EM-Tagesticker: Sommer-Interview von Patrouille Suisse «gestört» ++ Schweiz vs. Spanien sorgt für Rekord-Quoten ++ Zakaria und Mvogo foppen Mbabu

Redaktion

3.7.2021

Am Tag nach dem Ausscheiden der Schweizer Nati stehen an der Europameisterschaft die beiden letzten Viertelfinals an. In unserem Ticker halten wir dich mit allen News rund um das Turnier auf dem Laufenden.

Redaktion

3.7.2021


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  • 3. Juli
    England lässt der Ukraine keine Chance und siegt 4:0

    Die «Three Lions» werden ihrer Favoritenrolle gegen die Ukraine gerecht und ziehen mit einem überzeugenden 4:0-Sieg in den EM-Halbfinal ein. Da trifft England am MIttwoch in London auf Dänemark.

    England's Harry Kane celebrates after scoring his side's opening goal during the Euro 2020 soccer championship quarterfinal soccer match between Ukraine and England at the Olympic stadium, in Rome, Italy, Saturday, July 3, 2021. (Lars Baron/Pool Photo via AP)
    Harry Kane schiesst gegen die Ukraine zwei Tore.
    Bild: Keystone
  • 3. Juli
    Hjulmand und sein Glückspulli

    Kasper Hjulmand hat seinen schwarzen Glückspulli in der zweiten Halbzeit des EM-Viertelfinalsiegs gegen Tschechien nach eigener Aussage nicht aus Aberglauben angezogen. «Ich habe zuvor weiss getragen. Und die Spieler haben mir gesagt, dass sie mich manchmal mit ihren Teamkollegen verwechselt haben, deshalb habe ich mich umgezogen», sagte der Coach nach dem 2:1-Erfolg in Baku. Vor der Pause hatte Hjulmand ein weisses T-Shirt an, seine Spieler trugen weisse Trikots.

    Bereits bei vorigen Erfolgen bei dieser EM hatte Hjulmand den schwarzen Pullover getragen. Er versuche, nicht abergläubig zu sein, betonte der 49-Jährige – sagte jedoch mit einem Augenzwinkern: «Aber dieser Sweater geht mit nach Wembley.» Im Londoner Stadion bestreiten die Dänen am Mittwochabend ihr Halbfinale.

    Denmark's manager Kasper Hjulmand reacts during the Euro 2020 soccer championship quarterfinal match between Czech Republic and Denmark at the Baku Olympic Stadium in Baku, Azerbaijan, Saturday, July 3, 2021. (Naomi Baker/Pool Photo via AP)
    Der schwarze Pulli von Kasper Hjulmand reist mit nach London.
    Bild: Keystone
  • 3. Juli
    Dänemark schlägt Tschechien 2:1

    Nach dem Drama um Christian Eriksen zu Beginn der Europameisterschaft dürfen die Dänen jetzt vom ganz grossen Wurf träumen. Dänemark bezwingt Tschechien 2:1 und steht an einer EM-Endrunde erstmals seit 1992 wieder im Halbfinal. Hier geht's zum Spielbericht.

    Grosser Jubel bei den Dänen nach dem Halbfinal-Einzug.
    Grosser Jubel bei den Dänen nach dem Halbfinal-Einzug.
    Getty
  • 3. Juli
    Schweiz-Spanien bringt «SRF» absolute Rekord-Quoten

    Schon den Achtelfinal gegen Frankreich sahen im Durchschnitt mehr als 1,4 Millionen Zuschauer. Mit dem Spanien-Spiel wird diese Traum-Quote nun nochmals überboten. Bis zu 1,8 Millionen Zuschauer waren am Freitagabend beim Viertelfinalspiel vor dem TV, im Durchschnitt verfolgten 1,446 Millionen die Partie. Das entspricht einem Marktanteil von 76,2 Prozent.

  • 3. Juli
    Sommer-Interview von Patrouille Suisse «gestört»

    Unser EM-Held Yann Sommer gibt den Kollegen von «SRF» nach der Rückkehr in die Schweiz ein Interview und spricht unter anderem über die emotionalen Spiele und den Austausch mit den Fans. «Das erste richtige Interview, ohne zu weinen», schmunzelt der Goalie.

    Speziell ist das Interview dennoch, denn es muss kurzerhand unterbrochen werden, als die Patrouille Suisse ihre Runden über Kloten dreht. «Wow», sagt Sommer und beobachtet die Flugshow aus der Ferne. 

    Sommer, der während des Turniers zum zweiten Mal Vater wurde, denkt übrigens noch lange nicht an einen Nati-Rücktritt. «Bei diesem Turnier habe ich einmal mehr gesehen, wie schön es ist, für meine Schweiz zu spielen. Das macht mich unfassbar stolz. Solange es meine Knochen und Muskeln zulassen, werde ich für die Schweiz im Tor stehen.»

