Lüthi: «Ich finde es gut, dass Hediger gesperrt ist»

S10B

3.11.2018

Der FC Thun empfängt zuhause Xamax Neuchâtel. Dabei müssen die Berner Oberländer auf Dennis Hediger  verzichten. Beni Lüthi erklärt in der Teleclub-Sendung «Kick-Off», wieso die Sperre des Thuners Captain gar nicht so schlecht für das Team ist. Und Gaetano Giallanza gefällt, wie Lugano-Trainer Celestini sein Offensiv-Trio einsetzt.

Der FC Thun gehört zu den positiven Überraschungen der Super League. Die Berner Oberländer belegen den hervorragenden dritten Tabellenplatz. Nun empfängt Thun Schlusslicht Xamax. Dabei muss Trainer Marc Schneider mit Mittelfeld-Puncher Dennis Hediger und Linksverteidiger Chris Kablan zwei Stammkräfte aufgrund Sperren ersetzen.

Teleclub-Experte Beni Lüthi sieht die Absenz des Captains sogar positiv: «Man hat viele Optionen. Ich finde es gut, dass Hediger gesperrt ist. Nicht wegen ihm, sondern damit das Team wieder einmal spürt, wie es sich ohne ihn auf dem Platz anfühlt. Er übernimmt sonst immer sehr viel Verantwortung. Die Gewohnheit wird so mal aufgebrochen.»

Giallanza lobt die gewählte Aufstellung von Lugano-Trainer Fabio Celestini

Der FC Basel kommt langsam in Schwung. In der Liga sind sie seit fünf Spielen unbesiegt (drei Siege, zwei Remis) und Tabellenzweiter. Nun reist der Tabellensechste Lugano an, denen die Ankunft von Fabio Celestini offenbar gut getan hat. Der neue Trainer der Tessiner hat in drei Ligaspielen sechs Punkte geholt. 

Experte Giallanza ist vor allem vom Sturm-Dreizack Bottani-Carlinhos-Gerndt angetan: «Sie sind sicher allesamt gefährliche Spieler. Celestini lässt sie sehr variabel auflaufen. Sie konnten in den letzten Spielen alle skoren und so Selbstvertrauen tanken. Jetzt kommt Basel, schauen wir mal, ob es so weitergeht.»

Mit der schlechten Bilanz von GC rückt natürlich Trainer Thorsten Fink in den Fokus. Giallanza: «Man muss analysieren, wie viel Qualität das Team hat, wo gehören sie hin? Momentan sind sie Letzter. Da stellt sich die Frage, ob man den Trainer wechselt oder ob man ihn weiterarbeiten lässt und in der Winterpause aufrüstet. Ich glaube, sie haben sich einfach noch nicht gefunden. Fink hat Mühe, mit diesem Kader das Beste herauszuholen. Zumindest bis jetzt hat er dies noch nicht geschafft.»

Lüthi: «So viele Verletzte können kein Zufall mehr sein»

Tabellenvorletzter GC muss im Heimspiel gegen Leader YB auf viele Spieler wegen Verletzungen verzichten. Für Lüthi ein hausgemachtes Problem: «Es ist wahnsinnig, wie viele Verletzte GC hat. So viele können kein Zufall sein. Der ganze Klub muss sich hinterfragen bei so einer Statistik.» 

Verfolgen Sie Thun gegen Xamax am Samstag um 19 Uhr live auf Teleclub oder im Liveticker auf Bluewin.

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