SpanienSturmtief «Juliette» bringt Mallorca viel Schnee und Regen
SDA
27.2.2023 - 18:40
Wellen treffen bei stürmischem Wetter bei Can Picafort ans Ufer. Für die nächsten Tage wird Regen mit niedrigen Temperaturen erwartet. Foto: Clara Margais/dpa
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Mallorca bibbert vor Kälte: Sturmtief «Juliette» hat am Montag weite Teile der spanischen Mittelmeer-Insel mit einer dicken Schneeschicht von bis zu 50 Zentimetern sowie mit Kälte und Starkregen überzogen, wie die Regionalzeitungen «Última Hora» und «Diario de Mallorca» berichteten.
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27.02.2023, 18:40
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Die Schneegrenze fiel bis zum späten Nachmittag auf etwa 300 Höhenmeter. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass die Schneegrenze noch weiter fällt und es vielleicht sogar auch auf Meereshöhe – etwa am «Ballermann» – schneit.
Die Temperaturen sanken an der Playa de Palma sowie in anderen Küstenregionen bei viel Regen und starkem Wind bereits deutlich. Am frühen Montagmorgen lagen sie bei rund drei Grad und kletterten in Palma dann nur bis maximal sieben Grad. In der Nacht auf Dienstag sollten die Temperaturen in der Balearen-Hauptstadt sogar auf bis knapp über dem Gefrierpunkt fallen.
Viele Mallorquiner teilten in den sozialen Netzwerken begeistert Fotos und Videos der schneebedeckten Dörfer und Strassen. Zuletzt hatte es auf Mallorca Anfang des Jahres einige Schnee-Tage gegeben. Wegen des Wintereinbruchs mussten im Tramuntana-Gebirge mehrere Strassen gesperrt werden. Einige Fährverbindungen wurden aufgrund des hohen Wellengangs gestrichen. Die Behörden riefen die Bürger auf, vorsichtig zu sein und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.
Auch in anderen höhergelegenen Gebieten Spaniens fiel am Montag Schnee oder viel Regen, vor allem im Nordosten des Landes, etwa in Katalonien. Aber der plötzliche Wintereinbruch war auf Mallorca besonders schlimm. Der nationale Wetterdienst Aemet rief deshalb nur für Mallorca die höchste Alarmstufe Rot aus, die bis Dienstag in erster Linie für das Gebiet um das Tramuntana-Gebirge im Norden der Insel gilt. Ansonsten gilt auf allen Balearen-Inseln mindestens bis Mittwoch entweder Alarmstufe Orange oder Gelb.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
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Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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