YB-CEO Greuel

Bei Geisterspielen drohen «Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich»

tbz

7.3.2020

Angst vor Geisterspielen: «Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich»

Angst vor Geisterspielen: «Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich»

Käme es im Schweizer Fussball zu Geisterspielen wegen des Coronavirus, würde das die Super-League-Klubs sehr schwer treffen. YB-CEO Wanja Greuel spricht von möglichen Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich.

06.03.2020

Käme es im Schweizer Fussball zu Geisterspielen wegen des Coronavirus, würde das die Super-League-Klubs sehr schwer treffen. YB-CEO Wanja Greuel spricht von möglichen Einbussen im hohen sechsstelligen Bereich, FCSG-Präsident Matthias Hüppi befürchtet auch sportliche Rückschläge.

Der Coronavirus hat den Schweizer Fussball komplett lahmgelegt. So lange es geht, will der SFV auf Geisterspiele verzichten. Gut möglich aber, dass die Saison auf keine andere Weise zu Ende gespielt werden kann. Was die leeren Ränge für die Klubs für Auswirkungen hätten, erklären YB-CEO Wanja Greuel und FCSG-Präsident Matthias Hüppi gegenüber Teleclub (Siehe Video oben).

Wie gross wäre bei YB der finanzielle Schaden für ein Heimspiel vor leeren Rängen? «Wenn man alles dazu rechnet – Sponsoring-Einnahmen und die Abonnements der Zuschauer – dann ist das eine hohe sechsstellige Zahl», verrät Greuel. Noch läuten beim Schweizer Meister aber noch nicht alle Alarmglocken, das Überleben des Klubs sei bis aus Weiteres sichergestellt. «Wir haben eine sehr erfolgreiche Zeit hinter uns. Die letzten zwei, drei Jahre waren wir dank den tollen sportlichen Leistungen wirtschaftlich sehr erfolgreich. Wir haben noch etwas Atem.»

In der Schweiz können aber längst nicht alle Klubs auf ein solches Polster zurückgreifen. Beim aktuellen Tabellenführer in der Ostschweiz sieht die Situation etwas anders aus. Eine Ausfallversicherung beispielsweise, habe der FC St. Gallen nicht, so Präsident Matthias Hüppi. «Es würde einem enorm treffen, das ist klar. Vor allem die Vereine, die viele Zuschauer haben. Wir haben über 8’000 Abonnements verkauft – das gäbe einen Rattenschwanz an Konsequenzen. Das würde uns treffen, wirtschaftlich aber auch sportlich.»




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