestorben und 220’510 wieder genesen.

18.10 Uhr: Zahl der Corona-Toten im Nahen und Mittleren Osten bei über 50’000

In der Corona-Pandemie ist die Zahl der Toten nach einer Virusinfektion im Nahen und Mittleren Osten auf über 50’000 gestiegen. Die Zählung der Nachrichtenagentur AP am Donnerstag erfolgte auf Grundlage der offiziellen Angaben von Gesundheitsbehörden in der Region. Diese Zahl dürfte deutlich niedriger sein als die tatsächliche, in Bürgerkriegsländern wie Libyen und Jemen finden sehr wenig Tests auf das Coronavirus statt. Am Mittwoch haben die Vereinten Nationen für Libyen gewarnt, dort sehe es so aus als gerate die Pandemie ausser Kontrolle.

Israel verzeichnete erst ein Rekordhoch von 3’000 Neuinfektionen pro Tag. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate erklärten zuletzt, so viele Neuinfektionen pro Tag zu registrieren wie seit drei Monaten nicht. Dort haben die Schulen wieder geöffnet und Dubai wirbt für sich als Touristenziel.

Im Mittleren Osten wurde der Iran am schwersten getroffen. Mehr als 21’900 Menschen starben dort nach einer Infektion mit dem Virus, laut Behörden sind mehr als 380’000 Fälle bestätigt worden und 328’000 Menschen wieder genesen.

17.45 Uhr: 37 Corona-Fälle in Freiburger Pflegeheim

In einem Pflegeheim im freiburgischen Siviriez sind 37 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Personen mussten ins Spital gebracht werden. Wie die Gesundheits- und Sozialdirektion des Kantons Freiburg am Donnerstag mitteilte, sind 31 Heimbewohnerinnen und -Bewohner betroffen sowie sechs Angestellte. Der Gesundheitszustand der Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner ist stabil. Die Familie einer betagten Person befindet sich in Quarantäne. Der Ansteckungsherd ist noch unbekannt.

Der Kanton Freiburg hatte am Sonntag verschiedene Massnahmen getroffen, so etwa einen grundsätzlicher Besuchsstopp verfügt und eine kollektive Quarantäne für Bewohner und Angestellte angeordnet. Letztere können aber weiterhin im Heim arbeiten. Auch darf das Heim zusätzliches Personal rekrutieren.

Im Heim von Siviriez fielen 37 Corona-Tests positiv aus. (Symbolbild)
Bild: Keystone/Laurent Gillieron

Am Dienstag wurde erwogen, die infizierten Heimbewohnerinnen und -bewohner in ein Spital bei Murten zu verlegen oder innerhalb des Heims eine Corona-Abteilung zu schaffen. Inzwischen ist entschieden worden, die medizinische Versorgung der Personen vor Ort und bei Bedarf in einem Spital zu gewährleisten.

Zur Diskussion steht jetzt aber die Schaffung einer Corona-Abteilung am Standort Billens der Freiburger Spitalgruppe HFR.

17.30 Uhr: Baselbieter Guggenmusiker in Quarantäne

Da ein Trompeter einer Baselbieter Guggenmusik nach einer Probe in einem Luftschutzraum in Lupsingen BL positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, sind 37 Mitmusiker in Quarantäne geschickt worden. Positive Fälle gab es des Weiteren beim FC Reinach, beim FC Laufen und in Liestaler Schulen.

Die zwei positiv getesteten Spieler des FC Reinach befinden sich in Isolation, wie die Baselbieter Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion am Donnerstag in ihrem Corona-Wochenbulletin mitteilte. Für Personen, die engen Kontakt zu den Spieler gehabt hatten, wurde eine Quarantäne angeordnet.

Die Gugge hatte in einem Luftschutzraum in Lupsingen geprobt. (Symbolbild)
Bild: Keystone/Georgios Kefalas

Nicht in Quarantäne mussten hingegen andere Mitspieler und Gegenspieler vom letzten Fussballmatch. Allerdings sollen sie sich gemäss Bulletin fünf Tage nach dem letzten Kontakt auf das Coronavirus testen lassen. Positiv getestete Personen seien auch beim FC Laufen festgestellt worden, heisst es weiter. Enge Kontakte der Betroffenen befänden sich in Quarantäne.

Weiter sind in Liestal insgesamt zwei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um einen Schüler des Gymnasiums und einen der kaufmännischen Berufsfachschule.

Für neun Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Liestal sei aufgrund privater Kontakte Quarantäne angeordnet worden. An der kaufmännischen Berufsfachschule seien nach Abklärungen neben der Isolation des betreffenden Schülers keine weiteren Massnahmen getroffen worden.

17.11 Uhr: Israel verhängt Lockdown in 30 Orten

Nach einer Rekordzahl an Coronaneuinfektionen will die israelische Regierung mit Lockdown-Massnahmen in besonders betroffenen Orten die weitere Ausbreitung des Virus eindämmen. Das sogenannte Coronavirus-Kabinett entschied am Donnerstag, dass die schärferen Regeln von Montag an in 30 Orten mit hohen Infektionszahlen gelten sollten.

Ein israelischer Repräsentant sagte, in diesen Ortschaften sollten die Menschen nur in dringenden Fällen das Haus verlassen, etwa zum Einkaufen von Lebensmitteln oder Medikamenten. «Wenn wir keine Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergreifen, kann die Situation ausser Kontrolle geraten», sagte er. Notfalls müsse die Polizei die Massnahmen in den stark betroffenen Orten entschlossener umsetzen.

Zuvor waren in Israel nach Angaben des Gesundheitsministeriums erstmals an einem Tag mehr als 3'000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden.

