Die Nati zittert um Mario Gavranovic

Redaktion blue

9.11.2021

Mario Gavranovic traf erstmals für Kayserispor
Mario Gavranovic kassierte im Ligaspiel mit Kayserispor einen Schlag.
Bild: Keystone

Die Verletzungsmisere bei der Schweizer Nationalmannschaft reisst nicht ab. Der nächste Pechvogel ist Mario Gavranovic, der für das Training am Dienstag passen muss. Sein Einsatz am Freitag ist gefährdet.

Redaktion blue

9.11.2021

Gavranovic wurde am Wochenende beim Auswärtsspiel von Kayserispor gegen Fenerbahçe Istanbul nach einem erzielten Tor und 66 Minuten Spielzeit ausgewechselt. Offenbar nicht ganz freiwillig, da der 31-Jährige einen Schlag kassierte. Mit einer starken Fussprellung rückt Gavranovic dennoch ins Nati-Camp in Lugano ein. 

Untersuchungen ergaben zwar, dass nichts gebrochen ist und auch keine Bänder verletzt sind. Die Schmerzen im Fuss sind aber so stark, dass bei Gavranovic derzeit an ein Training mit der Mannschaft nicht zu denken ist.

Ob er der Mannschaft von Murat Yakin in den zwei abschliessenen Spielen der WM-Quali auf dem Platz helfen kann, bleibt abzuwarten. Wie der SFV am Dienstagmittag meldet, sollte es dem Tessiner aber wohl reichen. Derzeit ist der Stürmer in medizinischer Behandlung, um den Genesungsprozess zu beschleunigen. Immerhin bleibt Gavranovic bis zum Italien-Kracher am Freitag noch etwas Zeit. 

Bereits definitiv sind dagegen die Ausfälle von Breel Embolo, Steven Zuber, Haris Seferovic, Nico Elvedi und Christian Fassnacht. Sollte auch Gavranovic wegfallen, wird die Luft für Yakin insbesondere in der Offensive langsam dünn.



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