Real-Legende Guti: «Ein Bordell-Foto und ich trete zurück»

pat

18.2.2020 - 17:30

Guti ist inzwischen Trainer von Almeria, früher spielte er für Real Madrid und bekam es auch mit Messi zu tun (Kreis).
Bild: Keystone

Almeria-Coach José Maria Gutiérrez Hernández, besser bekannt unter dem Namen Guti, reagiert angesäuert auf Gerüchte, wonach er mit seiner Mannschaft im Bordell gewesen sein soll.

Der Trainer vom spanischen Zweitligisten Almeria lässt sich die Bordell-Besuch-Gerüchte, die in Spanien die Runde machen, nicht einfach so gefallen. Einem spanischen Radiosender sagt er, dass er der Gerüchte wegen mit seiner Familie eine schwierige Zeit durchmache: «Es ist traurig, dass so eine Nachricht in ganz Spanien die Runde macht, nur weil irgendjemand es gesagt hat.» Der 43-Jährige weiter: «Zeigt mir ein Foto von mir im Nachtclub und ich trete sofort zurück!»

Guti zu sein, sei nicht immer einfach. Er spricht gar von einer Bürde. Guti war in Madrid eine Institution, gewann mit Real fünfmal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League. Er durchlief die Jugendabteilungen bei den Königlichen und trug das Trikot der ersten Mannschaft von 1995 bis 2010. Nach seiner Zeit bei Real hängte er noch eine Saison in der Türkei bei Besiktas Istanbul an. 14-mal durfte er für die spanische Nationalmannschaft auflaufen. Im November 2011 beendete Guti seine äusserst erfolgreiche Karriere als Spieler.

Trophäenhamsterer: Im Jahr 2010 verabschiedet sich Guti aus Madrid.
Bild: Keystone

Guti will auch als Trainer erfolgreich sein

Seine Trainerkarriere startete Guti in der Saison 13/14 bei der U17 von Real Madrid, wo er in den folgenden Jahren verschiedene U-Auswahlen coachte. Zwischenzeitlich war er sogar mal Feuerwehrmann bei der ersten Mannschaft.

Seit November ist Guti Trainer bei UD Almeria, zuvor war er ein Jahr Assistenztrainer bei Besiktas. Dass nun sein Name beschmutzt wird, erzürnt die Real-Legende. Er führe ein geregeltes Leben. Selbstredend will er mit seinen Teams auf dem Platz für Schlagzeilen sorgen und nicht mit angeblichen Puff-Besuchen. Aktuell gäbe es auch genügend Gründe, das Sportliche in den Fokus zu rücken. Almeira ist im 3. Rang klassiert und darf vom Aufstieg in die erste Liga träumen.


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