Musste für sein Krisenmanagement während der Coronapandemie schon Kritik einstecken: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild)
Bild: Keystone

Wie Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht auch Israels Coronabeauftragter Ronni Gamzu in der Krise stark unter Druck. Er hat mit starkem Widerstand zu kämpfen. So hatte Chaim Kanievsky, ein führender Rabbiner innerhalb der strengreligiösen Gemeinschaft, jüdische Religionsstudenten dazu aufgerufen, sich nicht auf das Coronavirus testen zu lassen. Als Grund gab er an, eine Coronaquarantäne gefährde die Bibelstudien.

Einem Bericht der Zeitung «Haaretz» zufolge hatte Gamzu zuletzt gesagt, dass 28 Prozent aller Coronafälle auf die arabische Bevölkerung zurückzuführen seien, 22 Prozent auf Ultraorthodoxe. In vielen der als «rot» eingestuften Orte mit hohen Fallzahlen leben vornehmlich ultraorthodoxe Juden oder arabische Israelis.

Die Pandemie war in Israel auch wegen eines strikten Kurses der Regierung zunächst glimpflich verlaufen. Nach raschen Lockerungen im Mai schnellten die Fallzahlen jedoch in die Höhe.

16.54 Uhr: Arbeitslosenzahlen in den USA gehen zurück

Die Zahl derjenigen, die sich in den USA neu arbeitslos gemeldet haben, ist in der letzten Augustwoche auf 881'000 zurückgegangen. Sie lag damit deutlich unter der Zahl der Vorwoche von 1,01 Millionen, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank zuletzt um 0,8 Punkte auf 9,1 Prozent.

Die Arbeitslosenquote umfasst Arbeitnehmer mit Versicherungsschutz. Die neuen Daten des Arbeitsministeriums enthalten allerdings auch 759'482 Arbeitnehmer, die Ansprüche im Rahmen eines neuen Programms anmeldeten, das für Menschen gedacht ist, die normalerweise keinen Anspruch auf Unterstützungsleistungen haben. Dies waren demnach 151'674 mehr als in der Vorwoche.

Die Arbeitslosigkeit in den USA war in der Coronakrise zunächst steil angestiegen, nach der Lockerung von Schutzmassnahmen ging sie jedoch allmählich wieder zurück. Die Zahlen liegen jedoch immer noch deutlich über denen während der Finanzkrise 2008 bis 2010.

16.15 Uhr: Frankreich setzt auf 100-Milliarden-Euro-Hilfspaket

Mit einem Coronahilfspaket im Umfang von 100 Milliarden Euro will Frankreich die sprunghaft gestiegene Arbeitslosigkeit senken und den Wirtschaftseinbruch abmildern. Das Kabinett billigte den auf zwei Jahre angelegten Konjunkturplan am Donnerstag in Paris. Premierminister Jean Castex nannte das Vorhaben «historisch». Er äußerte die Hoffnung auf eine Schaffung von 160'000 Arbeitsplätzen.

«Die Wirtschaft ankurbeln und die Arbeitslosigkeit bekämpfen sind die Hauptziele des Plans», sagte Premier Castex dem Radiosender RTL. Damit will die Regierung dem schwersten Wirtschaftseinbruch seit dem Zweiten Weltkrieg begegnen. Zwischen April und Juni ging das französische Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach Angaben des Statistikamts Insee um 13,8 Prozent zurück.

Mit einem «historischen» Konjunkturplan wolle Frankreich die wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie abfedern, betonte Premierminister Jean Castex.
Bild: Keystone

Die französische Regierung rechnet in diesem Jahr mit rund 800'000 zusätzlichen Arbeitslosen als Folge der Ausgangssperre von März bis Mai. Das ist ein Rückschlag für Präsident Emmanuel Macron: Er hatte im Wahlkampf versprochen, die notorisch hohe Arbeitslosigkeit zu senken.

Nach Angaben der Regierung sind die Investitionen vier Mal so hoch wie nach der Finanzkrise 2008. Das Milliarden-Hilfspaket umfasst unter anderem verlängerte Kurzarbeiterhilfen und Anreize zur Einstellung junger Menschen. Rund 35 Milliarden Euro sind für Unternehmen vorgesehen, vor allem in Form von Steuersenkungen.

Weitere 30 Milliarden Euro sollen in den «ökologischen Wandel» fließen, etwa zum Ausbau des Güterverkehrs auf der Schiene und die Gebäudedämmung. Umweltministerin Barbara Pompili sprach von einem «Riesenschritt für den Umweltschutz» in Frankreich.

15.43 Uhr: Angela Merkel verteidigt Coronamassnahmen

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Coronamassnahmen in Deutschland gegen Kritik verteidigt. Mit Blick auf das umstrittene schwedische Modell sagte Merkel nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Schwedens Ministerpräsident Stefan Löfven in Berlin, dass die «Gegebenheiten in Deutschland und Schweden doch sehr unterschiedlich» seien. Im Gegensatz zu dem skandinavischen Land habe Deutschland etwa mit dem Ruhrgebiet und der Rhein-Main-Region sehr viele Ballungszentren.

Die Bundesregierung habe sich «für den Weg entschieden, von dem wir meinen, dass er ganz erfolgreich ist», sagte Merkel. Auch seien die Beschränkungen während der Lockdown-Phase in Deutschland etwa im Vergleich zu Spanien und Frankreich sehr viel weniger streng gewesen.

Löfven bezeichnete es als «übertrieben», dass es «riesige Unterschiede» zwischen der Coronapolitik seines Landes und der in Deutschland gegeben habe. Beim Abstands- und Hygieneverhalten hätten die schwedischen Behörden «klare Empfehlungen» ausgegeben. Bei diesen handele es sich nicht «nur um einen freundlichen Ratschlag, sondern das ist eine nachdrückliche Empfehlung», betonte Löfven.

Angela Merkel gab sich überzeugt vom Vorgehen Deutschlands gegen die Coronapandemie.
Bild: Keystone

Seinen Landsleuten wolle er sagen: «Diese Pandemie ist keineswegs vorbei», fuhr Löfven fort. Für eine Bewertung verschiedener Coronastrategien sei es deshalb noch zu früh.

