Fehlerhaftes NGO-RankingSBB sind in Europa doch nicht Zweitbeste, sondern Elftbeste
ai-scrape
31.12.2024 - 21:30
Die SBB gucken in die Röhre: Beim Europa-Ranking gab es einen Fehler.
KEYSTONE
Ein Fehler in der Preisberechnung hat die SBB im europäischen Bahnranking von Platz zwei auf elf zurückfallen lassen. Die NGO, die das Ranking erstellte, hatte fälschlicherweise Halbtax-Tarife verwendet.
31.12.2024, 21:30
31.12.2024, 21:40
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Die NGO Transport and Environment (T&E) hat bei ihrem Ranking für Europas beste Bahnen bei den SBB einen Fehler gemacht.
Beim Bewerten wurden die Halbtax-Preise benutzt. Tatsächlich schneiden die SBB mit den normalen Preisen aber viel schlechter ab.
Statt den zweiten Platz belegen die Schweizer nur den elften Rang.
Anfang Dezember sorgte eine NGO mit der Nachricht für Aufsehen, dass die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) die zweitbeste Bahngesellschaft Europas seien. Nur Trenitalia schnitt besser ab, da sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis böten. Doch die hohe Platzierung der SBB wurde von vielen damals skeptisch betrachtet.
Nun stellt sich heraus, dass die NGO Transport and Environment (T&E) bei ihrer Bewertung einen Fehler gemacht hat, wie «Watson» berichtet. Sie hatte versehentlich die Halbtax-Tarife der SBB in ihre Berechnungen einbezogen, was zu einer fehlerhaften Platzierung führte. Dieser Fehler beeinflusste das Ergebnis erheblich, da die Ticketpreise ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung waren.
Nur noch Rang elf
Infolgedessen rutschten die SBB im Gesamtranking auf Platz 11 ab, hinter die schwedische Bahngesellschaft SJ, die nicht für ihre Pünktlichkeit bekannt ist. Damit gehören die SBB zu den drei teuersten Bahngesellschaften Europas.
Trotz des Rückschlags in der Gesamtbewertung können die SBB in einer Kategorie weiterhin glänzen: Sie belegen den ersten Platz in Sachen Zuverlässigkeit. Die Schweizer Züge sind die pünktlichsten und haben die wenigsten Ausfälle, was ihnen in dieser Hinsicht eine Spitzenposition sichert.
Die NGO hatte insgesamt 27 europäische Bahngesellschaften in verschiedenen Kategorien untersucht, darunter Ticketpreise, Spezialtarife und Reduktionen, Zuverlässigkeit, Buchungserlebnis, Entschädigungspolitik, Fahrerlebnis, Nachtzüge und Fahrradpolitik. Der Fehler in der Preisberechnung zeigt, wie wichtig genaue Daten für solche Vergleiche sind.
Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.
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