ProzessBeschuldigter bestreitet Raserdelikte vor Luzerner Kriminalgericht
liku, sda
11.4.2024 - 09:49
Ein 24-jähriger Mann muss sich vor dem Luzerner Kriminalgericht wegen eines Raserdelikts verantworten. (Archivbild)
Keystone
Ein 24-jähriger Mann muss sich am Donnerstag wegen mehrmaligen Geschwindigkeitsübertretungen vor dem Luzerner Kriminalgericht verantworten. Bei der Befragung durch die Richter bestritt er, bei zwei von sechs Fahrten am Steuer gewesen zu sein.
Keystone-SDA, liku, sda
11.04.2024, 09:49
SDA
Als Beweismittel wurden während des Prozesses zwei Aufnahmen vorgelegt, welche auf dem Videoportal Tiktok veröffentlicht wurden. Einmal ist eine Geschwindigkeitsübertretung von 73 Kilometern pro Stunde (km/h) in Buchrain im Mai 2020 zu sehen, ein weiteres Mal eine Übertretung von 74 km/h auf der Autobahn A2 auf Höhe Buchrain im Februar 2021.
Im Laufe der Befragung gab der Beschuldigte an, «jung und dumm» gewesen zu sein. Er bereue seine Taten und betonte, seit jener Zeit viel reifer geworden zu sein.
Die Staatsanwaltschaft forderte in der Anklageschrift eine Freiheitsstrafe von 3,5 Jahren sowie eine Busse von 1300 Franken. Durch die grobe Verletzung der Verkehrsregeln hätte der Beschuldigte eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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