Anders als die restlichen europäischen Länder hatte Schweden in der Coronakrise keine Ausgangsbeschränkungen angeordnet und auch die meisten Schulen offen gelassen. Die Strategie ist umstritten: Mit mehr als 5'800 Coronatodesfällen und 84'000 Infektionsfällen zählt Schweden zu einem der am stärksten von der Coronapandemie betroffenen Länder Europas.

14.54 Uhr: Pressekonferenz beendet

Nach knapp einer Stunde beendet Mario Fehr im Namen des Regierungsrat die Pressekonferenz.

14.50 Uhr: Recht auf Ticket-Rückerstattung?

Ein Journalist fragt, ob man das Geld für sein Ticket zurückbekommt, wenn eine Veranstaltung abgesagt wird. Fehr sagt, dass man das mit dem Veranstalter klären muss. «Aber ein guter Fan fordert sein Geld nicht zurück», sagt der Sicherheitsdirektor schmunzelnd.

14.45 Uhr: Nummerierte Plätze

In Zuschauerräumen in Theatern oder in Sportstadien müssen Sektoren gebildet werden, sagt Iseli. Nur so könne das Contact Tracing durchgeführt werden. Zudem muss es nummerierte Sitzplätze geben. Diese würden einem Namen zugeordnet.

14.40 Uhr: Rahmenbewilligung erteilen

Fehr präzisiert seine Ausführungen zu den Bewilligungen für Sportevents. Es gebe eine Rahmenbewilligung für Events, die sich wiederholen. Aber natürlich werde jedes einzelne Event angeschaut. Würde sich die Lage verschlechtern, müsse man diese Rahmenbewilligung erneut anschauen und gegebenenfalls überarbeiten. 

14.37 Uhr: Keine Stehplätze im Fussballstadion

Es gebe keine Stehplätze mehr, sagt Mario Fehr. Auch die Südkurve, also die Fankurve des FC Zürich, müsse sitzen. Anders sehe das beispielsweise bei einem Langlaufevent aus. Man werde die Einzelfälle anschauen und «gute Lösungen» mit dem Veranstalter suchen, sagt Fehr. «Eine Absage erfolgt nur im Extremfall.»

14.31 Uhr: Ab wann ist die Lage ernst?

Eine Journalistin fragt, wie die epidemiologische Lage denn sein müsse, damit Veranstaltungen nicht bewilligt werden? Fehr sagt, dass man hier keine Schwelle definiert habe. Man schaue das mit allen involvierten Stellen täglich an.

14.30 Uhr: Wer muss in Quarantäne?

Gebe es bei einer Veranstaltung einen positiven Fall, werde der kantonsärztliche Dienst abklären, wer in Quarantäne muss. Die allgemeine Regel lautet: Wer sich länger als 15 Minuten zu einer positiv getesteten und weniger als 1,5 Meter Abstand zu ihr hatte, müsse in Quarantäne, sagen Iseli und Fehr übereinstimmend.

14.26 Uhr: Thema Alkohol

Sanktionen werde es nur gegenüber dem Veranstalter geben. Nur dieser werde in die Verantwortung gezogen. Sollte der Veranstalter das Schutzkonzept und die Auflagen nicht durchsetzen können, finde die Veranstaltung nicht statt, sagt Fehr. Auflagen betreffen auch den Konsum von Alkohol. Dieser sei nicht grundsätzlich verboten. Es gelte diesen aber so zu handhaben, dass das Schutzkonzept eingehalten wird.

Büssen, Bestrafen und um Einsicht kämpfen seien Mittel, um renitente Menschen zur Vernunft zu bringen. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Gruppierungen gibt, die es allen anderen vermiesen lassen», sagt Fehr. Wir alle würden schliesslich wollen, dass Veranstaltungen wieder stattfinden. 

14.23 Uhr: Was bei Veränderung der Lage?

Iseli sagt, dass man verschiedene Möglichkeiten hat. Man versuche zuerst mildere Massnahmen zu prüfen, beispielsweise die Zuschauerzahl reduzieren. «Wir versuchen dem Gesuchssteller entgegenzukommen», sagt Iseli. Eine Absage sei die Ultima Ratio.

Momentan seien 30 Veranstaltungen im Kanton Zürich geplant.

Sicherheitsdirektor Mario Fehr sagt, dass die Gesuche nichts kosten würden. «Wir wollen ermöglichen, nicht verhindern.»

14.22 Uhr: Nur eine Bewilligung für Fussballspiele

Thomas Iseli, Chefjurist Sonderstab Covid-19 sagt, dass jeweils der Einzelfall angeschaut werden muss. Es werde zu einigen Rücksprachen kommen. «So, dass wir zusammen das Gesuch weiterbringen können», sagt Iseli.

Es sei deshalb wichtig, dass man das Gespräch aufrechterhält. «Um so auch auf spezifische Fragen und Einzelfälle einzugehen», so Iseli.

Sportveranstaltungen bräuchten nur eine Bewilligung, es müsse nicht für jedes Spiel eine Bewilligung beantragt werden.

14.12 Uhr: Einen Mittelweg finden

Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh sagt: «Wir begrüssen den Entscheid des Bundesrats, Grossevents zuzulassen.» Es gelte jetzt herauszufinden, was geht und was nicht. «Wir müssen den Mittelweg finden, der gesundheitliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Notwendigkeiten berücksichtigt», sagt Späh. Das sei keine einfache Aufgabe.

Späh sagt, dass vor allem die jungen Menschen extrem zurückstecken mussten. «Für sie ist es wichtig, wieder Events besuchen zu dürfen», sagt Späh. Sie sagt, dass der kulturelle Bereich auch für die Volkswirtschaft unerlässlich und eine sehr wichtige Rolle spielt. 

