Details zu Embolos Schalke-Vertrag enthüllt – FCB verdient weiter kräftig mit

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14.11.2018

Breel Embolo spült dem FC Basel heute noch viel Geld in die Kasse.
Bild: Getty

Im Sommer 2016 wechselte Breel Embolo für 22,5 Millionen Euro vom FC Basel zu Schalke 04. Die «Sport Bild» hat nun Details zum Vertrag des 21-Jährigen enthüllt. Sie zeigen, dass der FCB weiterhin am jungen Stürmer verdient.

Demnach haben die Basler seit Embolos Abgang schon jetzt vier Millionen Euro mehr eingestrichen als zunächst angenommen. Drei Millionen wurden nach den ersten beiden Bundesliga-Einsätzen des Nati-Stürmers fällig, eine weitere Million nach Schalkes geglückter Champions League-Qualifikation in der letzten Saison. 

Jedes Mal, wenn Schalke mit Embolo die Königsklasse erreicht, kassiert der FCB eine Million. Jeweils 250'000 gibt's nach 30, 60, 90 und 120 Bundesliga-Spielen, die er von Anfang an oder über mindestens 45 Minuten bestreitet. Wird Embolo eingewechselt, wird eine halbe Partie verrechnet. Wegen diverser Verletzungen (aktuell fällt Embolo mit einem Fussbruch aus) kommt der 21-Jährige bislang auf 29,5 Spiele – beim nächsten Einsatz kassiert Basel also die nächsten 250'000 Euro. 

Berater: Erdin Shaqiri

Embolo unterschrieb bei Schalke bis 2021 und ging als Rekordtransfer in die Vereinsgeschichte ein. Mit allen Zusatzklauseln könnte er den Bebbi insgesamt mehr als 30 Millionen Euro in die Kasse spülen. Angesichts des schwachen Saisonstarts der Schalker in ein erneuter Einzug in die Champions League zumindest in dieser Saison aber eher unwahrscheinlich.

Auch die Lohnsummen des Schweizers veröffentlicht die «Sport Bild». Demnach verdient Embolo, der von Xherdan Shaqiris Bruder Erdin beraten wird, in seinen ersten beiden Vertragsjahren 229'167 Euro pro Monat. Letzte Saison kassierte er aufgrund vereinbarter Champions-League-Klauseln insgesamt 540'000 Euro an Punkteprämien. Für das Erreichen der Königsklasse alleine wird eine Prämie von 400'000 Euro fällig, bei der Europa League sind es 250'000. Sollte Embolo Schalke zum ersten Meistertitel seit 1958 führen, wird er mit 600'000 belohnt. Dafür muss er allerdings in 24 Bundesliga-Spielen einer Saison auf dem Platz stehen.

Drei Ausstiegsklauseln im Vertrag

Der aktuell 14. der Bundesliga hat sich mit mehreren Ausstiegsklauseln für den Fall abgesichert, dass zahlungskräftige Vereine Embolo kaufen wollen. Diese gelten jeweils vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Bereits im vergangenen Sommer hätte er den Klub für eine Summe von 55 Millionen verlassen dürfen. 2019 sind es – für Champions-League-Teilnhemer – sogar 65 Millionen. Für andere Klubs gilt ein 45-Millionen-Preisschild. 

Im Jahr 2020, also vor seinem letzten Vertragsjahr auf Schalke, kostet der Offensivmann Vereine aus der Königsklasse noch 45 Millionen. Andere Klubs können Embolo für 35 Millionen verpflichten. 

Der Schweizer ist damit der Spieler mit der höchsten Ausstiegsklausel bei Schalke. Die Königsblauen haben gemäss Berechnungen der «Sport Bild» bis heute 26,5 Millionen Euro Ablöse, 6,6 Mio. Gehalt und 692'000 Euro Prämien für Embolo bezahlt. Das Beraterhonorar für Erdin Shaqiri ist da noch nicht mit eingerechnet. 

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