Polizei räumt nach Provokationen St. Galler Klosterplatz

SDA/twei

23.5.2020 - 08:25

Auf dem St. Galler Klosterplatz – hier zu sehen während der St. Galler Festspiele 2016 – kames in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem grossen Polizeieinsatz. (Archivbild)
Bild: Keystone

Viel zu tun für die Stadtpolizei St. Gallen: In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten die Beamten den Klosterplatz räumen. Diese drastische Aktion hatten rebellierende Jugendgruppen provoziert.

Die Stadtpolizei St. Gallen hat in der Nacht auf Samstag den Klosterplatz geräumt. Zuvor war es zwischen verschiedenen Jugendgruppierungen zu Provokationen und Auseinandersetzungen gekommen. Ein 18-Jähriger wird angezeigt, wie die Polizei mitteilte.

Eine Polizeipatrouille hatte um 00.30 Uhr 150 bis 200 vorwiegend jüngere Personen in verschiedenen Gruppen auf dem Klosterplatz bemerkt. Viele der jungen Leute hatten Alkohol getrunken und provozierten sich gegenseitig, einige sollen sich gerauft haben, wie es in der Mitteilung heisst. Die Situation habe sich jedoch beruhigt als die Polizei eintraf.

Bei der anschliessenden Kontrolle einiger Personen schubste ein junger Mann einen Polizisten und bespuckte diesen. Anschliessend formierten sich einige Personen gegen die Polizisten, so dass weitere Patrouillen zur Unterstützung hinzugerufen wurden. Weil der Lärm und die Provokationen nicht aufhörten, entschied die Polizei, den Klosterplatz zu räumen. Die Räumung sei abgesehen von Beschimpfungen gegen die Polizei problemlos verlaufen, schreibt die Stadtpolizei weiter.

Mehrere Festnahmen

Der 18-Jährige, der den Polizisten geschubst und bespuckt hatte, konnte während der Räumung angehalten werden und wurde auf den Polizeiposten gebracht. Er wird wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie wegen Beschimpfung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Zwei weitere Personen, ein Beteiligter einer Pöbelei unter den Gruppierungen und eine Person, die sehr stark provozierte, wurden für eine Kontrolle auf den Posten gebracht. Sie wurden ohne weiteren Massnahmen wieder entlassen.

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