«Im Kanton Zürich erwirtschaftet die Branche Kunst, Unterhaltung und Erholung jedes Jahr geschätzt rund 850 Millionen Franken. Wir möchten der Eventbranche Mut machen», so Walker Späh. Jetzt solle und müsse es aufwärts gehen. «Wir wollen es wieder ermöglichen. Wir wollen, dass die schwierige Lage für die Eventbranche jetzt beendet wird.»

Auch der Spitzensport sei aus volkswirtschaftlicher Sicht wichtig. «Alle Anlässe schaffen Arbeitsplätze, die wir brauchen – dringender denn je.» Es gehe um Schicksale.

14.09 Uhr: Fehr spricht von Beruhigung der Lage

Der konsequente Vollzug greife, so Fehr. Die Zahlen würden sich beruhigen. Die Massnahmen würden greifen – auch, wenn diese kritisiert worden seien. Man müsse jetzt versuchen Schritt für Schritt in die Normalität zurückzukehren.

14.07: Lieber mehr Auflagen als Absagen

«Wir sehen keinen grossen Unterschied in einem Fussballspiel und einem Konzert», sagt Fehr. Der Kanton Zürich wolle Veranstaltungen nicht verhindern und werde deshalb bei einer veränderten Situation versuchen, mehr Auflagen zu machen, statt sie abzusagen. «Lässt es die Situation aber gar nicht zu, müssen wir sie absagen», so Fehr. Dabei gebe es keine Entschädigung.

14.06: Eine Anlaufstelle

«Wir wollen Veranstaltungen möglich machen, sie nicht verhindern. Wir wollen aber auch Veranstalter in die Verantwortung nehmen», sagt Fehr. Es gebe eine Adresse für alle Gesuche. Diese würden von einer Stelle begutachtet.

14.05 Uhr: Mario Fehr eröffnet

«Der Regierungsrat freut sich auf den 1. Oktober», sagt Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Mit dem Wissen, dass ein schönes Stück Verantwortung auf uns zu kommt. «Für Bewilligung für Grossveranstaltungen ist der Kanton Zürich nun verantwortlich.»

13.45 Uhr: Pressekonferenz des Kanton Zürich

Um 14 Uhr will der Kanton Zürich über die Regelung der kantonalen Zuständigkeiten und den Umgang mit Grossveranstaltungen informieren. Anwesend sein werden Regierungsrat Mario Fehr, Sicherheitsdirektor, und Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Volkswirtschaftsdirektorin, sowie Thomas Iseli, Chefjurist Sonderstab Covid-19.

Das Wichtigste zu den Auflagen für Grossevents lesen Sie hier:



13:40 Uhr: Mehr als 7'000 beim Gesundheitspersonal

Weltweit sind offenbar mindestens 7‘000 Angestellte aus dem Gesundheitsbereich durch eine Covid-19-Infektion gestorben, wie Amnesty International recherchiert hat. Gemäss einer Medienmitteilung der NGO seien am meisten Menschen aus dem Gesundheitssektor in Mexiko gestorben, wo 1'320 Todesfälle bestätigt seien.

Auch in den USA gebe es hier mit 1'077 Toten eine hohe Zahl an Fällen. In Grossbritannien habe man inzwischen 649 Tote beim medizinischen Personal zu verzeichnen, in Brasilien seien es mit 634 Toten nur etwas weniger. «Alarmierende Zahlen» kämen auch aus Indien mit 573 und Südafrika mit 240 Toten.

In verschiedenen Ländern wurden viele Angestellte im Gesundheitswesen mit Covid-19 infiziert und sind an den Folgen gestorben. (Symbolbild)
Bild: Keystone

13 Uhr: Probeliegen im Sarg: Bizarre Strafe in Indonesien

Bizarre Corona-Strafe in Indonesien: In der Hauptstadt Jakarta werden Maskenverweigerer neuerdings zum Probeliegen in einem Sarg gebeten.

Bürger, die man ohne Mund-Nasen-Bedeckung erwischt hat, können Berichten zufolge wählen, ob sie gemeinnützige Arbeit verrichten, eine Geldstrafe zahlen oder sich eine Minute in einen Sarg legen wollen. Den Behörden in Jakarta zufolge sollen Maskenverweigerer dadurch auf die möglicherweise tödlichen Konsequenzen ihres Handelns hingewiesen werden.

Video der Bestrafung im Sarg auf YouTube. 

YouTube

«Denk darüber nach, was passiert, wenn du Covid-19 bekommst», sagte ein Beamter zu einem der Maskenverweigerer im offenen Sarg. Ein Video der Szene wurde am Donnerstag auf YouTube verbreitet. Abdul Syukur war einer von denen, die sich in die blumengeschmückte Holzkiste legen mussten. Der Nachrichtenseite «Tribun News» sagte er, er habe nicht genug Geld gehabt, um die Strafe in Höhe von rund 14 Euro zu zahlen.

Indonesien war bereits in den vergangenen Monaten durch kuriose Bestrafungen in die Schlagzeilen gekommen: So müssen ohne Maske ertappte Bürger unter anderem auch an Ort und Stelle Liegestütze machen.



12.18 Uhr: 364 neue Infizierte innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit am Donnerstag innert eines Tages 364 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Am Mittwoch wurden 370 neue Fälle registriert, am Dienstag 216 und am Montag 163.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 43'127 laborbestätigte Fälle, wie das BAG am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vortag kam es zu 11 weiteren Spitaleinweisungen. Damit mussten seit Anfang der Pandemie 4'570 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um 3 auf 1'730.

