Klopp: «Shaqiri ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns»

22.11.2019 - 21:40, lbe

Sieht Shaqiri (rechts) trotz bisher wenig Einsatzzeit in einer wichtigen Rolle: Jürgen Klopp.
Bild: Getty

Vor dem Auswärtsspiel bei Crystal Palace spricht Jürgen Klopp über den bisher unglücklichen Saisonverlauf von Xherdan Shaqiri. Der 52-Jährige bekräftigt, dass der Schweizer in Liverpool eine Zukunft hat.

Elf Minuten in 12 Premier-League-Partien, drei Minuten in vier Champions-League-Spielen und elf Minuten Einsatzzeit im «Community Shield» – Xherdan Shaqiri kommt in der laufenden Saison auf gerade mal 25 Minuten Einsatzzeit, verteilt auf vier Partien. Ein enttäuschender Verlauf für den 28-Jährigen. Während er zu Beginn der Saison nur auf der Bank sitzt, wirft ihn eine Wadenverletzung zuletzt für längere Zeit zurück. Seit mittlerweile sechs Ligaspielen figuriert Shaqiri nicht mehr im Kader der «Reds».



Zuletzt kommen Spekulationen auf, Shaqiri würde einen Winter-Wechsel im Januar anstreben. Wie an der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Crystal Palace jetzt klar wird, ist das aber überhaupt nicht nach dem Gusto von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp. «Wir haben miteinander gesprochen, er hat bislang nicht so viel gespielt, wie er wollte.» An den Wechselgerüchten sei aber nichts dran. «Spekulationen sind Spekulationen. Es ist alles gut. Natürlich hat er eine Zukunft hier», stellt Klopp klar.

«Man wird ihn zu 100 Prozent auf dem Platz sehen»

Allerdings wird Shaqiri wohl auch am Samstag noch fehlen. Klopp erklärt, dass der Linksfuss nach der langwierigen Verletzung über die Trainings wieder den nötigen Rhythmus erhalten soll. Dann stehe einem Comeback auf dem Rasen nichts mehr im Weg: «Er ist in dieser Saison ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns. Jetzt kommt die intensivste Phase der Saison und man wird ihn zu 100 Prozent auf dem Platz sehen. Er muss einfach physisch wieder fit werden.»

Gegen Crystal Palace ist zudem der Einsatz von Mohamed Salah fraglich. Der Ägypter hat mit einer Knöchelverletzung zu kämpfen. «Wenn ich schon entschieden hätte, würde ich es Ihnen wahrscheinlich nicht sagen», scherzt Klopp: «Aber es stimmt, ich muss die heutige Trainingssession zuerst sehen und dann entscheiden, ob er spielen kann.»

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