Nach Fäkalienfluss: Entwarnung am Bodensee

dpa

2.8.2019

Es darf wieder gebadet werden: Die Keimbelastung im Bodensee ist wieder abgeklungen. 
Keystone/Symbolbild

Wegen eines verstopften Rohrs ist verunreinigtes Wasser in den Bodensee gelangt, über 200 Badegäste sind erkrankt. Nun wurde das Badeverbot am betroffenen Uferabschnitt aufgehoben.

Mehr als eine Woche nach der Verunreinigung mit Fäkalien und Abwasser in einem Teil des Bodensees haben die Behörden Entwarnung gegeben. Am Ufer bei Friedrichshafen-Manzell und Fischbach könnten die Menschen jetzt wieder baden, teilten die Stadt Friedrichshafen und das Landratsamt Bodenseekreis am Freitag mit. Laborproben des Badewassers hätten Werte «deutlich unterhalb der Grenzwerte nach EU-Badewasserrichtlinie» ergeben.

Rohr wurde repariert

Das Gesundheitsamt des Bodenseekreises bewerte die Wasserqualität an den Badeplätzen Freizeitgelände Manzell, Frei- und Seebad Fischbach und auch an den östlich gelegenen Strandabschnitten am Seemooser Horn deshalb wieder als gut. Das Badeverbot hatte für einen etwa einen Kilometer langen Uferabschnitt gegolten.

Das verschmutzte Wasser war wegen eines verstopften Rohrs in den See gelangt. Es war am Mittwoch der vergangenen Woche repariert worden. Dem Landratsamt zufolge haben sich bislang 227 Menschen gemeldet, die mit dem verunreinigten Wasser in Kontakt gekommen und erkrankt sind. Demnach hatten sich die Menschen in nahezu allen Fällen infiziert, bevor die Verstopfung beseitigt worden und die Keimbelastung abgeklungen war.

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