USABekannter US-Kriminalfall: Ex-Anwalt zu weiterer Haftstrafe verurteilt
SDA
1.4.2024 - 19:28
ARCHIV - Der ehemalige Anwalt Alex Murdaugh (r), in den USA wegen Doppelmordes für schuldig befunden, während einer Gerichtsverhandlung. Foto: Andrew J. Whitaker/Pool The Post And Courier Pool via AP/dpa
Keystone
Der in den USA wegen Doppelmordes und etlicher Finanzdelikte für schuldig befundene Ex-Anwalt Alex Murdaugh ist zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesrichter verhängte am Montag im Bundesstaat South Carolina eine Gefängnisstrafe von 40 Jahren gegen den 55-Jährigen, wie mehrere US-Medien, darunter der Sender NBC, übereinstimmend berichteten.
Keystone-SDA
01.04.2024, 19:28
SDA
Im vergangenen November war Murdaugh bereits auf Bundesstaaten-Ebene wegen Delikten wie Geldwäsche und Betrug zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Nun folgte eine weitere Entscheidung auf Bundesebene. Der ehemalige Anwalt hatte sich in beiden Verfahren schuldig bekannt und eine Drogenabhängigkeit vorgebracht als Grund für die Straftaten. Er sitzt bereits eine lebenslange Haftstrafe wegen zweifachen Mordes ab.
Der Doppelmordprozess gegen Murdaugh hatte in den USA für viel Aufsehen gesorgt – das Verfahren wurde teils stundenlang im Fernsehen übertragen. Murdaughs Ehefrau (52) und der gemeinsame Sohn (22) waren im Juni 2021 auf dem Grundstück der Familie tot aufgefunden worden. Im Zeugenstand war der ehemalige Anwalt wiederholt in Tränen ausgebrochen und hatte seine Unschuld beteuert. Er gab aber zu, immer wieder gelogen zu haben. Schliesslich befand die Jury Murdaugh wegen Doppelmordes für schuldig – er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Staatsanwaltschaft warf Murdaugh vor, er habe wegen des Todes seiner Familie auf Sympathie gehofft. Zudem habe er Zeit gewinnen wollen, um Finanzverbrechen zu vertuschen.
Der frühere Rechtsanwalt soll über Jahre diverse Mandanten betrogen haben, in dem er unter anderem Entschädigungssummen teilweise selbst einsteckte oder überhöhte Honorare berechnete. Im aktuellen Bundesverfahren verhängte der zuständige Richter Richard Gergel eine höhere Haftstrafe als von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagen. Gergel sagte nach Angaben des lokalen Fernsehsenders WCIV bei der Verkündung der Haftstrafe im Gerichtssaal zur Begründung, Murdaugh habe «die bedürftigsten und verletzlichsten Menschen» bestohlen, die sich wegen Personenschäden an ihn gewandt hätten. Sie hätten all ihre Hoffnungen auf den Anwalt gesetzt, doch dieser habe sie hintergangen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
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Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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