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden bisher 1'054'652 Tests auf SARS-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Innerhalb eines Tages wurden dem BAG 14'911 neue Tests gemeldet.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung steckten am Donnerstag nach Angaben des BAG 1'764 Personen in Isolation und 5001 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 10'622 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

In der Schweiz wurden an einem Tag 14'911 Covid-19-Tests durchgeführt – 364 waren positiv. (Symbolbild)

Bild: Keystone

11.55 Uhr: Weiterer Impfstoff wird am Menschen erprobt

Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline beginnen nach eigenen Angaben mit der Erprobung eines potenziellen Impfstoffs gegen Covid-19 am Menschen. Vorklinische Tests seien zuvor positiv verlaufen, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Impfstoff werde an 440 Erwachsenen an elf Orten in den USA getestet. Erste Ergebnisse würden Anfang Dezember erwartet. Sollten die Tests positiv verlaufen, würden im Lauf des Dezembers grossangelegte Testreihen beginnen. Wenn die Daten es hergäben, wollten die Unternehmen Anfang 2021 bei den zuständigen Behörden die Genehmigung des Impfstoffs beantragen.

Beide Firmen hatten im Juli Pläne über eine Zusammenarbeit mit der US-Regierung zur Produktion von bis zu 100 Millionen Impfstoffdosen bekanntgegeben. Die Regierung sicherte sich die Option für den möglichen Kauf von bis zu 500 Millionen weiteren Dosen. Die britische Regierung stimmte dem Kauf von bis zu 60 Millionen Dosen zu.

Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline erproben ihren Impfstoff am Mensch. (Symbolbild)
Bild: Keystone

11.40 Uhr: Kinder aus Furcht vier Monate eingesperrt

Im schwedischen Jonköping haben Eltern ihre drei Kinder vier Monate lang nicht aus dem Haus gelassen, weil sie fürchteten, sie könnten sich mit dem Coronavirus anstecken. Ein Verwaltungsgericht hat nun entschieden, dass es richtig war, die Kinder von den Behörden betreuen zu lassen. Das berichtete der Radiosender P4 Jonköping.

Dem Urteil zufolge hatten die Eltern die Haustür mit Brettern vernagelt. Die Kinder durften auch zueinander keinen Kontakt haben und mussten in ihren Zimmern bleiben. Im Juli griffen die Sozialbehörden ein und brachten die drei woanders unter.

Der Anwalt der Kinder, Mikael Svegfors, sagte dem Sender, die Eltern hätten nicht die schwedischen Nachrichten, sondern die ihres Heimatlandes verfolgt, in dem strengere Ausgangsbeschränkungen verhängt wurden.

Die Eltern bestritten vor Gericht, die Kinder eingesperrt zu haben und kündigten an, das Urteil anzufechten.

10.55 Uhr: Coronaeinreisestopps für Drittstaaten in EU bleiben

Die EU hat nach der Sommerpause ihre Empfehlungen für Einreisestopps für Drittstaaten wegen der Coronapandemie nicht gelockert. Wie eine Sprecherin des EU-Rates am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP sagte, bestätigten die Mitgliedstaaten eine seit Anfang August geltende Liste mit nur elf Ländern, für die Ausnahmen gelten sollen.

Die EU hatte wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus im März für nicht unbedingt notwendige Besuche entschieden, die Einreise aus Drittstaaten zu untersagen. Seit Anfang Juli veröffentlicht die EU eine Liste mit Ländern, bei denen dies aber wieder möglich ist. Sie wird im Abstand von einigen Wochen regelmässig aktualisiert.

Nach einer Entscheidung der EU-Botschafter vom Mittwoch gelten Ausnahmen weiter für nur folgende Länder: Australien, China, Georgien, Japan, Kanada, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. Bei China gilt als zusätzliche Bedingung für die Aufhebung des Einreisestopps, dass Peking seinerseits das Einreiseverbot für EU-Bürger beenden muss.

Ob die EU-Mitgliedstaaten die Liste anwenden, bleibt allerdings ihnen überlassen. Denn die Kompetenz für Einreisebeschränkungen liegt auf nationaler Ebene. Tatsächlich haben sich bisher nicht alle Regierungen an die EU-Empfehlungen gehalten.

Hauptkriterium für eine Aufhebung der Beschränkungen ist, dass die Zahl der Neuinfektionen pro 100000 Einwohner in den Ländern in den vergangenen 14 Tagen mindestens so niedrig wie im EU-Durchschnitt ist. Zudem muss es bei den Infektionen einen «stabilen oder sich verringernden Trend» geben und die Antwort der jeweiligen Regierungen auf die Coronapandemie gewissen Standards entsprechen.

10.28 Uhr: Coronaschnelltest für Swiss-Kabinenpersonal

Die Fluggesellschaft Swiss arbeitet im Kampf gegen die Coronapandemie mit der Berner Firma Ender Diagnostics zusammen. Das auf Schnelltests spezialisierte Unternehmen soll künftig bei Langstreckenflügen regelmässig das Kabinenpersonal der Swiss auf das Virus testen.

Die Lufthansa-Tochter will damit das Vertrauen und die Sicherheit der Flugreisenden erhöhen, wie es in einem Communiqué vom Donnerstag heisst. Bereits nach 30 Minuten liefere der Test von Ender Diagnostics einen Nachweis und sei damit wesentlich schneller als derzeit verfügbare Tests, die mehrere Stunden dauerten.

Bei der Swiss soll das Kabinenpersonal künftig im Schnellverfahren auf Corona getestet werden. Bereits nach 30 Minuten liefern die Tests der Berner Firma Ender Diagnostics laut Mitteilung vom Donnerstag einen Nachweis. (Archivbild)
Bild: Keystone/EPA/Salvatore di Nolfi

Dabei könne der Schnelltest in Pop-up-Laboren in verschiedenen Umgebungen durchgeführt werden – so etwa auf Flughäfen und Kreuzfahrtschiffen. An gewissen Destinationen sollen so nun vor dem Abflug auch die Langstrecken-Besatzungsmitglieder der Swiss getestet werden.