  • 3. Juli
    «Er hat keine Eier» – Mvogo und Zakaria verteidigen Vargas und foppen Mbabu

    Die Schweizer Nationalmannschaft wird bei der Rückkehr in die Heimat am Flughafen Zürich gebührend empfangen. Nebst Alphornbläsern ist auch ein grosses Medienaufgebot vor Ort – «SRF» überträgt die Ankunft sogar im Live-Stream.

    Die Bilder unterstreichen die gemischte Stimmungslage im Team von Vladimir Petkovic. Aber trotz des bitteren EM-Aus im Elfmeterschiessen gegen Spanien, erlauben sich die Nati-Stars auch den einen oder anderen Scherz.

    Nach dem Gruppenfoto auf dem Rollfeld bildet sich ein Grüppchen um Penalty-Fehlschütze Ruben Vargas, der von Kevin Mbabu aufgezogen wird. Denis Zakaria und Yvon Mvogo springen dem Pechvogel von St. Petersburg aber sofort zur Seite. «Ruben, er hat nicht einmal geschossen», sagt Zakaria beschützend. Woraufhin Mvogo  hinter vorgehaltener Hand hinzufügt: «Er hat keine Eier. Er hat keine Eier.» Alle müssen lachen.

    Denis Zakaria (links) verteidigt Ruben Vargas vor den Sprüchen von Teamkollege Kevin Mbabu (rechts).
    Bild: KEYSTONE
  • 3. Juli
    EM für Spinazzola zu Ende: «Werde bald zurück sein»

    Für den italienischen Verteidiger Leonardo Spinazzola ist die Europameisterschaft wie befürchtet zu Ende. Der 28-jährige Aussenverteidiger von der AS Roma zog sich im Viertelfinal gegen Belgien (2:1) einen Riss der linken Achillessehne zu, wie Untersuchungen in Rom bestätigten. Der schnelle Flügelspieler, der sich ohne generische Einwirkung verletzt hatte, muss mehrere Monate pausieren.

    Spinazzola reiste nach den medizinischen Abklärungen gar nicht mehr zurück ins EM-Quartier der Azzurri in Florenz. Er wird nun mit der Rehabilitation beginnen, während Italiens Nationalmannschaft für den EM-Halbfinal gegen Spanien am Dienstag nach London reist. Seinen Teamkollegen wünschte Spinazzola für das weitere Turnier viel Glück. «Unser azurblauer Traum geht weiter und mit dieser grossartigen Gruppe ist nichts unmöglich», schrieb er bei Instagram. Und weiter: «Ich kann euch nur sagen, dass ich bald zurück sein werde! Da bin ich sicher!»

  • 3. Juli
    Petkovic scherzt nach Frage zu seiner Zukunft

    Der Vertrag von Nati-Coach Vladimir Petkovic läuft noch bis zur WM 2022. Ob er den Vertrag aber auch wirklich erfüllen wird, scheint noch nicht ganz klar. Zumindest weicht Petkovic nach der Rückkehr in die Schweiz am Samstag an der Pressekonferenz einer Frage zu seiner Zukunft aus. 

    «Ich habe immer gesagt, wenn jemand Beziehungen hat, kann er sich bei mir melden. Dann kriegt er meine Mailadresse und am Ende eine Provision», witzelt der 57-Jährige, der zuletzt unter anderem mit Fenerbahce Istanbul und Zenit St. Petersburg in Verbindung gebracht wurde. «Die einen kriegen 20 Prozent, die anderen weniger», so Petkovic weiter. Ein Treuebekenntnis klingt anders. 

    Beim Schweizer Fussballverband geht mal allerdings fest von einem Verbleib des Rekord-Trainers, der seit sieben Jahren im Amt ist, aus. «Das ist im Moment gar kein Thema», sagt Verbandspräsident Dominique Blanc auf einen möglichen Petkovic-Abgang angesprochen. «Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung des Trainers. Er hat einen Vertrag bis Ende 2022. Und das ist klar.» Mehr dazu hier.

    Vladimir Petkovic hat beim SFV noch einen Vertrag bis Ende 2022.
    Bild: Keystone
  • 3. Juli
    Nationalmannschaft ist zurück in der Schweiz

    Die Schweizer Nationalmannschaft ist nach ihren heroischen EM-Auftritten zurück in der Schweiz. Das Team von Vladimir Petkovic landet am Samstag kurz vor 13.00 Uhr auf dem Flughafen Zürich-Kloten.

    Remo Freuler und Steven Zuber führten die Mannschaft an, als diese auf dem Rollfeld aus der Charter-Maschine der Swiss aus St. Petersburg stieg. Die rund 50-köpfigen Delegation wurde neben einigen Flughafen-Mitarbeitern und Fotografen auch von einem Alphorn-Ensemble empfangen.

