Krawalle in ZürichVermummte Demonstranten gehen mit Steinen auf Polizei los
SDA/amo
19.2.2023 - 12:42
Menschen demonstrieren am 18. Februar 2023 gegen die genossenschaftliche Überbauung auf dem ehemalig besetzten Koch Areal in Zürich. Es kam zu Sachbeschädigung und Verhaftungen.
Keystone/Ennio Leanza
Eine unbewilligte Demonstration im Zusammenhang mit dem Koch-Areal ist in Zürich am Samstagabend ausgeartet. Demonstranten schlugen Scheiben ein, beschädigten Autos bewarfen Einsatzkräfte mit Steinen.
Keystone-SDA, SDA/amo
19.02.2023, 12:42
19.02.2023, 13:03
SDA/amo
Rund tausend Personen haben bei einer unbewilligten Demonstration am Samstag in Zürich Scheiben eingeschlagen, Autos und Verkehrsinfrastruktur beschädigt und Container angezündet. Vermummte bewarfen Einsatzkräfte mit Steinen. Vier Personen wurden festgenommen.
Die Demonstration stehe im Zusammenhang mit dem geräumten Koch-Areal, schrieb die Stadtpolizei Zürich am Sonntag in einem Communiqué. Zuvor sei in «einschlägigen Foren» dazu aufgerufen worden, sich um 18 Uhr beim Landesmuseum zu versammeln.
In der Folge habe sich ein Demonstrationszug mit grossem Gewaltpotenzial entwickelt. Auf der ganzen Strecke via Zollstrasse bis in die Langstrasse und Richtung Kreis 4 seien zahlreiche Sprayereien verübt worden, schrieb die Polizei weiter.
Vermummte Teilnehmer bewarfen ein vorausfahrendes Begleitfahrzeug der Polizei mehrfach mit Steinen. Nachdem dieses davongefahren war, richteten die Demonstranten den Grossteil der Sachschäden an, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstag feststellte.
Besonders Neubauten hatten sie im Visier. Mehrere Gebäude wurden mit Steinen eingedeckt. Bei Firmen wie KPMG, einer Autogarage oder einer ZKB-Filiale gingen Demonstranten mit Hämmern gegen Scheiben und Läden vor. Auch Billettautomaten der VBZ waren mehrfach Ziel der Attacken.
Sachbeschädigungen nach dem Umzug der Demonstranten gegen die genossenschaftliche Überbauung auf dem ehemalig besetzten Koch Areal in Zürich am 18. Februar 2023.
Keystone/Ennio Leanza
Die Höhe der Sachschäden könne noch nicht beziffert werden, schrieb die Polizei am Sonntag.
Räumung des Koch-Areals nach zehn Jahren
Auf Transparenten war «Wohnruum für all suscht gits Krawall», «Miethaie enteignen» und «Hüser bsetze, Bonze schletze» zu lesen. Fahnen der Revolutionären Jugend Zürich waren ebenso zu sehen wie Hammer und Sichel. Für die Demonstration unter dem Motto «Das wird heiter - wir kochen weiter» war bei der Stadtpolizei Zürich kein Bewilligungsgesuch eingegangen.
Die Demo wenige Tage nach der Räumung des Koch-Areals statt. Die Grossbesetzung auf dem Koch-Areal hat zehn Jahre gedauert. Nach Angaben der Besetzerszene lebten bis zu 150 Personen dort. Ein Teil davon hat die Hardturmbrache in Beschlag genommen, auf der ein Fussballstadion geplant ist.
Blick auf das ehemalig besetzte Koch Areal in Zürich. Auf rund 30'000 Quadratmeter entstehen 325 preisgünstige Wohnungen, ein Gewerbehaus und einen Park.
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Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
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Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
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