In Europa ist das Testverfahren bereits zugelassen und mit einer Zulassung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA rechnet Ender Diagnostics derweil noch im September.

10.25 Uhr: Einstieg von Elon Musk bei Curevac «reine Fantasie»

Der Haupteigentümer des Impfstoffherstellers Curevac, Dietmar Hopp, hat Spekulationen über einen Einstieg des US-Unternehmers Elon Musk entschieden zurückgewiesen. Solche Überlegungen seien «reine Fantasie», zitierte «Merkur.de» Hopp am Mittwoch. In der Zusammenarbeit mit Musk dagegen sehe das Unternehmen «ein sehr grosses Potenzial». Eine Zusammenarbeit «weit über Impfstoffe hinaus» werde «ausgesprochen positiv beurteilt».

Curevac sei erst seit drei Wochen an der Börse, «mit bislang grossem Erfolg» und «bestens durchfinanziert», erklärte Hopp. Zudem gelte nach wie vor «mein Versprechen, dass Curevac eine deutsche Firma ist und bleibt». Hopp hält über seine Beteiligungsgesellschaft dievini Hopp Biotech rund 49 Prozent der Curevac-Anteile. Im Juni hatte zudem der Bund angekündigt, über die KfW für 300 Millionen Euro rund 23 Prozent an dem Unternehmen zu erwerben.

Während seines Aufenthaltes in Deutschland besuchte Tesla-Chef Elon Musk den Impstoffhersteller Curevac.
Bild: Keystone

Musk, Chef des US-Elektrobauers Tesla, hatte am Dienstag Curevac besucht. Der Impfstoffhersteller erklärte am Mittwoch, dabei habe es sich um einen Arbeitsbesuch gehandelt. Das Unternehmen Tesla Grohmann Automation arbeitet mit CureVac bei der Entwicklung einer vollautomatisierten Impfstoffproduktion zusammen. Musk selbst sprach am Mittwoch in Berlin von einer «revolutionären Technik».

Der Unternehmer besucht zur Zeit Deutschland. Am Mittwoch führte er in Berlin Gespräche mit Regierungsmitgliedern aus Bund und Ländern. Tesla plant im brandenburgischen Grünheide bei Berlin eine Fabrik. Die Produktion soll bereits im Juli 2021 starten; jährlich sollen dort bis zu 500'000 Elektroautos vom Band laufen.

9.55 Uhr: Schwyzer Regierung rechnet trotz Corona mit sattem Plus

Mit 60 Millionen Franken im Plus dürfte die Staatsrechnung des Kantons Schwyz im Jahr 2020 abschliessen. Davon geht das Schwyzer Finanzdepartement aus, nachdem es für das laufende Jahr ursprünglich ein Minus von 3 Millionen Franken budgetiert hatte.

Man erwarte somit für das Rechnungsjahr 2020 gegenüber dem Budget ein um 63 Millionen Franken besseres Ergebnis, teilte die Staatskanzlei am Donnerstag mit. Bei der Erwartungsrechnung handelt es sich um eine Momentaufnahme und Abschätzung der weiteren Entwicklung im laufenden Jahr per Ende August.

Der Schwyzer Finanzdirektor Kaspar Michel erwartet 2020 trotz der Coronapandemie ein sattes Plus in der Kantonsrechnung. (Archivbild)
Bild: Keystone/Urs Flueeler

Zum besseren Abschluss trage insbesondere die um 37 Millionen Franken höhere Gewinnausschüttung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bei. Erste finanzielle Auswirkungen der Coronapandemie würden zwar spürbar sein. Grössere Einbussen erwartet das Finanzdepartement aber erst ab dem Rechnungsjahr 2021.

9 Uhr: Ausbreitung des Coronavirus

Fallzahlen-Entwicklung nach Überschreitung von 100 Fällen pro Land.
Grafik: dpa

8.44 Uhr: Zukunft von Millionen Flüchtlingskindern gefährdet

Die Coronavirus-Pandemie bedroht nach einem Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR die Zukunftschancen von Millionen minderjährigen Flüchtlingen. Der Ausfall der Schulen und die Not ihrer Familien könnten ihnen den Bildungsweg aus der Armut für immer abschneiden, warnte das UNHCR am Donnerstag in Genf.

«Nach allem, was sie durchgemacht haben, können wir ihnen jetzt nicht auch noch dadurch, dass sie nicht mehr zur Schule gehen können, die Zukunft rauben», sagte UNHCR-Chef Filippo Grandi.

Er appellierte an die Regierungen, Flüchtlinge und Aufnahmeländer stärker zu unterstützen. Das UNHCR stellte die deutsche DAFI-Initiative für Stipendien als gutes Beispiel heraus. Sie hat seit 1992 mehr als 15'500 Geflüchteten ein Studium ermöglicht.

Das UNHCR hat für 2019 Daten aus zwölf Ländern ausgewertet, die besonders viele geflüchtete Minderjährige und deren Familien aufgenommen haben – darunter Jordanien, Pakistan, die Türkei und Uganda. Dort gingen 77 Prozent der geflüchteten Kinder in die Grundschule und 31 Prozent in eine weiterführende Schule. Das ist laut UNHCR eine leichte Verbesserung. Weil die Erhebungsmethoden geändert wurden, seien direkte Vergleiche zu Vorjahren nicht möglich.

7.30 Uhr: Zahl der Neuinfektionen in Israel steigt sprunghaft

Erstmals seit Beginn der Pandemie sind in Israel an einem Tag mehr als 3'000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst worden. Genauer sind am Mittwoch laut dem Gesundheitsministerium 3'074 neue Fälle registriert worden. Den dritten Tag in Folge wurde damit ein Rekordwert verzeichnet. Am Dienstag waren es 2'183 Fälle gewesen. Trotz hoher Ansteckungsrate wurden an diesem Tag die Schulen und Kindergärten wieder eröffnet.

