Im Alter von 47 Jahren verstorbenZoo Zürich trauert um Gorillamännchen N'Gola
ai-scrape
9.4.2025 - 09:28
N'Gola wurde am Montag eingeschläfert.
Zoo Zürich, Fabio Süess
Der Zoo Zürich trauert um den 47-jährigen Silberrücken N’Gola, der aufgrund gesundheitlicher Probleme eingeschläfert werden musste. Der Zoo plant nun eine neue Gorilla-Zuchtgruppe.
Der Zoo Zürich musste sich von einem seiner bekanntesten Bewohner verabschieden: Der 47-jährige Silberrücken N’Gola wurde am Montag eingeschläfert.
Der Zoo gab in einer Mitteilung bekannt, dass N’Gola seit längerer Zeit unter gesundheitlichen Problemen litt und regelmässig medizinisch betreut wurde. Trotz der intensiven Pflege verschlechterte sich sein Zustand, was zu einem Verlust seiner Führungsrolle innerhalb der Gorillagruppe führte. N’Gola konnte seine Rolle als Anführer nicht mehr ausfüllen, was zu Spannungen innerhalb der Gruppe führte. In freier Wildbahn hätte ein jüngerer Gorilla seine Position übernommen.
«Der Entscheid, den Silberrücken N’Gola einzuschläfern ist richtig, aber er ist trotz der gegebenen Umstände nicht leichtgefallen. Das Gorillamännchen war 40 Jahre lang ein Teil vom Zoo Zürich und sehr vielen Gästen und Mitarbeiter*innen sehr gut bekannt», erklärt Zoodirektor Severin Dressen.
Der Körper von N’Gola wird derzeit im Tierspital der Universität Zürich untersucht. Die pathologischen Untersuchungen sollen neue Erkenntnisse liefern, und Proben werden für Forschungsprojekte entnommen. Nach Abschluss der Analysen wird der Schädel des Gorillas für Bildungszwecke präpariert und dem Zoo übergeben.
Zukunftspläne für die Gorillagruppe
Nach dem Verlust von N’Gola plant der Zoo Zürich, im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) eine neue Gorilla-Zuchtgruppe aufzubauen. Der Westliche Flachlandgorilla ist in der Natur stark bedroht, und Experten prognostizieren einen dramatischen Rückgang der Population in den nächsten Generationen. Der Zoo Zürich möchte mit seinen Bemühungen zur Erhaltung der Art beitragen.
Die Umstrukturierung der Gorillagruppe erfolgt in enger Abstimmung mit dem EEP. Die Gorillaweibchen Mary und Mahiri haben den Zoo Zürich bereits verlassen, um in anderen Zoos neue Gruppen zu bilden. Im Gegenzug ist das Weibchen Mayumi aus dem Zoo Saarbrücken nach Zürich gekommen und gewöhnt sich derzeit an ihre neue Umgebung.
Neue Mitglieder für die Gorillagruppe
Der 18-jährige Silberrücken Bwana ist ebenfalls aus dem Zoo Warschau nach Zürich gereist und befindet sich derzeit in Quarantäne. Er wird bald in das Menschenaffenhaus einziehen und die Weibchen Haiba und Mayumi kennenlernen. Weitere Verstärkung erhält die Gruppe durch die Weibchen Virunguita und Ivindo, die in den kommenden Tagen aus Barcelona und Frankreich erwartet werden.
Der Zoo Zürich verfolgt mit dem geplanten Bau des Lebensraums Ndoki Wald und der neuen Gorillagruppe das Ziel, den Natur- und Artenschutz zu fördern. Zoodirektor Dressen betont, dass der Zoo auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Westlichen Flachlandgorillas leisten und die Besucher für den Schutz dieser bedrohten Art sensibilisieren möchte.
Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.