Derzeit hohe Wasserstände erhöhen das Risiko zu ertrinken

tl, sda

11.6.2021 - 07:00

People enjoy the warm weather and swim in the Maggia River or take a sunbath on the shore in the Maggia Valley near Ponte Brolla in the Ticino, Switzerland, on Sunday, June 28, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
Wegen der hohen Wasserstände in Flüssen und Seen rät die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG im Moment zum Badeplausch in der sicheren Badeanstalt (Archiv).
Bild: Keystone

Die meisten Menschen ertrinken in offenen Gewässern: in Flüssen, Bächen oder Seen. Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende mahnt die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG wegen hoher Wasserstände zur Vorsicht.

tl, sda

11.6.2021 - 07:00

Die SLRG rät in einer Mitteilung vom Freitag von einem Aufenthalt in Fliessgewässern ab. «Wir raten den Menschen, sich an sicheren Orten dem Wasserspass zu widmen oder noch etwas zu warten», heisst es dort. Hohe Wasserstände führten zu stärkerer Strömung, zu Wassertrübung und tieferen Temperaturen. Eine Badeanstalt biete mehr Sicherheit.

46 Menschen ertranken im vergangenen Jahr laut der SLRG in Schweizer Gewässern. Darunter waren 32 Männer, 10 Frauen und 4 Kinder. 44 der Todesfälle ereigneten sich in offenen Gewässern: 25 Menschen ertranken in Flüssen oder Bächen, 19 in Seen, eine Person im heimischen Pool und eine im Planschbecken.