Israels Corona-Beauftragter Ronni Gamzu steht in der Krise stark unter Druck. Er hat im Bemühen um Eindämmung der Seuche mit deutlichem Widerstand zu kämpfen. So hatte Chaim Kanievsky, ein führender Rabbiner innerhalb der strengreligiösen Gemeinschaft, jüdische Religionsstudenten dazu aufgerufen, sich nicht auf das Coronavirus testen zu lassen. Als Grund sagte er, eine Corona-Quarantäne gefährde die Bibelstudien. Die Anzahl der Corona-Infizierten in strengreligiösen Vierteln ist besonders hoch.

Strengreligiöse Kreise nehmen Gamzu auch einen Brief übel, den er an den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, geschrieben hatte. Darin hatte er dazu aufgerufen, die Einreise von Israelis in die Ukraine zu verhindern, um Corona-Ansteckungen zu verhindern. Tausende Ultraorthodoxer Israelis besuchen zum jüdischen Neujahr den Pilgerort Uman in der Ukraine. Der israelische Koalitionsvorsitzende Micky Zohar warf Gamzu daraufhin vor, er ermutige zu antisemitischen Übergriffen in der Ukraine.

Israel: Strengreligiöse Kreise wehren sich gegen die Corona-Massnahmen. 
Bild: Keystone

6.20 Uhr: Salathé befürwortet Öffnungsentscheid

Der renommierte Epidemiologe Marcel Salathé bezeichnet die Entscheidung des Bundesrates, ab 1. Oktober wieder Grossveranstaltungen zuzulassen, als «mutigen Plan». «Aber ich finde es nicht schlecht», sagt Salathé in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem «Tages-Anzeiger». «Die grosse Frage wird sein, ob die Umsetzung der begleitenden Massnahmen funktionieren wird. Auf dem Papier klingt es gut, die Realität kann manchmal eine andere sein.»

Die begleitenden Massnahmen sind laut Salathé zwar ausreichend, aber «matchentscheidend» werde sein, wie effizient und schnell das Testen und das Contact-Tracing funktionieren. In der Schweiz werden derzeit 200 bis 400 Neuansteckungen pro Tag gemeldet.



Der Bundesrat hatte am Mittwoch Rahmenbedingungen für die Bewilligung von Veranstaltungen bekannt gegeben. Sportanlässe, kulturelle Veranstaltungen, Kongresse und andere In- und Outdoor-Veranstaltungen mit mehr als 1’000 Personen müssen ein Schutzkonzept vorweisen und vom Kanton bewilligt werden. Für Grossveranstaltungen gilt im Zuschauerbereich grundsätzlich eine Sitzplatzpflicht. Es dürfen höchstens zwei Drittel der verfügbaren Sitzplätze besetzt werden, sowohl in Freiluftstadien wie in Hallen.

Marcel Salathé ist Professor an der Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und Mitglied der Swiss National COVID-19 Science Task Force.
Bild: Keystone/Peter Klaunzer

Salathé hatte vergangene Woche das Krisenmanagement von Bund und Kantonen kritisiert. Das Testen und das Contact-Tracing von Coronafällen funktioniere in der Schweiz überhaupt nicht, die Zeitverzögerungen seien zu gross, sagte der Leiter der Expertengruppe Digital Epidemiology der Science-Taskforce und ist Professor an der ETH Lausanne.

Die Zeit, die zwischen Testabnahme, Resultat und Contact-Tracing verstreicht, sei der wichtigste Faktor, bekräftige der Epidemiologe im Gespräch mit dem «Tages-Anzeiger» erneut: «Das muss schnell gehen. An gewissen Orten läuft schon vieles gut. Es funktioniert einfach noch nicht überall so gut, wie es könnte, und mit Blick auf den Winter muss sich das dringend verbessern.»

Grossveranstaltungen: Kein Alkoholverbot in Stadien

Grossveranstaltungen: Kein Alkoholverbot in Stadien

Grossveranstaltungen dürfen ab dem 1. Oktober 2020 wieder durchgeführt werden, so Bundesrat Alain Berset am Mittwoch vor den Medien. Zwar gebe es kein Alkoholverbot in Stadien, doch dürfe dieser auch nicht die Umsetzung des Schutzkonzeptes gefährden.

02.09.2020

7.10 Uhr: US-Behörde bereitet Verteilung von potenzieller Corona-Impfung vor

Die US-Gesundheitsbehörde CDC trifft Vorbereitungen für die Verteilung einer potenziellen Corona-Impfung bereits ab Ende Oktober. Zugleich räumte sie ein, dass es sich dabei zunächst um ein theoretisches Szenario handelt, wie aus Unterlagen hervorgeht, die von der «New York Times» am Mittwoch veröffentlicht wurden. 

Das bedeutet, dass eine Infrastruktur für den Start von Impfungen unmittelbar vor der US-Präsidentenwahl am 3. November geschaffen würde. Den Unterlagen zufolge rechnet die CDC zugleich damit, dass Ende Oktober lediglich zwei Millionen Dosen von einem Impfstoff und eine Million Dosen von einem weiteren Impfstoff verfügbar sein könnten.

Bei den Vorbereitungen für die Verteilung einer möglichen Corona-Impfung handelt es sich um ein theoretisches Szenario. 
Bild: Keystone

5.28 Uhr: Kanada empfiehlt Maske beim Sex

Die oberste Medizinerin Kanadas hat zum Schutz gegen das Coronavirus das Tragen einer Maske auch beim Sex empfohlen. Wer Sex mit jemandem habe, der nicht im eigenen Haushalt wohne oder der zu den Corona-Risikogruppen zähle, solle dabei einen Mund-Nasen-Schutz tragen, erklärte am Mittwoch die Chefin der Behörde für öffentliche Gesundheit, Theresa Tam.

