UkraineSelenskyj bekräftigt Forderung nach Öl-Embargo
SDA
10.4.2022 - 00:56
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert vom Westen ein Öl-Embargo gegen Russland. (Archivbild)
Keystone
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Forderung nach einem Importstopp von Öl aus Russland bekräftigt.
Keystone-SDA
10.04.2022, 00:56
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«Wenn die Tyrannei eine Aggression gegen alles gestartet hat, worauf der Frieden in Europa ruht, müssen wir sofort handeln», sagte er in einer am Samstagabend veröffentlichten Videobotschaft.
Ein Öl-Embargo müsse der erste Schritt der gesamten zivilisierten Welt sein. «Dann wird Russland das spüren. Dann wird es für sie ein Argument sein, den Frieden zu suchen, die sinnlose Gewalt zu beenden», sagte Selenskyj. Die demokratische Welt könne definitiv auf russisches Öl verzichten.
Das Ziel der «Anti-Kriegs-Koalition» sei klar – den Krieg schneller zu beenden, sagte der Präsident. «Deshalb ist es nicht nur eine moralische Verpflichtung aller demokratischen Staaten, aller Kräfte Europas, den Wunsch der Ukraine nach Frieden zu unterstützen.»
Die russische Aggression werde sich nicht auf sein Land beschränken. «Das gesamte europäische Projekt ist ein Ziel für Russland.»
Die Ukraine verteidige sich bereits seit 45 Tagen. «Hat man in Moskau gedacht, dass dies am 45. Tag nach ihrer Invasion in Kiew geschehen würde? Nein, sie konnten es sich nicht einmal vorstellen. Und wir haben es in die Tat umgesetzt.» Dennoch seien weitere Sanktionen gegen Russland und mehr Waffen für die Ukraine erforderlich.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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