Xherdan Shaqiri Shaqiri: «Ich bin bei Liverpool sehr nahe an der ersten Elf»

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10.10.2018

Xherdan Shaqiri erhofft sich bei Liverpool noch etwas mehr Einsatzzeit.
Xherdan Shaqiri erhofft sich bei Liverpool noch etwas mehr Einsatzzeit.
Bild: Getty

In der Nati ist Xherdan Shaqiri gesetzt, bei Liverpool kam er bisher nicht über die Reservistenrolle hinaus. Das Geburtstagskind glaubt aber, dass sich dies bald ändern könnte.

Wenn die Schweiz am Freitag in Belgien die nächsten Punkte in der Nations League einfahren will, ist auf einen Spieler nicht zu verzichten: Xherdan Shaqiri. Der Zauberwürfel, der heute Mittwoch seinen 27. Geburtstag feiert, ist im aktuellen Nati-Aufgebot der Mann mit den meisten Länderspielen (75) und den meisten Toren (22). Auch wenn Shaqiri in der Schweiz nicht nur Fans hat, müssen auch seine grössten Kritiker einsehen, dass der wirblige Offensivkünstler einer der wichtigsten Spielern unserer Nati ist.

Etwas anders ist seine Rolle bei seinem neunen Klub, bei dem er seit Sommer unter Vertrag steht. Beim FC Liverpool ist Shaqiri bislang nicht viel mehr als ein Edelreservist. In den ersten acht Premier-League-Spielen durfte der Schweizer insgesamt nur 96 Minuten spielen, in der Champions League kam er zu einem Kurzeinsatz von fünf Minuten. Nur bei der League-Cup-Pleite gegen Chelsea konnte er durchspielen. 

«Ich bin zufrieden», sagt Shaqiri dennoch gegenüber «Blick». Einen Stammplatz bei Jürgen Klopps Starensemble zugetraut hat ihm ohnehin niemand, zu stark präsentierte sich die Liverpool-Offensive um Salah, Firmino und Mané in der letzten Saison. Doch der Schweizer ist zuversichtlich, dass er bald noch mehr Einsätze bekommt: «Ich glaube, ich bin relativ nahe an der ersten Elf. Sehr nahe.» Zu Coach Klopp habe er ein sehr gutes Verhältnis. «Es macht sehr viel Spass beim Arbeiten.»

«Ich wünsche mir einen Sieg»

Der Spass ist ihm auch in der Nationalmannschaft trotz der kritischen Wochen nach der WM nicht vergangen. Auch, weil er nun unter Vladimir Petkovic endlich da spielen kann, wo er es am liebsten tut: Hinter den Spitzen. «Es hat ein bisschen gedauert. Aber das jetzt ist vor allem in der Nati die Position, die mir am besten gefällt», sagt Shaqiri. «In der Mitte kann die Mannschaft mehr profitieren von meiner Spielweise.»

Nach dem 6:0 zum Auftakt gegen Island wollen die Schweizer auch am Freitag beim WM-Halbfinalisten in Belgien punkten. «Das wird schwierig», sagt Shaqiri. Aber «wenn wir an unsere Grenzen gehen, dann können wir sicher etwas erreichen. Ich wünsche mir einen Sieg, das wäre dann ein schöner Geburtstag.» 

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