AktuellSchulmassaker in Kanada: 18-Jährige fiel bei OpenAI auf
SDA
24.2.2026 - 11:53
ARCHIV - Anwohner umarmen sich, während sie Blumen an einer Gedenkstätte für die Opfer der Massenschießerei in Tumbler Ridge niederlegen. Foto: Christinne Muschi/The Canadian Press/AP/dpa
Keystone
Zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada werfen Chatbot-Unterhaltungen der mutmasslichen Täterin Fragen auf. Das leitende Sicherheitsteam des ChatGPT-Entwicklers OpenAI werde heute zu Gesprächen in Ottawa erwartet, sagte der kanadische Minister für Künstliche Intelligenz, Evan Solomon. Es geht auch um den Umgang der Plattformbetreiber mit solchen Inhalten.
Keystone-SDA
24.02.2026, 11:53
SDA
Zuvor war bekanntgeworden, dass OpenAI das Konto der mittlerweile toten Tatverdächtigen im Juni gesperrt hatte, weil diese den KI-Chatbot zur «Förderung gewalttätiger Aktivitäten» missbraucht habe, berichtete der Sender CBC. Die Aktivitäten des Kontos hätten die Schwelle für eine Weiterleitung an die Strafverfolgungsbehörden aber nicht erreicht, zitierte der Sender aus einer Stellungnahme von OpenAI. «Wir wollen ein besseres Verständnis dafür bekommen, was geschieht und wie OpenAI vorgeht», erklärte Minister Solomon.
Die Gewalttat erschütterte die ländlich geprägte Gemeinde
Eine 18-Jährige soll am 10. Februar im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben, sechs davon in einer Schule. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmasslichen Schützin, die sich anschliessend selbst tötete.
Laut Polizei war bekannt, dass die Verdächtige psychische Probleme hatte. Nach Angaben der Ermittler war sie bei der Geburt als männlich registriert worden. Die «Transition zur Frau» habe Jahre vor der Tat begonnen, hiess es kurz nach den tödlichen Schüssen.
Kanadischen Medien zufolge handelt es sich bei der Gewalttat um den schlimmsten Vorfall dieser Art an einer Ausbildungsstätte in dem nordamerikanischen Land seit 1989.
OpenAI habe erwogen, kanadische Behörden über die ChatGPT-Interaktionen der zum Tatzeitpunkt 18-Jährigen zu informieren, berichtete das «Wall Street Journal» am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise. Über mehrere Tage habe sie ChatGPT demnach Szenarien beschrieben, die auch Waffengewalt beinhalteten.
Ihre Beiträge seien bei einer automatisierten Überprüfung erfasst worden. Daraufhin sei den Quellen der Zeitung zufolge bei OpenAI intern diskutiert worden, ob eine reale Bedrohung existiere und ob kanadische Behörden informiert werden sollen. Letztlich sei dagegen entschieden worden, hiess es in dem Bericht.
OpenAI habe nach der Tat die kanadische Polizei kontaktiert und unterstütze die Ermittlungen, berichtete das «Wall Street Journal» unter Berufung auf das Unternehmen. OpenAI erklärte demnach weiter, das Unternehmen wäge das Risiko von Gewalt gegen den Schutz der Privatsphäre ab. Dabei berücksichtige OpenAI die mögliche Belastung für Betroffene, die durch eine unnötige Einschaltung der Polizei entstehen könne.
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Gut ein Jahr nach dem Tod einer 33-jährigen Frau auf dem Berg in Österreich steht ihr Freund vor Gericht. Der heute 37-jährige Mann muss sich am Donnerstag vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs der grob fahrlässigen Tötung verantworten.
19.02.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Freundin am Grossglockner erfroren – Alpinist vor Gericht
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung