Genf sichert sich trotz Niederlage den letzten Playoff-Platz

sda

3.3.2018 - 22:33

Goalie Robert Mayer zieht mit Genf in die Playoffs.
Source: Keystone

Genève-Servette sichert sich in der vorletzten Qualifikations-Runde den letzten Playoff-Platz. Die Genfer profitieren von der Niederlage der SCL Tigers.

Die SCL Tigers hätte in den letzten beiden Spielen gegen Kloten jeweils in 60 Minuten gewinnen müssen und gleichzeitig auf zwei Niederlagen von Genève-Servette zählen müssen, um sich noch unter die Top 8 zu spielen. Die Langnauer verloren daheim allerdings gegen Kloten, das unter anderem dank zwei Toren von Denis Hollenstein zum 4:3-Erfolg kam.

Servette konnte so trotz der 2:3-Heimniederlage gegen Bern jubeln und sie dem Leader und Meister schon etwas annähern. Auf die beiden Mannschaften warten intensive gemeinsame Wochen. Am kommenden Montag beschliessen sie im Direktduell die Qualifikation und spielen danach auch in den Playoff-Viertelfinals gegeneinander. Bern hat Platz 1 auf sicher, Servette Rang 8.

Ebenfalls fix sind die Plätze 2 (Zug), 3 (Biel) und 4 (Lugano). Biel ist nach dem 3:1-Heimsieg gegen die ZSC Lions womöglich ebenfalls über längere Zeit an die Zürcher gebunden. Die Seeländer treffen zum Abschluss der Qualifikation auf den ZSC. Zum Playoff-Duell zwischen den beiden würde er kommen, wenn die Lions die Qualifikation am Montag auf Platz 6 beenden würden.

Auch Davos gegen Lugano ist ein Duell, das sich bis in die Playoffs weiterziehen könnte. Das vorletzte Duell in der Qualifikation zwischen den beiden endete mit einem Penaltysieg von Davos. Zuvor hatte der ehemalige Davoser Gregory Hofmann die Tessiner 2:0 in Front geschossen. Den Gastgebern gelang die Wende, ehe Maxim Lapierre in der 54. Minute zum 3:3 traf. Im Penaltyschiessen behielten die Bündner dank dem verwandelten Versuch von Enzo Corvi die Oberhand.

Die Entscheidung beim 5:3-Sieg von Zug gegen Ambri fiel im zweiten Drittel, als Nolan Diem, Reto Suri und Viktor Stalberg bis zur 34. Minute aus dem 2:2 ein 5:2 machten. Für Ambri sanken damit die Chancen weiter, dem Playout zu entgehen, zumal Lausanne seine Ausgangslage mit dem 4:1 gegen Fribourg weiter verbesserte.

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