Swiss verlängert Stopp für China-Flüge

SDA/gbi

14.2.2020 - 09:16

Bis Ende März fliegt die Swiss keine chinesischen Ziele mehr an. 
Bild: Keystone

Die Swiss setzt wegen des Coronavirus alle Flüge zum chinesischen Festland bis Ende des Winterflugplans  aus, spricht: bis Ende März. Nach Hongkong fliegt die Airline noch mit reduzierter Kapazität.

Die Swiss verlängert ihren Flug-Stopp nach Festland-China ein weiteres Mal. Gemeinsam mit Lufthansa habe die Swiss entschieden, die Flugverbindungen nach Peking und Schanghai länger auszusetzen, teilte die Airline am Freitag mit. Neu gilt ein Stopp bis zum 28. März. 

Zuletzt war die Flugpause bis zum 29. Februar angesetzt worden. Von der Flugpause betroffen ist auch die Austrian Airline.

Man beobachte die Situation rund um das Coronavirus weiterhin und stehe mit den Behörden im Kontakt, schreibt die Swiss weiter. Zuletzt war die Zahl der Infizierten in China sprunghaft auf über 64'000 Fälle angestiegen

Mit kleineren Flugzeugen nach Hongkong

Zudem will die Swiss Hongkong nur noch mit reduzierter Kapazität anfliegen. Im März wird sie auf den Flügen von und nach Hongkong statt der Boeing 777-300ER mit 340 Sitzplätzen den Airbus A340-300 mit 223 Sitzplätzen einsetzen.



Die Lufthansa streicht wegen der stockenden Nachfrage gar einzelne Flüge nach Hongkong, das von ihr bislang noch voll mit 19 wöchentlichen Verbindungen bedient worden war. Für die nebst Peking und Schanghai weiteren chinesischen Festlandziele Nanjing, Shenyang und Qingdao hatte die deutsche Fluggesellschaft bereits zuvor eine Flugpause bis Ende März angekündigt.

Auch SAS verlängert Flugstopp

Am Freitag gab ausserdem auch die skandinavische Airline SAS die Verlängerung ihres Flugstopps nach China bekannt. Wegen der Lage in der Volksrepublik habe sich das Unternehmen dazu entschlossen, Schanghai und Peking bis zum 29. März nicht mehr anzufliegen, teilten die Skandinavier mit.

SAS hatte zunächst alle China-Flüge bis zum 9. Februar gestrichen und diese Massnahme dann bis Ende Februar verlängert. Im normalen Betrieb bietet SAS zwölf regelmässige Verbindungen nach Peking und Schanghai an. Hongkong wird dagegen weiter regulär bedient.

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