Sommer über Barça-Gerücht: «Will nicht darüber sprechen»

jar

6.5.2019

Wechselt Yann Sommer im Sommer zum FC Barcelona?
Bild: Keystone

Nati-Goalie Yann Sommer wird mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Jetzt spricht der 30-Jährige, der noch bis 2021 bei Gladbach unter Vertrag steht, über einen möglichen Wechsel – oder eben nicht.

Barcelona sucht nach einem neuen Goalie. Mit Stammkeeper Marc-André ter Stegen sind die Katalanen zwar sehr zufrieden, doch Ersatzkeeper Jasper Cillessen will den Klub verlassen, weil er zu wenig zum Einsatz kommt. Und deshalb will der spanische Meister einen neuen, spielstarken Schlussmann verpflichten. Gemäss der spanischen Zeitung «Marca» steht dabei Yann Sommer ganz oben auf der Wunschliste – gemeinsam mit Ajax-Keeper André Onana und Pau Lopez von Betis Sevilla.

Das Interesse von einem Top-Klub wie Barcelona dürfte Sommer ehren, wenn sich auch die Frage stellt, ob er überhaupt bereit wäre, nach Barcelona zu wechseln. An ter Stegen gibt es kaum ein Vorbeikommen, zumal der deutsche Nationalgoalie noch drei Jahre jünger ist als der Schweizer. 

Auf das Gerücht angesprochen blockt Sommer gegenüber dem «Express» kurz und knapp ab: «Darüber will ich gar nicht sprechen, mich beschäftigen ganz andere Dinge, das ist doch jetzt wirklich nicht mein Thema.» Der 30-Jährige will damit wohl sagen, dass er sich zumindest bis zum Saisonende voll und ganz auf Gladbach konzentrieren will. Die «Fohlen» stecken noch mitten im Kampf um die Champions-League-Plätze, haben zwei Spieltage vor Schluss zwei Punkte Rückstand auf Rang vier. 

«Es ehrt uns natürlich, dass ein weiterer Torhüter aus unseren Reihen mit so einem fantastischen Klub in Verbindung gebracht wird», wird Gladbach-Sportdirektor Max Eberl von der Zeitung zitiert. Ter Stegen wechselte vor fünf Jahren selber aus Mönchengladbach nach Barcelona. Eberl sagt aber auch: «Ich gehe davon aus, dass Yann Sommer auch in der kommenden Saison bei uns spielt.»

Sommer spielt seit 2014 beim Bundesligisten und hat da noch einen Vertrag bis 2021. Gemäss dem «Blick» war der Ex-Basler schon 2016 und 2018 auf dem Radar der Katalanen.

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