Omlin hält zwei Elfmeter! Basel besiegt GC bei Koller-Premiere mit 4:2

SDA

4.8.2018 - 20:58

Jeder Trainer wünscht sich ein solches Debüt beim neuen Klub. Marcel Koller, seit 2009 nicht mehr im Klubfussball tätig gewesen, erringt mit dem angeschlagenen FC Basel einen 4:2-Sieg daheim gegen GC.

Wie viel die wiedererlangte Stärke des Serienmeisters FCB und wie viel die offensichtliche Baisse des Rekordmeisters aus Zürich zu dem deutlichen Ergebnis im plötzlich wieder stimmungsvollen St. Jakob-Park beigetragen haben, ist schwer auseinanderzudividieren.

Tatsache ist, dass die Basler im fünften Wettbewerbsspiel der Saison die beste, weil einzige gute Leistung abgeliefert haben. Zwei defensiv ausgerichtete Spieler – Luca Zuffi und der aufblühende Fabian Frei – trafen mit Schlenzern aus der Distanz in der ersten Halbzeit, zwei Stürmer – Albian Ajeti und Ricky van Wolfswinkel – zogen nach der Pause nach. Es ist bemerkenswert, dass die Basler das 3:0 und das 4:0 erzielten, kurz nachdem ihr Innenverteidiger Eray Cümart mit einer Gelb-roten Karte des Feldes verwiesen worden war.

Omlin pariert zwei Elfmeter

Dass bei Basel längst nicht alles zum besten bestellt ist, wurde in den letzten 20 Minuten deutlich. Mit Treffern des schwedischen Stürmer Nabil Bahoui und von Marco Djuricin erzielten die Zürcher zwei Tore – und scheiterten daneben mit zwei Foulpenaltys. Goalie Jonas Omlin parierte die Penaltys von Runar Sigurjonsson und Djuricin mit hervorragenden Paraden. Für die auch nach drei Runden punktelosen Zürcher kamen immerhin die ersten zwei Saisontore zustande.

Luzern holt gegen Lugano die ersten Punkte der Saison

Wie Basel hat auch Luzern den ersten Sieg in dieser Meisterschaft errungen – in einem Spiel mit Spektakel und Toren. Beim 4:2 daheim gegen Lugano drehte die Mannschaft von René Weiler einen frühen Rückstand bis zur 58. Minute in einen 3:1-Vorsprung. Pascal Schürpf war Doppeltorschütze (einmal vom Elferpunkt). Nach dem 1:1 vergab der Brasilianer Carlinhos die Chance auf die neuerliche Führung für die Luganesi, aber er scheiterte im Gegensatz zu Schürpf mit einem schwach getretenen Foulpenalty an Luzerns Goalie Mirko Salvi, dem früheren Luganesen.

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