    Nach ein paar Mannschaftsfotos und einigen Selfies, wobei Xherdan Shaqiri der Gefragteste war, dislozierte das Team in das Restaurant Runway34 in Opfikon, wo sie den Fans für Autogramme zur Verfügung stand. Auf den Autos des SFV-Sponsors stand: «We are proud of you.»

  • 3. Juli
    Petkovic verteidigt Vargas: «Bin stolz auf ihn»

    Trotz der knappen Niederlage gegen Spanien zeigt sich Nati-Trainer Vladimir Petkovic beeindruckt von seiner Mannschaft. Der Coach äussert sich auch zum bitteren Elfmeterschiessen.

    Petkovic verteidigt Vargas: «Bin stolz auf ihn»

    Petkovic verteidigt Vargas: «Bin stolz auf ihn»

    Trotz der knappen Niederlage gegen Spanien zeigt sich Nati-Trainer Vladimir Petkovic beeindruckt von seiner Mannschaft. Der Coach äussert sich auch zum bitteren Elfmeterschiessen.

    03.07.2021

  • Italienische Teamkollegen feiern schwer verletzten Spinazzola

    Bei Italiens Sieges-Party im Bus und im Flugzeug stand einer ganz besonders im Mittelpunkt: Linksverteidiger Leonardo Spinazzola, der sich beim 2:1 (2:1) im EM-Viertelfinale gegen Belgien schwer verletzt hatte. Mit «Spina, Spina, Spina»-Sprechchören feierte die Mannschaft während der Rückreise aus München nach Florenz ihren Mitspieler, der mit Verdacht auf einen Achillessehnenriss ausgewechselt worden war. «Das ist Spina gewidmet», schrieb Nationaltrainer Roberto Mancini auf Instagram zu einem Video, das die Sprechchöre für den 28-Jährigen im Bus zeigt.

    Auch andere Spieler richteten sich mit Fotos und Videos in den Sozialen Netzwerken an den verletzten Profi der AS Rom. «Machen wir weiter! Auch für Leonardo Spinazzola», schrieb Bryan Cristante. Der Verteidiger beantwortete die Nachrichten mit Herzchen. Verteidiger Francesco Acerbi schickte ein «Forza Leo» an seinen Mitspieler.

    Spinazzola, bislang einer der besten Spieler der italienischen Nationalmannschaft bei dieser EM, hatte sich kurz vor Schluss ohne Einwirkung des Gegners verletzt. Er musste mit Verdacht auf einen Riss der linken Achillessehne unter Tränen mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Am Samstag sollte er genauer untersucht werden.

  • Federer bedankt sich bei den Nati-Stars

    Auch Tennis-Superstar Roger Federer hat die Schweizer Nationalmannschaft nach dem bitteren Viertelfinal-Aus im Elfmeterschiessen getröstet. Und nicht nur das. «Danke. Es war ein wunderbarer Sommer. Ein grossartiger Effort, ich kann die WM kaum erwarten... Kopf hoch Jungs. Traum gsi mit euch die EM», schreibt Federer auf Twitter.

  • Rührende Geste: Thiago tröstet Vargas

    Als einer von drei Schweizer Schützen scheitert Ruben Vargas mit seinem Penalty im Elfmeterschiessen gegen Spanien und ist danach in Tränen aufgelöst. Zahlreiche Teamkollegen trösten den erst 22-Jährigen, auch Trainer Vladimir Petkovic kommt hinzu. Und dann ist da noch ein Gegner mittendrin: Auch Thiago Alcantara, Spieler des FC Liverpool, spendet Vargas Trost – eine starke Geste.

  • Schweiz landet am Nachmittag in Zürich

    Es hat nicht sollen sein: Für die Schweiz bedeutet der Viertelfinal in St. Petersburg trotz erneut starker Leistung Endstation. Nach der Niederlage gegen Spanien am Freitag kehrt die Mannschaft heute in die Heimat zurück und wird gegen 13.30 Uhr in Zürich erwartet. Im Anschluss steht die Nati im Restaurant Runway34 in Opfikon den Fans rund eine Stunde für Autogramme zur Verfügung.

  • Streller hadert: «Ich will kein schlechter Verlierer sein, aber…»
    Marco Streller: «Diese Mannschaft hat es geschafft unser Volk zu verbinden»

    Marco Streller: «Diese Mannschaft hat es geschafft unser Volk zu verbinden»

    Aus der Traum im Viertelfinal! Die Schweiz scheidet an der Europameisterschaft gegen Spanien aus. Die Entscheidung fiel aber erst im Elfmeterschiessen. Vargas, Akanji und Schär konnten ihre Elfmeter nicht verwandeln.

    05.07.2021