Sie riet auch dazu, das Küssen wegzulassen und Berührungen der Gesichter zu vermeiden. «Sex kann in Zeiten von Covid-19 kompliziert sein», gab Tam zu bedenken. Dies gelte besonders für Menschen, die keine Sexpartner im eigenen Haushalt hätten. «Die sexuelle Aktivität mit dem niedrigsten Risiko ist jene, an der nur Sie alleine beteiligt sind», fügte die Medizinerin zu.

4.29 Uhr: Ärmere Menschen in New Mexico eher infiziert

Ärmere Menschen im US-Bundesstaat New Mexico infizieren sich eher mit dem Coronavirus, als reichere. Das teilte Gesundheits- und Sozialminister David Scrase am Mittwoch mit. Demnach sind die Infektionsraten in ärmeren Gegenden siebenmal höher als in den wohlhabendsten Gegenden von New Mexico.

4 Uhr: Dwayne «The Rock» Johnson und Familie an Covid-19 erkrankt

Hollywood-Star Dwayne «The Rock» Johnson (48), seine Frau Lauren und ihre beiden kleinen Töchter sind mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte der Action-Held («Fast & Furious») am Mittwoch in einer über elfminütigen emotionalen Videobotschaft auf Instagram mit. Die Erkrankung an Covid-19 sei eine der schwierigsten Erfahrung für die Familie und für ihn persönlich gewesen, erklärte der Schauspieler und frühere Profi-Wrestler.

Seine beiden Töchter Jasmine (4) und Tiana (2) hätten glücklicherweise nur leichte Halsschmerzen gehabt, doch für ihn und seine Frau seien die vergangenen Wochen gesundheitlich «hart» gewesen. Inzwischen habe sich jedoch die ganze Familie wieder erholt.

Johnson betonte, dass sie seit Beginn der Pandemie Vorsichtsmassnahmen befolgt und Schutzmasken getragen hätten. Sie hätten sich bei engen Freunden angesteckt. Nun würde er noch striktere Regeln einführen und nur Freunde treffen, die einen negativen Test nachweisen könnten. Der Schauspieler rief seine Fans dazu auf, stets Schutzmasken zu tragen, gesund zu leben und die eigene Immunabwehr zu stärken.

In den letzten Monaten haben mehrere Hollywood-Stars offen über ihre Covid-19-Erkrankung gesprochen, darunter Tom Hanks, Olga Kurylenko und Idris Elba.

1 Uhr: 76 Länder an WHO-Impfstoff-Allianz Covax interessiert

An der weltweiten Corona-Impfstoffinitiative Covax unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wollen sich bislang 76 Länder beteiligen. Unter ihnen seien Deutschland, Japan und Norwegen, teilte ein Vertreter der Impfstoffallianz GAVI mit. Auch die Schweiz unterstützt die Initiative seit längerer Zeit.

Die Allianz geht davon aus, dass sich noch weitere Staaten anschliessen werden. Covax soll einen fairen Zugang zu Covid-19-Impfstoffen gewährleisten. Die WHO hat zur Teilnahme an der Initiative aufgerufen, um sicherzustellen, dass auch ärmere Länder Zugang zu einem Impfstoff bekommen.

Wohlhabende Staaten wie die USA, Japan, Grossbritannien und auch EU-Länder haben sich bei Pharmafirmen, die vorne im Rennen um einen Impfstoff liegen, bereits Millionen Einheiten gesichert und dafür Milliarden ausgegeben. Covax wird von der WHO, der Impfstoffallianz Gavi und der internationalen Impfinitiative CEPI geleitet.

0 Uhr: US-Behörde will Impfstoff-Verteilung ab 1. November

Die US-Regierung hat die Bundesstaaten aufgefordert, für die Verteilung eines möglichen Corona-Impfstoffes ab dem 1. November bereit zu sein. Der Chef der Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, appellierte in einem am Mittwoch bekannt gewordenen Brief an die Gouverneure, die Fertigstellung von Verteilzentren bis zu diesem Datum sicherzustellen. Zum 1. November müssten die Zentren vollständig einsatzfähig sein, heisst es in dem Schreiben von Ende August. Dazu müssten womöglich Vorgaben für Geschäfts- und Baugenehmigungen für das Unternehmen McKesson, das einen künftigen Impfstoff im Land verteilen soll, gelockert werden.

Der Brief zeigt den Willen der Regierung von Präsident Donald Trump, noch vor der Präsidentschaftswahl am 3. November einen Impfstoff zu genehmigen. Trump hat wiederholt die Hoffnung geäussert, dass ein Impfstoff zur Eindämmung der Pandemie bald zur Verfügung stehen könnte.

Allerdings warnen Experten davor, einen Impfstoff ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage auf den Markt zu bringen. Zuletzt sorgte der Chef der US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA, Stephen Hahn, mit der Aussage für Aufsehen, ein Impfstoff in den Vereinigten Staaten könne noch vor abschliessenden Tests zugelassen werden. Bei einem Antrag des Herstellers auf Zulassung noch vor Ende der dritten und finalen Testphase werde seine Behörde eine Entscheidung auf wissenschaftlicher Grundlage treffen.

Die CDC räumte ein, dass es sich bei den Vorbereitungen zunächst um ein theoretisches Szenario handelt, wie aus Unterlagen hervorgeht, die von der «New York Times» am Mittwoch veröffentlicht wurden.



Trump ist für seinen Umgang mit der Coronapandemie scharf kritisiert worden. Der Republikaner liegt auch deswegen in Umfragen für die Präsidentschaftswahl am 3. November hinter seinem Herausforderer Joe Biden von den oppositionellen Demokraten.

Die USA sind gemessen an den absoluten Zahlen das am schwersten von der Coronakrise betroffene Land der Welt. Seit Beginn der Pandemie wurden in den USA bereits mehr als sechs Millionen Infektionsfälle bestätigt, rund 185'000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion.

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