VerteidigungZulassungen zum Zivildienst erreichen neuen Höchststand
SDA
24.2.2026 - 10:36
Neuer Rekord beim Zivildienst: 2025 wurden so viele Menschen zum Zivildienst zugelassen wie noch nie. (Archivbild)
Keystone
Im Jahr 2025 sind in der Schweiz so viele Personen wie noch nie zum Zivildienst zugelassen worden. Gleichzeitig wollen Bundesrat und Parlament den Zugang erschweren.
Keystone-SDA
24.02.2026, 10:36
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Im Jahr 2025 sind 7211 Personen zum Zivildienst zugelassen worden. Das sind 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Höchstwert, wie das Bundesamt für Zivildienst (Zivi) am Dienstag mitteilte. Der bisherige Rekord stammte aus dem Jahr 2010 mit 6826 Zulassungen.
Die Anzahl der geleisteten Diensttage erreichte mit knapp 1,9 Millionen ebenfalls einen Höchststand. Mehr als die Hälfte davon (50,4 Prozent) entfiel auf das Sozialwesen, gefolgt vom Schulwesen (18,1 Prozent) und dem Gesundheitswesen (14,8 Prozent).
Im vergangenen Jahr wurden knapp 1,9 Millionen Diensttage geleistet. Über die Hälfte (50,4 Prozent) entfielen auf das Sozialwesen, gefolgt vom Schulwesen (18,1 Prozent), dem Gesundheitswesen (14,8 Prozent) und dem Umwelt- und Naturschutz (9,6 Prozent).
Gleichzeitig ist die Zahl der anerkannten Einsatzbetriebe um 2,3 Prozent zurückgegangen. Laut dem Bundesamt ist der Vollzug des Zivildienstes mit 15'770 Einsatzplätzen aber weiterhin gewährleistet. Rückläufig waren auch die Zahlen der Disziplinar- und Straffälle.
Bund will Zugang erschweren
Um den Zugang zum Zivildienst zu erschweren, hatte eine bürgerliche Parlamentsmehrheit im vergangenen Herbst höhere Hürden für den Zugang zum Zivildienst beschlossen. Die Armee und der Zivilschutz sollten so mehr Personal zur Verfügung haben.
Gegen die Gesetzesänderung hat ein vom Zivildienstverband Civiva und den Jungen Grünen angeführtes Komitee ein Referendum ergriffen. Am 14. Juni wird daher über die Gesetzesänderung abgestimmt. Die Gegnerinnen und Gegner gehen davon aus, dass mit den Verschärfungen das Zivildienstpersonal um vierzig Prozent reduziert würde und die Institution als Ganzes gefährdet wäre.
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