«Schwerer Vorfall» mit Swiss-Boeing am Flughafen Zürich

tsch

13.8.2018

Eine Boeing 777 von Swiss Airlines: Mit einem Flugzeug dieses Typs kam es vor einigen Wochen zu einem schweren Vorfall (Archivbild).
Bild: KEYSTONE/Christian Merz

Ende Juni ereignete sich am Flughafen Zürich ein Vorfall, den die Behörden nun als «schwer» einstufen. Zu Schaden kam dabei niemand.

Es hätte in einer Katastrophe enden können: Am 23. Juni ist ein Kunstflieger einer Boeing 777 der Swiss gefährlich nahegekommen. Das zeigt ein Bericht der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST, über den zuerst das Portal «Aero Telegraph» berichtet hat. Die SUST stuft den Vorfall in ihrem Vorbericht als «schwer» ein.

Zu dem Beinahe-Unglück kam es um kurz vor zehn Uhr am Morgen, als sich die Swiss-Maschine gerade im Landeanflug auf Zürich befand. Das Flugzeug war rund elf Stunden zuvor im brasilianischen São Paulo gestartet. An Bord befanden sich neben der Besatzung 341 Passagiere.

Während der Bericht von nur einem beteiligten Kunstflugzeug spricht, nennt «Aero Telegraph» unter Berufung auf eine offizielle Übersicht zu dem Vorfall zwei Maschinen. Dabei soll es sich um eine Slingsby T67 Firefly und eine MSW Votec 252 T handeln, die der Flugschule beziehungsweise der Flying League des Kleinflugplatzes Birrfeld gehören. Birrfeld liegt rund 35 Kilometer westlich von Zürich.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version war von einer dreiköpfigen Besatzung die Rede. Das ist zu wenig Personal für einen solchen Flug: Nach Hinweisen von Lesern haben wir diesen Fehler korrigiert.

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